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Die Berliner Linke wurde bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus die stärkste Kraft und strebt eine Koalition mit Grünen und SPD an. Die Partei steht aufgrund ihrer Positionen zum Nahostkonflikt und Vorwürfen des Antisemitismus seit längerem in der Kritik.
Die Berliner Linke setzt sich entschieden gegen Antisemitismusvorwürfe zur Wehr, zeigt sich aber auch selbstkritisch. «Jüdische Menschen müssen sich in unserer Stadt sicher fühlen», sagte die neue Fraktionschefin Elif Eralp auf einem Parteitag. «Ich werde das vielfältige jüdische Leben stärken und Antisemitismus bekämpfen», fügte die Politikerin hinzu, die nach der gewonnenen Berlin-Wahl Regierende Bürgermeisterin werden will. Auch palästinensische, muslimische oder queere Menschen müssten in der Stadt sicher leben können.
Selbstkritik übte die Landesvorsitzende Kerstin Wolter. «Auch in unserer Partei wurden Fehler gemacht, wurden Grenzen überschritten, wurden Sätze gesprochen, die Jüdinnen und Juden Angst machen», sagte sie. «Und ich sage auch ganz klar, wo das passiert, passiert es nicht in unserem Namen. Und wir sind in der Pflicht, diese Fälle aufzuklären.» Die Linke kämpfe gegen Antisemitismus und Rassismus. «Wir stehen ein für das Existenzrecht Israels und das Existenzrecht eines Palästinas.» Nötig sei aber, zwischen Antisemitismus und legitimer Israelkritik zu differenzieren.
Wirbel um Vorfälle am Wahlabend
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus war die Linke die mit Abstand stärkste Kraft geworden. Sie will nun eine Koalition mit Grünen und SPD schmieden. Teile der Partei stehen wegen ihrer Positionen zum Nahostkonflikt und zum Antisemitismus schon seit längerem immer wieder in der Kritik.
Großen Wirbel verursachte eine Wahlparty des Linke-Kreisverbands Neukölln, bei der am Sonntagabend neben einer bekannten Clan-Größe auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend war. Das entfachte eine bundesweite heftige Debatte und hatte vielfache Warnungen vor einem Einzug der Partei ins Rote Rathaus zur Folge.
Eralp spricht von Stimmungsmache
«Diese Vorwürfe sind keine differenzierte Kritik, sondern haben eine zerstörende Dimension erreicht», sagte Eralp dazu. «Während eine faschistische Partei in Sachsen-Anhalt dabei ist, an die Macht zu kommen, meinen diese Leute ernsthaft, eine demokratische Partei, die für soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Demokratie steht, mit dieser Stimmungsmache verhindern zu können.» Das werde aber nichts nützen.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Linke wird konkrete Maßnahmen gegen Antisemitismus in der Partei ankündigen.
Likely · Within weeks
Die Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD werden unter Beobachtung der Antisemitismusdebatte fortgesetzt.
Likely · Within weeks
After its victory in the Berlin election, the Left invited the Greens and the SPD to exploratory talks to examine a possible coalition. Topics such as anti-Semitism, clan connections and the expropriation of large housing companies are discussed. Both potential coalition partners expressed skepticism, but signaled a willingness to engage in dialogue.
Federal Interior Minister Alexander Dobrindt (CSU) plans to speak at the migration conference in Munich about expanding the mandate of the EU border protection agency Frontex. In the future, Frontex will also be responsible for returning migrants after border procedures and deportations from transit states such as Serbia or Albania, as well as helping to organize returns to deportation centers in third countries. At the Munich Migration Meeting, 17 European interior ministers and EU Migration Commissioner Magnus Brunner will discuss migration policy.
U.N. Human Rights Commissioner Volker Türk begins his workday in Geneva as he speaks out about the potential unpopularity among those in power over his upcoming speech at the League of Nations Palace, while addressing practical concerns such as the weather and his appearance.
At the special party conference of the Berlin Left, Elif Eralp criticized the anti-Semitism allegations against her party as destructive and emphasized the task of bringing people together. She called for the socialization of large housing companies like Vonovia and expressed solidarity with Jewish, Palestinian and queer life in Berlin. At the same time, state chairwoman Kerstin Wolter responded to internal criticism, acknowledged mistakes and emphasized the party's duty to investigate anti-Semitic incidents. In addition to the Left, the SPD and the Greens are discussing possible coalition options, while Baden-Württemberg is offering to take over from Berlin police officers and the AfD in Saxony-Anhalt is demanding disproportionate representation in committees, which the CDU rejects.
Saxony's Interior Minister Armin Schuster (CDU) is proposing an annual asylum quota instead of individual legal entitlement and is met with sharp criticism from the opposition and coalition partners, who see the fundamental right to asylum as being called into question.
After the Left's election victory in Berlin, there is discussion about the party's ability to govern, particularly because of the demand for the socialization of large housing companies and repeated accusations of anti-Semitism against the Neukölln district association. The focus is on Bundestag member Ferat Koçak due to contacts with people with suspected terrorist organizations and anti-Semitic statements.