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Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 2,2 Prozent tiefer bei 24.897,45 Punkten geschlossen. Auch an der Wall Street ging es für den Dow-Jones-Index und den S&P 500 bergab.
Für schlechte Stimmung an den Börsen beiderseits des Atlantiks sorgte die Furcht der Anleger vor einem Wiederaufflammen des Krieges zwischen den USA und Iran. Auch am Donnerstag dürften die Entwicklungen in Nahost das zentrale Thema bleiben.
Die Vereinigten Staaten haben in der Nacht auf Donnerstag neue Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Bahrain, Kuwait und Katar. Die Angriffe am Donnerstag fielen auf beiden Seiten umfangreicher aus. Das US-Militär erklärte nach Abschluss der jüngsten Angriffswelle, rund 90 Ziele seien angegriffen worden. Zudem veröffentlichte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) Aufnahmen, die anscheinend Angriffe auf eine Start- und Landebahn sowie auf Raketenabschussanlagen zeigen.

Die chinesische Industrieaktivität verbesserte sich im August leicht auf 49,8 Punkte im PMI, blieb jedoch den zweiten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der Dienstleistungssektor verharrte bei 49,0 Punkten, was auf anhaltend schwache Binnennachfrage hindeutet.

Tausende deutsche Unternehmen stehen vor einem Generationenwechsel. Da oft keine Nachfolger gefunden werden, droht ein massiver wirtschaftlicher Substanzverlust. Laut ZEW und KfW übersteigt die Zahl der geplanten Stilllegungen erstmals die der Nachfolgesuchen.

Der Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Manfred Kotzbauer erklärt, dass die Bank trotz des Unicredit-Mehrheitsanteils konstruktive Gespräche führen müsse, um eine wertschaffende Zukunftsperspektive zu entwickeln, wobei die Interessen aller Stakeholder berücksichtigt werden müssten und die Bank ihre Rolle als Brücke für deutsche Unternehmen im Ausland betont.

Französische zehnjährige Staatsanleihen zahlen erstmals seit 2009 wieder eine Rendite von über vier Prozent, höher als in Griechenland und Italien. Die Märkte zweifeln zunehmend an Frankreichs Fähigkeit, seine Finanzen zu konsolidieren, während die Schuldenquote auf 116 Prozent steigt und die Zinslast die Verteidigungskosten übersteigt.

Singapur investiert massiv in Halbleiterproduktion für KI-Anwendungen: Micron baut zwei Fabriken mit insgesamt 31 Milliarden Dollar Investition und 3000 neuen Arbeitsplätzen. Das Wirtschaftswachstum wird auf bis zu 5,5 Prozent angehoben, getrieben von globaler Nachfrage nach KI-Hardware, obwohl die Stadtstaat traditionally als Finanzzentrum bekannt ist.

Die Advanced Blockchain AG kämpft mit massiven Vertrauensverlusten bei Aktionären. Nach einem Kurssturz von über 90 Prozent seit 2021 belasten Millionenforderungen und Unklarheiten in der Geschäftsführung die Aufarbeitung der Vergangenheit.