Ermittlungen zu Unglück im Klettergarten am Großglockner sowie tödlicher Absturz am Olperer
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Der Klettergarten am Großglockner bietet auf 1.930 Metern über 30 Routen an. Der Olperer in den Zillertaler Alpen ist ein 3.476 Meter hoher Berg.
Materialproblem oder menschlicher Fehler?
Ermittelt werden soll dem Sprecher zufolge etwa, ob es ein Problem mit dem Material oder an der Wand gab, ob ein menschlicher Fehler oder ein medizinischer Grund bei dem Unglück eine Rolle spielten.
In einem Klettergarten können Sportler und Urlauber ihre Fähigkeiten anders als in einer Kletterhalle direkt an einem echten Berg in freier Natur testen. Die Routen sind ausgewiesen und gesichert, es gibt feste Haken im Fels.
Park bietet einfache bis schwierige Routen
Wer klettert, braucht die richtige Ausrüstung. Dazu gehören Kletterschuhe, Sitzgurt, Helm, Karabiner und Schlingen, wie der Klettergarten am Großglockner auf seiner Webseite informiert. Die Anlage liegt auf rund 1.930 Metern und bietet mehr als 30 Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. „Der Park ist auch für Gruppen und Familien geeignet“, heißt es auf der Webseite. Am Sonntag war der Park geschlossen.
Die drei Freunde werden von der Polizei zum Hergang des Unglücks befragt, wie der Sprecher sagte. Sie seien von einem Kriseninterventionsteam des Rettungsdienstes betreut worden.
64-Jähriger stürzt vor Augen von Verwandten in den Tod
Am Samstag kam es in den Tiroler Alpen zu einer weiteren Tragödie mit einem Deutschen. Ein 64-jähriger Mann aus Oberursel hatte mit seinem Sohn (38) und einem Neffen (36) den 3.476 Meter hohen Olperer in den Zillertaler Alpen erreicht und verunglückte beim Abstieg. Die jüngeren hätten plötzlich einen Schrei hinter sich hörten, berichtete die Polizei in Tirol.
Sie hätten noch gesehen, wie der 64-Jährige etwa 80 Meter über steiles und felsiges Gelände abstürzte. Trotz Rettungsmaßnahmen der jüngeren und anderer Bergsteiger sowie eines alarmierten Notarztes starb der Mann an der Unfallstelle.
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