Angeklagte Mutter bekräftigt Unwissen vor der Entführung, Verteidiger weisen Schuld ab
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Der Prozess um die Entführung der Kinder von Christina Block begann im Juli 2025 und umfasst sieben Angeklagte.
Christina Block, die angeklagte Mutter im Hamburger Prozess um die Entführung ihrer Kinder, hat vor dem Landgericht erneut ausgesagt und einige Punkte ihrer ursprünglichen Aussage aus dem Juli 2025 korrigiert. Sie betonte, vor der Entführung nichts gewusst zu haben, gab jedoch zu, dass es bei ihrem ersten Gespräch mit dem mutmaßlichen Chef der Entführer um die Beschaffung von Informationen für den Sorgerechtsstreit gegangen sei. Ihr Anwalt, Ingo Bott, betonte, dass die sogenannte Selbstleseliste zeigt, die Silvesteraktion trage nicht die Handschrift von Frau Block. Auch der Anwalt von Gerhard Delling, dem Lebensgefährten von Block, wies jede Beteiligung seines Mandanten an der Entführung zurück. Der Prozess, der im Juli 2025 begann, umfasst sieben Angeklagte, von denen nur ein 37-Jähriger aus Israel die Vorwürfe eingestanden hat. Die Verhandlungen werden am nächsten Tag fortgesetzt, um Blocks Erklärung weiter zu behandeln.
Die Verteidigung von Christina Block und Gerhard Delling hat Kalendereinträge des mutmaßlichen Entführungschefs als unzuverlässig abgewiesen, da sie im Nachhinein erstellt worden seien. Die Dokumente, die alle Beteiligten im Vorfeld lesen mussten, um Zeit zu sparen, unterstützen nach Aussage der Verteidigung keine Beteiligung der Angeklagten an der Planung der Entführung. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
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Weitere Verhandlungstage mit potenziellen Überraschungen durch neue Beweise.
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