Bundesforschungsministerium wählt Konsortien für Quantencomputer-Förderung aus
Sechs deutsche Konsortien können sich um 640 Millionen Euro für den Bau eines Quantencomputers bewerben.
Quick Look
- Das Bundesforschungsministerium hat sechs Konsortien für eine Förderung von 640 Millionen Euro zum Bau eines Quantencomputers ausgewählt.
- Bis 2030 sollen fehlerkorrigierte Systeme auf europäischem Spitzenniveau entstehen.
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Why It Matters
Quantencomputer nutzen Qubits für enorme Rechenleistung, sind aber bisher fehleranfällig.
Berlin. Das Bundesforschungsministerium hat nach Reuters-Informationen sechs deutsche Konsortien ausgewählt, die sich um 640 Millionen Euro an Förderung für den Bau eines Quantencomputers bewerben können.
Mit dem Start der sogenannten Quantum Computing Competition (QCC) soll das Ziel erreicht werden, bis zum Jahr 2030 mindestens zwei fehlerkorrigierte Quantencomputer auf europäischem Spitzenniveau zu realisieren und industriellen Anwendern zur Verfügung zu stellen.
Damit will Deutschland zur Weltspitze aufschließen. Das Geld soll sowohl für die Hardware-Entwicklung als auch für den Aufbau von Pilotfertigungslinien verwendet werden. „Im weltweiten Wettbewerb um Zukunftstechnologien schalten wir in den nächsten Gang“, sagte Forschungsministerin Dorothee Bär dazu.
Quantencomputer gelten als Zukunftstechnologie, weil sie herkömmlichen Computern auf den meisten Feldern überlegen sind und deutlich mehr Rechenleistung erbringen. Sie arbeiten mit Recheneinheiten namens Qubits. Bisher sind die Modelle allerdings relativ fehleranfällig. Führend bei der Technologie sind die USA und China.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Realisierung von mindestens zwei fehlerkorrigierten Quantencomputern
Likely · Within months
Open Questions
- Welche sechs Konsortien wurden genau ausgewählt?
- Wie sieht der genaue Zeitplan für die Pilotfertigungslinien aus?






