
Nur 90 von 249 untersuchten Dienstwagen sind rein elektrisch unterwegs
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Die DUH bewertet regelmäßig die CO2-Bilanz von Dienstwagen der Politik. Plug-in-Hybride werden dabei aufgrund ihrer realen Nutzung oft als klimaschädlich eingestuft.
Berlin. Zu viele deutsche Politiker in Bund und Ländern setzen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Dienstwagen mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren. Nur 90 von 249 untersuchten Dienstwagen sind demnach rein elektrisch unterwegs. Ihr Anteil an der ausgewerteten Gesamtmenge ist damit gegenüber dem Vorjahr etwas gesunken.
Das sei eine „Kampfansage gegen zukunftsgerichtete Verkehrspolitik und ein desaströses Signal für die deutsche Klimapolitik“, kritisierte DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz. „Die Politikerinnen und Politiker der Bundes- und Landesregierungen verfehlen ihre Vorbildfunktion massiv.“ Bund und Länder sollten bei der Neubeschaffung konsequent auf Elektroautos setzen und keine Plug-in-Hybride kaufen.
Sogenannte Plug-in-Hybride sind Fahrzeuge, die sowohl mit Treibstoff als auch mit Strom gefahren werden können. Umweltschützer kritisieren, dass sie in der Praxis häufig mit Verbrennungsmotor gefahren werden. Sie machen den Angaben zufolge den größten Anteil der Dienstwagen-Flotte aus. Die Umwelthilfe nimmt für ihre Auswertung einen elektrischen Fahranteil von rund 11 Prozent an, um den CO2-Ausstoß der Autos zu ermitteln.
Innerhalb der Bundesregierung fährt Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan demnach mit 64 Gramm CO2 pro Kilometer den klimafreundlichsten Dienstwagen. Wenn man den Fuhrpark der Minister und ihrer Staatssekretäre berücksichtigt, liegt unter den Bundesministerien das Umweltressort auf Platz 1, gefolgt vom Innen- und Entwicklungsministerium auf Platz 2 vor dem Arbeitsministerium.
Die Wagen von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und einigen anderen Bundesministern wurden wie bereits in den vergangenen Jahren wegen ihrer schweren Panzerung nicht gewertet.
Unter den Länder-Regierungschefs ist Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir mit 66 Gramm CO2 je Kilometer laut DUH am klimafreundlichsten unterwegs. Unter Berücksichtigung der Dienstwagen aller Landesministerinnen und -minister muss sich sein Bundesland allerdings Berlin geschlagen geben, dessen Regierungsmannschaft 2026 zuletzt vollständig auf batterieelektrische Dienstwagen setzte.
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den hohen CO2-Ausstoß der Dienstwagenflotten deutscher Landesregierungen. Während Cem Özdemir und Daniel Günther die niedrigsten Werte aufweisen, bilden Mecklenburg-Vorpommern, NRW und Berlin das Schlusslicht.
Laut Deutsche Umwelthilfe (DUH) überschreiten 160 von 249 Dienstwagen deutscher Spitzenpolitiker den EU-CO2-Grenzwert. Besonders der hohe Anteil an Plug-In-Hybriden wird kritisiert, während der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge leicht gesunken ist.

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