
AI-generated summary
Der DAX hatte am Freitag noch 1,2 Prozent auf 25.231 Punkte gewonnen und sein Wochenminus auf 0,7 Prozent eindämmt. In der neuen Woche bleibt die Marke von 25.000 Punkten im Fokus, während Ölpreise hoch bleiben und die Anleihemärkte Unsicherheit verursachen.
Der DAX dürfte sich in der neuen Woche weiter in einem schwierigen Fahrwasser bewegen. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex zur Stunde nahezu unverändert auf dem Niveau vom Freitag. Am Freitag hatte der DAX noch 1,2 Prozent auf 25.231 Punkte gewonnen, womit er sein Wochenminus auf 0,7 Prozent eindämmte.
Im Fokus bleibt in dieser Woche die Marke von 25.000 Punkten, schreibt Timo Emden, Chefmarktanalyst beim Online-Broker CapTrader. Je länger der deutsche Leitindex um diese pendele, desto wichtiger werde sie für die Anleger. "Für Kopfzerbrechen dürfte weiterhin die Entwicklung der Anleihemärkte dies- und jenseits des Atlantiks sorgen", sagte Emden. Der Ölpreis und die Anleiherenditen seien derzeit die entscheidenden Faktoren für die Börsen.
Am Rohstoffmarkt bleiben die Preise weiter hoch, die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee kostete zuletzt 101,68 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte bei 90,18 Dollar. Steigende Rohölexporte aus dem Nahen Osten und die Freigabe von 100 Millionen Barrel aus den Notreserven der G7-Staaten drückten die Preise.
Dies glich die Sorgen über Angriffe der Huthi-Rebellen auf Anlagen von Saudi Aramco sowie zunehmende Attacken auf Öltanker in der Straße von Hormus aus. Nach Angaben eines Kapitäns wurde in der Meerenge erneut ein Tanker beschossen, wie die britische Schifffahrtsbehörde (UKMTO) am Sonntag meldete.
Auch von wichtigen Ölexportländern des Verbunds Opec+ ist zunächst keine Entspannung zu erwarten: Sie wollen ihre Förderziele auch im November nicht anheben. Das teilten Saudi-Arabien, Russland und weitere fünf Staaten nach einer Online-Sitzung mit. Somit werden die Produktionslimits der Gruppe den zweiten Monat in Folge gleich bleiben.
Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA hat die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenstart angetrieben. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am Montag um 2,5 Prozent auf 70.037 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 4.138 Zählern. Das Handelsvolumen fiel jedoch gering aus, da die Börse Shanghai feiertagsbedingt geschlossen blieb.
Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten dämpften die Sorge der Anleger vor einer weiteren aggressiven Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed. "Die Arbeitsmarktbedingungen sind insgesamt stabil, aber die Abwärtskorrekturen vom Freitag signalisieren, dass die US-Wirtschaft in zwei der neun Monate dieses Jahres Arbeitsplätze verloren hat", sagte Jose Torres, leitender Volkswirt bei Interactive Brokers.
"Aber es gibt eine Sorge um die Wirtschaft, es gibt eine Sorge um die Inflation, also ist vorsichtiger Optimismus die Art und Weise, wie die Leute die Lage sehen", sagte Robert Bernstone, Handelschef bei SummitTX Capital. Das Risiko weiterer Arbeitsplatzverluste bedeute, dass die Fed die Zinsen nicht um weitere 100 Basispunkte anheben könne. Die Anleger preisen nun nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 22 Prozent für eine Zinserhöhung in diesem Monat ein, verglichen mit 64 Prozent in der Vorwoche.
Das beflügelte bereits zum Wochenschluss die US Börsen: Der Dow-Jones-Index schloss 0,5 Prozent höher bei 51.177 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,7 Prozent auf 7.723 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 1,2 Prozent auf 27.191 Punkte an.
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will 2,2 Milliarden US-Dollar in einen neuen Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten investieren. Dadurch werden in New Albany im US-Bundesstaat Ohio voraussichtlich rund 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden, wie das Unternehmen mitteilte. Dort soll die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Fertig-Arzneimitteln an einem Standort vereint werden. Bayer hat in den vergangenen fünf Jahren mehr als sieben Milliarden Dollar in Pharma-Forschung und -Entwicklung sowie Produktion in den USA investiert.
AI outlook — possibilities, not facts
Der DAX wird voraussichtlich weiterhin um die 25.000-Punkte-Marke pendeln, solange keine klaren Signale aus der US-Zinspolitik oder vom Ölmarkt vorliegen.
Likely · Within weeks
Bayer wird den neuen Produktionsstandort in New Albany, Ohio, in den kommenden Jahren in Betrieb nehmen und damit etwa 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen.
Very likely · Within years

The euro has fallen to its lowest level since May 2025. The reason for this is growing investor concerns about political uncertainty and budget crises in countries such as France and Spain, as well as a strong US dollar.
The North Rhine Chamber of Pharmacists has collected part of the fines from the mail-order pharmacy operator DocMorris that have not been paid for years through a bailiff's seizure of Dutch accounts. A court in Limburg confirmed the legality of the enforcement after DocMorris continued to advertise anti-competitive prices despite court bans.

The federal government has approved 100,000 applications for the e-car bonus since May, with half of the applicants having an annual household income of a maximum of 45,000 euros. The grant amounts to up to 6,000 euros and is intended to support low and middle income households and reduce dependence on oil imports. Great Britain is also considering tariffs on Chinese electric cars to protect its own market.
The author tested supermarket apps such as Lidl Plus and dm for a year and achieved savings of 100.61 euros at Lidl and 58.32 euros at dm, mainly through coupons and payback points. However, he warns against making mistakes due to complex offers and advises only buying what you have planned and comparing prices.
The business climate in the German automotive industry fell to minus 35.0 points in September, the lowest value of the year according to the Ifo Institute. The prospects for business, exports and employment continued to deteriorate.

Deutsche Telekom predicts cost savings of 1.1 billion euros next year compared to 2023 and up to 2.5 billion euros by 2030 through increased use of artificial intelligence. At the same time, the AI business outside the USA is expected to grow from the current 250 million to 800 million euros in sales by 2030. CEO Tim Höttges emphasizes that AI is fundamentally changing the company.