Merz unterstützt Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin
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Nach dem Austausch der Fraktionsvorsitzendenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntagabend im Bundeskanzleramt machen die Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktionen in den Ländern weiter Druck auf die Bundesregierung und drängen sie zu schnellen Reformen. Angesichts hoher Lebenshaltungskosten, steigender Sozialabgaben und großer Belastungen für Wirtschaft und Kommunen fordern sie konkrete Entlastungen und weitergehende Strukturreformen.
Nach dem Austausch der Fraktionsvorsitzendenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntagabend im Bundeskanzleramt machen die Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktionen in den Ländern weiter Druck auf die Bundesregierung und drängen sie zu schnellen Reformen. Angesichts hoher Lebenshaltungskosten, steigender Sozialabgaben und großer Belastungen für Wirtschaft und Kommunen fordern sie konkrete Entlastungen und weitergehende Strukturreformen.
„Die Stromsteuer muss jetzt für alle auf das europäische Mindestmaß sinken – nicht nur für einzelne Branchen. Das wäre eine spürbare Entlastung für Familien, Handwerk, Handel und Mittelstand. Strom ist ein zentraler Kostenfaktor im Alltag wie in den Betrieben. Wenn wir bezahlbares Leben und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit ernst nehmen, müssen wir auch die staatlichen Abgaben senken. Entscheidend ist, dass die Entlastung bei Menschen und Unternehmen ankommt“, erklärt der Vorsitzende der Konferenz, der niedersächsische Partei- und Fraktionsvorsitzende Sebastian Lechner.
Die Fraktionsvorsitzenden drängen zudem auf die Umsetzung der arbeitsrechtlichen Vereinbarungen des Koalitionsausschusses vom 1. Juli 2026, den Abbau unnötiger Berichtspflichten und einfachere Sozialleistungen. Der Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch müsse schnell umgesetzt werden. Das Investitionsschutzgesetz müsse Rechtssicherheit schaffen; der Gebäudetyp E müsse zum gesetzlichen Basisstandard werden. „Enteignungen schaffen keine neuen Wohnungen“, betont Lechner.
Der stellvertretende FVK-Vorsitzende und Thüringer Fraktionsvorsitzende Andreas Bühl fordert mehr Verbindlichkeit: „Die Menschen und Betriebe warten nicht auf den nächsten Reformgipfel, sondern auf spürbare Ergebnisse. Stromsteuersenkung für alle, weniger Berichtspflichten und Sozialreformen müssen jetzt zügig kommen. Wir erwarten klare Zeitpläne und Entscheidungen – statt immer neuer Notreparaturen ein nachvollziehbares Gesamtkonzept.“
Merz unterstützt Aigner als Bundespräsidentin
Neben den anstehenden Reformen steht auch eine wichtige Personalentscheidung an: Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt den Vorschlag der CSU, die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin aufzustellen. CSU-Chef Markus Söder hatte Aigner bereits vor Wochen ins Gespräch gebracht. Nun zeichnet sich eine gemeinsame Unterstützung durch die schwarz-rote Koalition ab. Auch Vertreter von SPD und Grünen haben sich positiv über die 61-Jährige geäußert. Die offiziellen Parteigremien sollen am Montag über die Nominierung beraten.
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Die offiziellen Parteigremien beraten am Montag über die Nominierung von Ilse Aigner als Bundespräsidentin.
Very likely · Within hours
Die Bundesregierung wird klare Zeitpläne und Entscheidungen zu den geforderten Reformen vorlegen müssen.
Likely · Within days

Chancellor Friedrich Merz wants to propose Ilse Aigner, the Bavarian state parliament president of the CSU, as federal president. The CSU and SPD already support them. The Federal Assembly will decide on the successor to Frank-Walter Steinmeier on January 30th.

Chancellor Friedrich Merz wants to propose Ilse Aigner as Federal President. The 61-year-old CSU politician and President of the Bavarian State Parliament would be the first woman and first CSU politician in this office. The election will take place on January 30th in the Federal Assembly, where the Union and SPD have a majority of around 50 votes.

The CDU and CSU have named Ilse Aigner as their candidate for the office of Federal President. The SPD and the Greens signal their approval. The 61-year-old is set to replace Frank-Walter Steinmeier in March and would be the first woman to hold this position.

The Junge Union criticizes the federal government for neglecting young people, especially when it comes to pension policy. While JU leader Winkel complains about a loss of trust, SPD parliamentary group leader Miersch defends investments and holds out the prospect of an early pension agreement.
Chancellor Friedrich Merz wants to nominate Ilse Aigner as the joint candidate of the black-red coalition for the office of Federal President. The 61-year-old CSU politician and Bavarian state parliament president could become Frank-Walter Steinmeier's successor in the Federal Assembly on January 30th.
On Monday, Chancellor and CDU leader Friedrich Merz wants to propose the Bavarian state parliament president Ilse Aigner (CSU) as a candidate for the federal presidential election on January 30th. He made the comments at a dinner with the CDU leadership in Berlin, as the German Press Agency learned from party circles.