Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert den hohen Anteil klimaschädlicher Plug-In-Hybride bei Dienstwagen von Spitzenpolitikern.
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Der EU-Flottengrenzwert für Dienstwagen liegt bei 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer.
Der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge haben 160 von 249 Dienstwagen von Spitzenpolitikern (64,3 Prozent) mit ihrem CO2‑Ausstoß den EU-Flottengrenzwert überschritten. Besonders kritisch bewertete die DUH bei der Vorstellung ihres Dienstwagen-Checks 2026 am Dienstag in Berlin den Anstieg von „klimaschädlichen Plug-In-Hybriden“. Darunter versteht man Autos mit zwei Motoren: einem Elektromotor mit aufladbarer Batterie und einem herkömmlichen Verbrennungsmotor.
Der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge sei im Jahr 2025 minimal zurückgegangen und liege bei 36 Prozent. Im vergangenen Jahr überschritten außerdem ähnlich viele Dienstwagen (153 von 238) den EU‑Flottengrenzwert. Dieser liegt bei 93,6 Gramm pro Kilometer.
Dabei sind die Unterschiede laut DUH deutlich: Vollstromer würden im Durchschnitt nur 62 Gramm CO2 je Kilometer verursachen, Plug-Ins kämen im Schnitt auf 179 Gramm. Die DUH nimmt dabei einen elektrischen Fahranteil von elf Prozent an.
Prien auf dem letzten Platz, Alabali-Radovan am sparsamsten
Innerhalb der Bundesregierung belegen demnach Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) mit jeweils 169 Gramm CO2 je Kilometer den letzten Platz. Unter den Länderchefs liegen die Werte noch höher: Die Autos von Hendrik Wüst (CDU, Nordrhein-Westfalen), Manuela Schwesig (SPD, Mecklenburg-Vorpommern) und Kai Wegner (CDU, Berlin) liegen den Angaben zufolge bei jeweils 262 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer.
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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den hohen CO2-Ausstoß der Dienstwagenflotten deutscher Landesregierungen. Während Cem Özdemir und Daniel Günther die niedrigsten Werte aufweisen, bilden Mecklenburg-Vorpommern, NRW und Berlin das Schlusslicht.

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert, dass Politiker in Bund und Ländern zu selten auf Elektroautos setzen. Nur 90 von 249 Dienstwagen sind rein elektrisch; Plug-in-Hybride dominieren weiterhin, was die DUH als klimaschädlich einstuft.
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