Medienberichten zufolge ist der US-Geheimdienstchef zu einem bisher unbestätigten Besuch in die russische Hauptstadt gereist.
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John Ratcliffe trat sein Amt als CIA-Chef im Januar 2025 nach der Nominierung durch Donald Trump an. Die CIA war in der Vergangenheit an Verhandlungen zum Gefangenenaustausch zwischen den USA und Russland beteiligt.
Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, ist laut Medienberichten zu Gesprächen nach Moskau gereist. Das berichten der US-Sender CBS News und das Nachrichtenportal Axios. Die US-Regierung hat sich bisher nicht zu der Reise geäußert. Schon am Morgen war aus Daten des Portals Flightradar 24 hervorgegangen, dass ein US-Militärflugzeug vom Flughafen der lettischen Hauptstadt Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen war.
Es ist Ratcliffes erste bekannt gewordene Moskaureise, seit er das Amt des CIA-Chefs im Januar 2025 nach der Nominierung durch Präsident Donald Trump angetreten hat. Axios zufolge setzte die US-Regierung die Ukraine über den Besuch des Geheimdienstchefs vorab in Kenntnis – und bat darum, Angriffe auf russisches Territorium bis zu dessen Abreise auszusetzen.
Ob es bei Ratcliffes Gesprächen um den Krieg gegen die Ukraine geht, um den Iran oder andere Themen, ist bisher nicht bekannt. Weder die CIA noch die russischen Behörden bestätigten seinen Aufenthalt in Moskau. Die CIA war in der Vergangenheit unter anderem an Verhandlungen zum Gefangenenaustausch zwischen den USA und Russland beteiligt.
Ratcliffe gilt als Trump-Loyalist. Als Kongressabgeordneter während Trumps erstem Amtsenthebungsverfahren verteidigte er den Präsidenten vehement. Die oppositionellen Demokraten warfen Ratcliffe in der Vergangenheit unter anderem vor, Einschätzungen zur russischen Wahleinmischung in den USA abgegeben zu haben, die teilweise denen erfahrener Geheimdienstmitarbeiter widersprachen.

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