
Steigende Spritkosten nach Eskalation im Nahen Osten belasten deutsche Lkw-Flotten mit Millionenmehrkosten.
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Seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten verzeichnet das Transportgewerbe drastische Preisanstiege beim Kraftstoff.
Seit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten sei der Dieselpreis um netto rund 60 Cent je Liter gestiegen. Bei einer monatlichen Fahrleistung von 10.000 km ergäben sich so Mehrkosten von 1800 Euro pro Lkw. Das bedeute für eine Fahrzeugflotte von 50 Lkw zusätzliche Kosten von über einer Million Euro im Jahr.
»Diese Kostensteigerungen können von den Betrieben kaum noch allein getragen werden«, schreibt BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt. Sie ließen sich oft nicht oder nur teils an Auftraggeber weitergeben. »Die hohen Dieselpreise gefährden daher zahlreiche mittelständische Betriebe und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.«
Kritik an Vorschlag zur Mehrwertsteuersenkung
Der Verband wendet sich gegen den Vorschlag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe vorübergehend zu senken. Für Unternehmen, die die Mehrwertsteuer vom Finanzamt absetzen dürften, ergäbe sich so keine unmittelbare Entlastung.
Stattdessen dringt der BGL darauf, die doppelte CO₂-Belastung des deutschen Transportgewerbes durch den nationalen Emissionshandel und den CO₂-Zuschlag auf die Lkw-Maut aufzuheben. Zudem fordert er die Einführung eines Gewerbediesels nach Vorbild anderer EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich, Spanien und Italien. Dort werde die Energiesteuer für gewerblich genutzten Diesel auf das EU-Mindestmaß reduziert.

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