Christoph de Vries warnt vor neuer Eskalationsstufe hybrider Angriffe aus Russland
Quick Look
- Nach dem mutmaßlich von Russland gesteuerten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle kritisiert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries, die Haltung der BSW-Chefin Sahra Wagenknecht und spricht von einer neuen Eskalationsstufe hybrider Angriffe, für die Russland verantwortlich sei.
- Er fordert weitere Sanktionen, eine Zeitenwende in der inneren Sicherheit und Reformen bei den Nachrichtendiensten.
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Why It Matters
Deutschland sieht sich seit geraumer Zeit tagtäglich hybriden Angriffen ausgesetzt, darunter Desinformationskampagnen, Cyberangriffe, Sabotageakte und Vorfälle in der Ostsee. Der mutmaßlich von Russland gesteuerte Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle stellt eine neue Qualität dar, bei der erstmals Leib und Leben in Deutschland gefährdet wurden.
Nach dem mutmaßlich von Russland gesteuerten Anschlagsversuch mit einer sprengstoffbeladenen Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verschärft sich der Ton gegenüber Moskau. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph de Vries, sprach am Donnerstag in Hamburg von einer „neuen Eskalationsstufe“ hybrider Angriffe „für die Russland verantwortlich ist“ und griff zugleich BSW-Chefin Sahra Wagenknecht scharf an.
„Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind seit gerauber Zeit tagtäglich Ziel hybrider Angriffe in Deutschland“, sagte de Vries bei einem Pressegespräch der Hamburger CDU‑Landesgruppe. Desinformationskampagnen, Cyberangriffe, Sabotageakte und Vorfälle in der Ostsee gehörten längst zum Alltag. Mit dem versuchten Sprengstoffanschlag von Leipzig sei jedoch erstmals eine neue Qualität erreicht worden.
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„Jetzt ist zum ersten Mal in Kauf genommen worden, dass Leib und Leben hier in Deutschland Schaden nehmen, dass auch deutsche Staatsbürger zu Tode kommen“, sagte de Vries. Der Vorfall zeige, dass Deutschland und Europa einer sehr realen Bedrohung ausgesetzt seien.
Besonders scharf reagierte der Innenpolitiker auf die Haltung von Sahra Wagenknecht. Während die Bundesregierung Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich macht und mit Sanktionen reagiert, habe die BSW-Vorsitzende vor einer Eskalation durch Deutschland gewarnt. „Wir sind sehr konkret und sehr real bedroht durch Russland, nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa“, sagte de Vries. In dieser Situation habe Wagenknecht nicht den russischen Präsidenten Wladimir Putin kritisiert, sondern die Bundesregierung.
What to Watch
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Die Bundesregierung wird weitere Sanktionen gegen Russland verhängen und den Druck auf die russische Schattenflotte erhöhen.
Likely · Within weeks
Es wird eine Reform von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz vorangetrieben, um den Stand europäischer Partner zu erreichen.
Very likely · Within months
Open Questions
- Welche konkreten Maßnahmen werden gegen die russische Schattenflotte ergriffen?
- Wie wird die Reform von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz konkret aussehen?
- Welche Beweise liegen für die russische Steuerung des Drohnenanschlags vor?


