Breaking
TRHüseyin K., who was wanted for 12 years in Istanbul, was caught at the Kumburgaz hotelTRMinister of Justice Gürlek announced the findings of FETO/PDY connection in the EMIS systemFRSusan Sarandon arrested during pro-Palestinian protest outside UN in New YorkTRIstanbul Police Announced Immigrant Smuggling Operation that Captured 74 SuspectsUKFirefighters battle blaze at Catterick Garrison military barracksRUAn earthquake of magnitude 4.2 was recorded off the coast of SochiRUSerbian national team captain Dusan Tadic commented on the defeat by Greece in the Nations League matchDEFire in the Fröndenberg Correctional Hospital caused by a mattress that was set on fireCRYPTO-FRBitcoin Tests Miners' Breakeven Ahead of Massive Options ExpiryITDemography, work and Italian growth: the challenges of the futureTRHüseyin K., who was wanted for 12 years in Istanbul, was caught at the Kumburgaz hotelTRMinister of Justice Gürlek announced the findings of FETO/PDY connection in the EMIS systemFRSusan Sarandon arrested during pro-Palestinian protest outside UN in New YorkTRIstanbul Police Announced Immigrant Smuggling Operation that Captured 74 SuspectsUKFirefighters battle blaze at Catterick Garrison military barracksRUAn earthquake of magnitude 4.2 was recorded off the coast of SochiRUSerbian national team captain Dusan Tadic commented on the defeat by Greece in the Nations League matchDEFire in the Fröndenberg Correctional Hospital caused by a mattress that was set on fireCRYPTO-FRBitcoin Tests Miners' Breakeven Ahead of Massive Options ExpiryITDemography, work and Italian growth: the challenges of the future
BackDax fällt leicht, Ölpreise und Zinsen belasten Märkte
Dax fällt leicht, Ölpreise und Zinsen belasten Märkte
Developing
Handelsblatt2 hours agoBusiness2 min readGermanyView translation

Dax fällt leicht, Ölpreise und Zinsen belasten Märkte

Quick Look

  • Der Dax schloss am Donnerstag 0,6 Prozent im Minus bei 25.267 Punkten, belastet durch hohe Brent-Ölpreise und steigende US-Staatsanleihenrenditen.
  • Am Freitagmorgen zeigte der Index vorbörslich leichte Gewinne.
  • Marktteilnehmer warten auf Konjunkturdaten aus Europa und den USA, darunter das GfK-Verbrauchervertrauen, die Geldmenge M3 im Euroraum sowie US-Auftragseingänge und Michigan-Stimmungsindex.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Dax spiegelt die Stimmung an den deutschen Aktienmärkten wider und wird von globalen Faktoren wie Ölpreisen, Zinsentwicklungen und geopolitischen Ereignissen beeinflusst. Die genannten Indikatoren wie GfK-Verbrauchervertrauen, Geldmenge M3 und US-Konjunkturdaten sind wichtige Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung.

Font size

Düsseldorf. Anlegerinnen und Anleger zeigten sich am Donnerstag erneut pessimistisch. Der Dax beendete den Handel etwa 0,6 Prozent im Minus bei 25.267 Punkten. Belastend wirkte abermals der Preis für Europas wichtigste Rohölsorte Brent: Ein Fass (159 Liter) kostete in der Spitze 108 Dollar. Am frühen Freitagmorgen notiert der Dax auf außerbörslichen Handelsplattformen vorbörslich im Plus.

Kurz vor dem Wochenende könnten den deutschen Leitindex noch einmal Konjunkturindikatoren aus Europa und aus den USA bewegen. Nun zeigt sich, wie Verbraucher und Industrie gestimmt sind: Den Anfang macht das GfK-Verbrauchervertrauen für Oktober, das zeigt, wie sich die deutschen Konsumenten aktuell verhalten.

Im Euroraum folgt die Geldmenge M3 für August, außerdem stehen detaillierte Daten zum spanischen Bruttoinlandsprodukt und zu den französischen Löhnen im zweiten Quartal an. Am Nachmittag rücken mit dem Auftragseingang langlebiger Güter und dem Stimmungsindex der Universität Michigan die USA in den Fokus.

In den USA trafen am Donnerstag Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump aufeinander. Trump sagte vor Beginn der formellen Gespräche, seit seiner ersten Wahl 2016 hätten Xi und er eine „wirklich großartige Freundschaft“ aufgebaut, die auf gegenseitigem Respekt und den wesentlichen Interessen beider Völker beruhe.

An der Wall Street sorgte das Treffen jedoch zunächst kaum für Bewegung. Nach dem verlustreichen Vortag blieben größere Kurssprünge aus. Die Furcht vor einer Eskalation im Nahen Osten und steigende Anleiherenditen bremsten die US-Börsen.

Im späten Handel erholten sich die Indizes von ihren Tagestiefs. Zuvor hatte Reuters berichtet, dass Unterhändler der USA und des Irans einen schrittweisen Ausweg aus dem Krieg ausloten. Demnach könnte Teheran die Straße von Hormus wieder öffnen und Washington im Gegenzug seine Wirtschaftsblockade gegen den Iran aufheben.

Die Renditen der Staatsanleihen sind zuletzt wieder angestiegen, nachdem starke US-Wirtschaftsdaten an den Märkten zu steigenden Zinserwartungen geführt hatten. Sie machen die als sicher geltenden Papiere für Investoren im Vergleich zu Aktien attraktiver.

Die 30-jährigen US-Staatsanleihen rentierten in der Spitze mit 5,4583 Prozent und damit so hoch wie seit 2004 nicht mehr. Während die Zinsen für kurzlaufende US-Anleihen die Zinserwartungen widerspiegeln, zeigen die Papiere mit 30-jähriger Laufzeit die Bereitschaft der Investoren, die Staatsverschuldung langfristig zu finanzieren.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe legte am Mittwoch auf 5,13 Prozent zu – und erreichte damit den höchsten Stand seit fast 20 Jahren. Sie zog aber eine der geringsten Nachfragen an, die es bei einer Auktion dieser Laufzeit je gegeben hat. Kyle Rodda zufolge ist dies ein Hinweis darauf, dass die Zurückhaltung der Anleger gegenüber US-Staatspapieren nicht nur mit einer aus ihrer Sicht unzureichenden Inflationskompensation zusammenhänge, sondern auch mit schwindendem Vertrauen in die Anlageklasse selbst.

Das Handelsvolumen in der Region blieb jedoch dünn, da viele Handelsplätze feiertagsbedingt geschlossen blieben. So fand an der Börse Shanghai kein Handel statt, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt.

Die Stimmung der Anleger wurde von stark steigenden Renditen bei Staatsanleihen dominiert, die Befürchtungen über höhere weltweite Kreditkosten schürten. In Japan kletterte die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 1996. „Die weltweiten Anleihemärkte schreien auf, und das zu ignorieren, könnte sehr teuer werden“, warnte Nigel Green, Chef des Finanzberaters deVere Group.

Sobald die risikofreien Zinsen in den USA über fünf Prozent lägen, müsse jeder Vermögenswert seinen Preis rechtfertigen.

In Japan sorgten zudem diplomatische Gespräche für Aufsehen und bewegten die Währungsmärkte. US-Präsident Trump äußerte bei einem Gipfeltreffen mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Bedenken über die Schwäche der japanischen Währung. Dies enthüllte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama am Freitag. Takaichi habe Trump geantwortet, dass ein unterbewerteter Yen grundsätzlich problematisch sei.

In Nürnberg veröffentlicht die GfK die Zahlen zum Konsumklima. Die monatliche Umfrage des größten deutschen Marktforschungsinstituts unter 2000 Verbrauchern gilt als Frühindikator für Verbraucherausgaben und die Konjunktur. Jüngsten Prognosen zufolge soll der Index weiter auf minus 27 sinken. Der Index war zuletzt im Frühjahr 2022 positiv. In diesem Jahr lag er durchweg zwischen minus 20 und minus 30.

In den Vereinigten Staaten werden Zahlen zum Auftragseingang langlebiger Güter veröffentlicht. Steigende Auftragseingänge signalisieren Zuversicht in der Wirtschaft. Die jüngsten Ergebnisse waren leicht positiv. Nun erwarten Fachleute, dass die Aufträge leicht zurückgehen, aber nicht in den negativen Bereich abrutschen. Zuletzt waren die Auftragseingänge im Juni negativ.

Die University of Michigan präsentiert Daten zur US-Konjunktur und zur erwarteten Inflation. Die Erhebungen der Wissenschaftler beziehen sich auf die kommenden zwölf Monate, sie gelten als wichtige Frühindikatoren. So soll die Inflation künftig wieder sinken. Die Teuerungsrate betrug im August in den USA 3,4 Prozent und war damit stabil geblieben im Vergleich zum Vormonat.

In den USA stellt der Rohstoffdienstleister Baker Hughes die Zahl der aktiven Bohrlöcher und neuen Bohrungen vor. Diese Daten zeigen, wie hoch die Nachfrage nach amerikanischem Öl ist und wie sie sich angesichts der Lieferengpässe für Öl aus dem Nahen Osten entwickeln wird. Am Mittwoch und am Donnerstag war der Preis für Europas wichtigste Rohölsorte Brent wieder deutlich gestiegen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der Dax könnte sich am Freitag weiter erholen, wenn die Vorbörsindikation bestätigt wird.

    Possible · Within hours

  • Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe könnte weiter steigen, wenn die Inflationserwartungen hoch bleiben.

    Possible · Within days

Open Questions

  • Wie werden die konkreten Ergebnisse des GfK-Verbrauchervertrauens für Oktober ausfallen?
  • Wird es zu einer konkreten Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran über die Straße von Hormus kommen?
  • Wie werden die japanischen Währungsspannungen die weitere Geldpolitik der Bank of Japan beeinflussen?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

Propensity to save in Germany reaches its highest level since the 2008 financial crisis
Business·

Propensity to save in Germany reaches its highest level since the 2008 financial crisis

According to a current study by the market research institutes NIM and GfK, the propensity to save in Germany has risen to its highest level since the 2008 financial crisis, while income expectations have fallen significantly. The main reason is high energy prices, which reduce purchasing power and lead to greater financial caution, especially in households with better financial resources.

Die Zeit
1 min read
Debate about the euro as a global currency: Rüp and Hüther call for more independence for the EU
Developing·

Debate about the euro as a global currency: Rüp and Hüther call for more independence for the EU

In the podcast episode Economic Challenges, Bert Rürup and Michael Hüther discuss whether the EU should expand the euro as a global currency after the meeting between Trump and Xi signaled a geopolitical shift. Rüp calls for a stronger euro as a counterweight to the rapprochement between the USA and China, while Hüther draws historical parallels and calls for the abolition of bans on thinking in the Eurobond debate.

Handelsblatt
1 min read
BDI calls for growth and competitiveness as top priorities and criticizes dependence on China and the USA
Developing·

BDI calls for growth and competitiveness as top priorities and criticizes dependence on China and the USA

In a policy paper, the Federation of German Industries (BDI) calls for growth and competitiveness to be given top priority. He criticizes Germany's and Europe's dependence on China and calls for a more self-confident demeanor towards the USA under President Donald Trump. The BDI also emphasizes the need for structural reforms and a more efficient use of funds to finance armaments and infrastructure.

Die Zeit
2 min read
More on this topicdax