Nach Schüssen auf einen mit dem Rapper Samra assoziierten Friseursalon ermitteln die Behörden in einem Umfeld zunehmender Gewalt.
AI-generated summary
Berlin erlebt seit Monaten eine Serie von Schusswaffendelikten. Ermittlungsbehörden haben spezielle Einheiten wie 'Telum' und 'Ferrum' gegründet, um die Hintergründe der organisierten Kriminalität zu untersuchen.
Rotes Absperrband flattert im Wind. Ein Kriminaltechniker macht Fotos von den Einschusslöchern. Jede Scheibe des Friseursalons „Cutaleya“ wurde getroffen. Es wirkt so, als habe jemand im Vorbeifahren auf den Laden gefeuert. Ein „Drive-By-Shooting“, wie man es auch aus Gangsterfilmen kennt.
Der Laden im bürgerlichen Steglitz gehört zum Umfeld eines der bekanntesten Rapper Deutschlands: Samra. Mehrere Nummer-Eins-Singles veröffentlichte der Musiker. Erst am vergangenen Sonntag hatte Samra mit dem ebenfalls äußerst erfolgreichen Rapper Capital Bra ein Konzert auf dem Oranienplatz in Kreuzberg gegeben. Dort stellten sie ihre neue Single „Böse Jungs“ vor. Darin heißt es: „Wir sind böse Jungs, machen Geld, machen Stress“.
Seit mehreren Monaten wird Berlin von einer beispiellosen Serie von Schüssen heimgesucht. Staatsanwaltschaft mit „Telum“ und Polizei mit „Ferrum“ gründeten Spezialeinheiten, um die Strukturen dahinter aufzuklären. Doch die Lage wird von Ermittlern als äußerst komplex beschrieben. Neben der organisierten Kriminalität „alter“ Clanstrukturen drängen neue türkische Mafiabanden auf den Markt.

Jacques Moretti, Hauptbeschuldigter im Verfahren zur Brandkatastrophe in der Bar „Constellation“ in Crans-Montana, wurde wegen häuslicher Gewalt gegen seine Ehefrau Jessica Moretti erneut in Untersuchungshaft genommen.
Die Fallzahlen der Clankriminalität in Niedersachsen sind 2025 das dritte Jahr in Folge gesunken, auf 2.691 Straftaten. Gleichzeitig erreichte die Sicherung von Vermögenswerten mit 5,35 Millionen Euro einen neuen Höchststand.
Vor dem Landgericht Kiel beginnt der Prozess gegen einen 37-Jährigen, der im März einen 73-Jährigen im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit einer Armbrust schwer verletzt haben soll. Motiv war laut Anklage die Kündigung einer Mietwohnung.
Ein Spaziergänger fand am Freitagvormittag eine Frauenleiche in einem Gebüsch nahe dem Zeiss-Großplanetariums in Berlin-Prenzlauer Berg. Die Staatsanwaltschaft identifizierte das Opfer als 46-Jährige und ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Bei gewaltsamen Ausschreitungen in einer Migrantenunterkunft in Sintiki, Nordgriechenland, wurden fünf Personen verletzt und 17 festgenommen. Bewohner hatten Zäune beschädigt und Polizisten mit Gegenständen beworfen, bevor sie teilweise aus dem Lager flohen.
In den Tiroler Alpen kam es zu zwei tödlichen Unfällen. Ein Kletterer verunglückte am Großglockner, während ein 64-jähriger Mann aus Oberursel beim Abstieg vom Olperer in den Zillertaler Alpen 80 Meter in die Tiefe stürzte und verstarb.