
Islamistische Gruppierung Lakurawa soll mehrere Dörfer im Verwaltungsbezirk Borgu überfallen haben.
AI-generated summary
In Nigeria sind seit Jahren islamistische Gruppen und bewaffnete Banden aktiv, die Zivilisten angreifen und entführen. Experten bringen die Gruppe Lakurawa mit dem IS-Ableger 'Islamischer Staat – Provinz Sahel' in Verbindung.
Bewaffnete Gruppen haben Berichten zufolge mehrere Ortschaften in Nigeria angegriffen. Im Dorf Dikera sollen dabei bis zu 40 Menschen gestorben sein, weitere wurden entführt, berichtet die Nachrichtenagentur AFP in Berufung auf Rettungskräfte.
Ein Überlebender habe am Samstag geschildert, wie Hunderte bewaffnete Mitglieder der Islamistengruppe Lakurawa Dorfbewohner nach dem muslimischen Freitagsgebet angegriffen hätten. »Sie haben mehrere von uns niedergemetzelt und gesagt, wir würden nicht der wahren Lehre des Islam folgen«, zitiert AFP den Mann.
Experten bringen Lakurawa mit der Gruppe »Islamischer Staat – Provinz Sahel« in Verbindung, einem Ableger der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS). Die nigerianische Regierung und das Militär des westafrikanischen Landes äußerten sich nicht zu dem Angriff in Dikera.
Laut der Nachrichtenagentur AP soll es zudem im Dorf Kpenya zu einer Attacke auf eine Moschee gekommen sein. Zuvor hätten Angreifer mehrere Dörfer im Verwaltungsbezirk Borgu überfallen, berichtet AP unter Berufung auf einen Polizeisprecher. »Niemand kann die genaue Zahl der Entführten nennen, denn bislang wurden etwa 80 unserer Leute verschleppt, und viele sind aus der Gegend geflohen«, zitiert die Nachrichtenagentur einen Augenzeugen.
In Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, sind seit Jahren islamistische Gruppen aktiv, die immer wieder Zivilisten angreifen und verschleppen, um Lösegeld zu erpressen. Zudem gibt es zahlreiche von den Einwohnern als »Banditen« bezeichnete nicht religiöse Banden, die ebenfalls auf Entführungen sowie auf Schutzgelderpressung setzen.
Zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien, bei dem rund 300 Menschen starben, gedachte Amatrice der Opfer mit einer Gedenkzeremonie. Der Wiederaufbau der Region schreitet auch nach einem Jahrzehnt nur schleppend voran.

Großbritannien unterstützt die Ukraine beim Aufbau lokaler Storm-Shadow-Produktionslinien. Parallel dazu schüttet die EU weitere 6,1 Milliarden Euro Militärhilfe aus. Währenddessen halten die Kämpfe mit gegenseitigen Drohnenangriffen auf Infrastruktur an.

Die britische Königsfamilie zeigt sich nach Nachrichten über die Rückkehr von Prinz Harry und Meghan gemeinsam in Balmoral. Währenddessen gibt es europaweit Neuigkeiten: Studienpläne junger Royals, die Anerkennung eines unehelichen Sohnes durch Prinz Laurent von Belgien und eine historische Thronfolgereform in Liechtenstein.

Der 89-jährige norwegische König Harald V. liegt seit sechs Tagen mit einer bakteriellen Blutinfektion im Rikshospitalet in Oslo. Sein Zustand hat sich laut Palastangaben verschlechtert; er wird derzeit mit Antibiotika behandelt.
In einem Haftzentrum für Asylbewerber in Sintiki, Griechenland, kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Insassen und Sicherheitskräften. 35 Migranten flohen durch einen durchtrennten Zaun, 18 Personen werden weiterhin polizeilich gesucht.

Die Region steht unter Hochspannung: Während der Iran wirtschaftliche Schwierigkeiten einräumt und US-Sanktionen kritisiert, laufen in Jordanien Vermittlungsgespräche zwischen Syrien und Israel. Die Straße von Hormus bleibt durch Blockaden stark eingeschränkt.