
Das US-Außenministerium will Antragsteller strenger prüfen, ob sie künftig auf staatliche Unterstützung angewiesen sein könnten.
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Die US-Regierung unter Trump verschärft die Einwanderungspolitik und führt Handelskonflikte mit Kanada. Gleichzeitig gibt es diplomatische Kontakte zwischen den USA und Russland.
Die US-Regierung hat sämtliche Anträge auf Einwanderungsvisa ausgesetzt, um eine „umfassende Schulung“ von Mitarbeitern zu ermöglichen. Das Außenministerium will Antragsteller strenger daraufhin prüfen, ob sie künftig auf staatliche Unterstützung in den USA angewiesen sein könnten, sagte ein Sprecher der Financial Times.
Bereits vereinbarte Gespräche an US-Botschaften und -Konsulaten werden verschoben. Wann die Termine wieder aufgenommen werden, ließ das Außenministerium offen. Die Maßnahme ist Teil der verschärften Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump, die nicht nur Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus, sondern zunehmend auch die legale Einwanderung betrifft. Zudem kündigte die Regierung an, Asylsuchenden die Visa entziehen zu wollen, wenn sie ursprünglich als Touristen oder Geschäftsreisende eingereist waren. Bis zu 200 000 Menschen könnten davon betroffen sein.
Erst vergangene Woche hatte eine Bundesrichterin eine andere Regelung aufgehoben, mit der die Regierung Visumanträge aus 75 überwiegend ärmeren Ländern ausgesetzt hatte. Viele Betroffene hätten bereits hohe Kosten auf sich genommen und Reisen organisiert, bevor ihre Termine kurzfristig abgesagt worden seien, sagte ein Anwalt für Einwanderungsrecht.
Der Kreml hat die Reise des Direktors des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, nach Moskau bestätigt. Er sei zu Kontakten „zwischen den Geheimdiensten“ in die russische Hauptstadt gekommen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Washington Post. Ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin habe es jedoch nicht gegeben. Zu den Inhalten der Gespräche in Moskau äußerte sich Peskow nicht.
Kanada antwortet auf die jüngsten Zollandrohungen von US-Präsident Trump und will für Produkte wie Stahl, Möbel, Kleidung oder Smartphones die Einfuhrabgaben deutlich anheben. „Mit Wirkung vom 8. September wird Kanada Gegenzölle von bis zu 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten von Amerika im Wert von 27,6 Milliarden Dollar erheben“, sagte der kanadische Finanzminister François-Philippe Champagne.
Die Bundesregierung zeigt sich besorgt über Pläne der US-Regierung, die Visa-Laufzeiten für ausländische Journalistinnen und Journalisten zu verkürzen. Man nehme die angekündigte Verkürzung der Aufenthaltsdauer für Journalistinnen und Journalisten mit Sorge zur Kenntnis, hieß es aus dem Auswärtigen Amt auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd).
Im eskalierenden Handelskonflikt mit dem Nachbarn Kanada hat der US-Präsident eine neue Bühne eröffnet: Er denkt öffentlich über die Umbenennung eines der fünf großen Seen Nordamerikas nach. „Die Vereinigten Staaten erwägen ernsthaft, den Lake Ontario in „Lake America“ umzubenennen, da wir nicht mehr damit rechnen, nennenswerte Geschäfte mit Ontario zu tätigen“, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.
Gut zwei Monate vor den US-Parlamentswahlen hat der Oberste Gerichtshof eine vorläufige Blockade der Pläne von Präsident Donald Trump zur Verschärfung der Regeln für die Briefwahl aufgehoben. Obwohl eine endgültige Entscheidung in der Sache noch aussteht, kann die Regierung ihre Pläne damit zumindest vorläufig weiterverfolgen.
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Kanada erhebt ab dem 8. September Gegenzölle.
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Präsident Selenskyj hofft auf eine US-vermittelte Friedenslösung bis Sommer 2027. Ein erarbeiteter Entwurf umfasst einen Waffenstillstand und eine Sonderwirtschaftszone im Donbass, was Moskau jedoch umgehend als inakzeptabel zurückwies.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in Berlin gegen Ausgrenzung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausgesprochen. Er betonte, dass Deutschland Zuwanderung benötige und die Verfassung keine Unterscheidung zwischen Staatsbürgern mache.
Der CIA-Direktor John Ratcliffe soll laut US-Medienberichten zu geheimen Gesprächen nach Moskau gereist sein. Der Kurzbesuch erfolgte inmitten von Spannungen im Ukraine-Krieg, wobei die USA die Ukraine um eine vorübergehende Aussetzung von Angriffen gebeten haben sollen.

Der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke äußerte sich bei Markus Lanz zum Zusammenhang zwischen Migration und AfD-Wahlentscheidungen. Eine Studie der Universität Saarbrücken belegt, dass Zuwanderungssorgen die Wahlentscheidung stärker beeinflussen als sozioökonomische Faktoren.

Nach der Erschießung des rechten Influencers Charlie Kirk in Utah am 10. September äußerte sich die Washington-Post-Kommentatorin Karen Attiah kritisch zur US-Waffenkultur und bezeichnete die politische Lage als krank und unheilbar.

Die Bundesregierung trifft sich zu einer zweitägigen Klausur im Schloss Neuhardenberg, um über Wachstum, Innovation und Modernisierung zu beraten. Bundeskanzler Friedrich Merz möchte damit nach einer Phase der Kritik an seiner Amtsführung neue Akzente setzen.