
Aktuelle Nachrichten und Reaktionen aus der deutschen Politik im Liveblog.
Liveblog zur deutschen Politik mit Berichten über den Kongress der AfD-Jugendorganisation in Magdeburg, Pläne zur Wiedervernässung von Mooren, Debatten um die Krankschreibung und innerparteiliche Konflikte beim BSW.
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Aktuelle Berichterstattung über politische Ereignisse und Debatten in Deutschland.
Deutschland-Liveblog :
Friedlicher Protest vor Kongress der „Generation Deutschland“
29.08.2026, 09:49Lesezeit: 1 Min.
Der umgebaute Polizeibus des „Zentrums für politische Schönheit“.Theresa Weiß
AfD-Jugendorganisation wählt in Magdeburg neues Vorstandsmitglied +++ Bas stellt Krankschreibung ab erstem Tag infrage +++ Mihalic äußert sich zurückhaltend zu AfD-Verbotsantrag +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Friedlicher Protest gegen Bundeskongress der „Generation Deutschland“
Vor dem zweiten Bundeskongress der Jugendorganisation der AfD protestieren etwa 50 Menschen friedlich. Aus den Boxen des vom „Zentrum für politische Schönheit“ umgebauten alten Polizeibusses tönt die Internationale. Einige Hundert Besucher des Kongresses warten unterdessen auf Einlass ins Alte Theater Magdeburg.
Die „Generation Deutschland“ trifft sich an diesem Samstag in Sachsen-Anhalts Hauptstadt, um ein neues Vorstandsmitglied zu wählen. Es braucht Ersatz für Kevin Dorow. Er war auf der Gründungsveranstaltung in Gießen im vergangenen Jahr in den Vorstand gewählt worden, musste diesen aber nach einem Eklat verlassen. Dorow hatte in einer Rede den Satz „Jugend muss durch Jugend geführt werden“ zum „Leitstern“ der AfD-Jugendorganisation erhoben. Dieser Satz galt auch als Leitmotiv der Hitlerjugend. Gegen Dorow wird ermittelt. Die AfD verhängte eine zweijährige Ämtersperre gegen ihn.
Außerdem soll ein Antrag verabschiedet werden, der sich moderater als die Mutterpartei gegenüber der Europäischen Union positioniert. In diesem Antrag, der der F.A.Z. vorliegt, spricht die „Generation Deutschland" sich unter anderem für offene Innengrenzen in der EU aus. Parteichefin Alice Weidel hatte zuletzt angesichts der Krise in Ceuta geäußert, den Schengenraum verlassen zu wollen.
Die „Generation Deutschland“ fokussiert sich auf Europa
Nicht nur auf der Tagesordnung des Bundeskongresses geht es um Europa. Am Rande stellen auch Organisationen aus dem Vorfeld der AfD aus, etwa der rechte Verlag Antaios. Die „Generation Deutschland“ (GD) selbst produziert dort Videos für ihren Auftritt in den sozialen Medien – inklusive Eichenlaub aus Plastik. Julia Gehrckens aus dem Vorstand wirbt für den „Safe Europe Act“.
Für die Initiative sollen eine Million Unterschriften gesammelt werden, damit sich die Europäische Kommission damit befassen muss. Das Papier fordert, dass „die politische Elite die Ersetzungsmigration stoppt, unsere Grenzen sichert und die ethno-kulturelle Kontinuität der europäischen Nationen schützt“.
Nafiur Rahman aus dem Vorstand der GD filmt eine Sequenz für den Social Media Auftritt . Theresa Weiß
Kommt Tim Demuth in den Vorstand der „Generation Deutschland“?
Bevor der zweite Bundeskongress der „Generation Deutschland“ beginnt, stehen viele Mitglieder der Jugendorganisation der AfD vor dem Veranstaltungssaal in Magdeburg. Der Vorsitzende Jean Pascal Hohm bekräftigt im Gespräch mit der F.A.Z. noch einmal, dass er für einen Verbleib Deutschlands in der EU ist, den Schengenraum befürwortet und auch den Euro nicht abschaffen will. Der entsprechende Antrag soll im Tagesverlauf zur Abstimmung kommen. Die AfD hat bisher offiziell eine andere Position.
Doch zuerst steht die Neuwahl für den Vorstand an. Für den vakanten Posten ist Tim Demuth der Wunschkandidat. Der sei ein „fleißiger Mensch“, der „den Anspruch vertritt, dass wir regierungsfähig werden müssen“, sagt Hohm vor Beginn des Bundeskongresses. Demuth selbst steht vor Beginn an einem Stehtisch und raucht, sein Redemanuskript für die Bewerbung liegt vor ihm. Er will sich vor der Wahl nicht äußern.
Ob er zittern muss, dass er das Amt bekommt? Im vergangenen Jahr war der gesetzte Kandidat aus Baden-Württemberg überraschend von Julia Gehrckens aus Niedersachsen in einer Kampfkandidatur herausgefordert und geschlagen worden. Auch Demuth kommt aus dem Landesverband Baden-Württemberg.
Umweltminister Schneider will Wiedervernässung von Mooren beschleunigen
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will die Wiedervernässung von Mooren vorantreiben und das Gesetz zur natürlichen Infrastruktur schnellstmöglich umsetzen. „Das klingt für einige vielleicht etwas romantisch, es ist aber überlebenswichtig: Im Hohen Venn haben entwässerte Moore auch im Inneren gebrannt“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“ vom Samstag. Dort hatte sich Mitte des Monates ein schwerer Brand ausgebreitet.
„Ist Torf einmal ausgetrocknet, kann das zu Schwelbränden führen, die kaum zu löschen sind und Monate andauern können“, fuhr der SPD-Politiker fort. Für das Wiedervernässungsprogramm stünden in den nächsten Jahren 1,7 Milliarden Euro bereit. „Wir wollen es gemeinsam mit den Landwirten umsetzen. Mit dem Gesetz zur natürlichen Infrastruktur möchte ich solchen Vorhaben zudem ein überragendes öffentliches Interesse geben, damit sie schneller vorankommen.“
Auf die Frage nach dem Zeitplan für dieses Gesetz sagte Schneider: „So schnell wie möglich. Denn dieser Sommer hat gezeigt, dass wir groß denken müssen, um unser Land zu wappnen gegen den Klimawandel.“
Ende der „Rente mit 63“: Bas offen für fünf Jahre Übergang
In der Debatte um die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren zeigt sich Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas offen für eine Übergangsfrist von etwa fünf Jahren. Nötig seien „ausreichende Übergangsfristen und Vertrauensschutz, damit die Menschen ihre Lebensplanung anpassen können“, sagte die SPD-Vorsitzende der Funke Mediengruppe. Die Vorsitzende der Rentenkommission, Constanze Janda, habe einen Zeitraum von fünf Jahren genannt. „Das gibt Orientierung“, sagte Bas.
Bas erwartet bei schlechtem Ergebnis in Sachsen-Anhalt Diskussion über SPD-Spitze
Die SPD-Chefin Bärbel Bas erwartet bei einem schlechten Abschneiden bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt Diskussionen über die Zukunft der Parteispitze. „Die Wahlen im September sind richtungsweisend, auch für uns als Vorsitzende“, sagte Bas den Zeitungen der Funke Mediengruppe auch mit Blick auf Ko-Chef Lars Klingbeil. „Da bin ich realistisch, es ist wie beim Fußball: Wenn es nicht läuft, wird über den Trainer diskutiert.“
Entscheidend für das Ausmaß der Personaldebatte wird nach Einschätzung von Bas das Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. „Wenn wir in Sachsen-Anhalt erstmals aus einem Landtag fliegen würden, wäre das katastrophal“, sagte die SPD-Chefin. „Dann würde es ungemütlich in der SPD.“ Bas fügte jedoch hinzu: „Aber davon gehe ich im Moment nicht aus.“
Bas räumte ein, dass die Stimmung in der Partei schlecht ist. „Niemand in der SPD ist mit der Lage der Partei zufrieden, auch Lars Klingbeil und ich nicht“, sagte die Bundesarbeitsministerin. „Seit der Bundestagswahl hängen wir in den Umfragen fest.“
Bas stellt Krankschreibung ab erstem Tag infrage
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas stellt die Pläne der schwarz-roten Koalition zur Einführung einer verpflichtenden Krankschreibung ab dem ersten Tag infrage. „Ich bin koalitionstreu, aber wir sollten uns schon nochmal fragen, ob das sinnvoll ist“, sagte die SPD-Vorsitzende der Funke Mediengruppe. „Es soll etwa eine Ausnahme für tarifgebundene Unternehmen geben, die andere Regelungen haben. Wenn ich eine Pflicht einführe und anschließend 95 Ausnahmen reinschreibe, stellt sich die Frage, ob man das überhaupt noch braucht.“
Bas betonte, die Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Tag sei mit einer Termingarantie bei Ärzten und der Schlaganfallvorsorge gekoppelt. „Das ist der Kompromiss, der ein Gesamtpaket ist.“ Auf den Hinweis, das Primärversorgungskonzept des Gesundheitsministers, das für die Termingarantie nötig wäre, werde aber noch dauern, antwortete die Arbeitsministerin, das liege nicht in ihrer Hand.
„Wir wollten keine Karenztage und keine Kürzung der Lohnfortzahlung. Beides wollte die Union. Im Gegenzug haben wir zähneknirschend der Pflicht zur Krankschreibung ab dem ersten Tag zugestimmt, obwohl wir sie inhaltlich für falsch halten“, sagte Bas. „Meine Sorge ist, dass dann Menschen mit einem leichten Infekt am ersten Tag zum Arzt gehen und aus einem kurzen Ausfall am Ende eine ganze Woche Krankschreibung wird.“
BSW-Länderchefs fordern, den Sonderparteitag am Tag der Landtagswahl zu verschieben
Das Thüringer BSW hat für den 6. September einen Sonderparteitag anberaumt – doch der Termin sorgt für Unmut bei den anderen 15 Landesverbänden der Partei. Grund ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am selben Tag. In einem Brief fordern die Landesvorsitzenden, den Sonderparteitag in Thüringen zu verschieben.
Dass dieser am Tag der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geplant sei, „haben wir mit Irritation zur Kenntnis genommen“, heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt. Darüber hatte zuvor die Zeitung „Welt“ berichtet. „Es ist damit zu rechnen, dass es auf dem Parteitag zu kontroversen Diskussionen kommt“, appellieren die Landesvorsitzenden in dem Brief an ihre Thüringer Parteikollegen.
„Wer ein solches Ereignis parallel zu einer wichtigen Wahl abhält, nimmt in Kauf, dass das BSW ausgerechnet am Wahltag mit innerparteilichen Auseinandersetzungen Schlagzeilen macht. Niemand, der den Einzug des BSW in die Landtage unterstützen möchte, kann das wollen."
Hintergrund des geplanten Parteitags des Landesverbandes ist ein Streit mit dem BSW-Bundesvorstand. Dieser hat verlangt, dass die Thüringer BSW-Fraktion Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) die Unterstützung entzieht und die Koalition mit CDU und SPD verlässt. Auslöser ist die Aberkennung von Voigts Doktortitel durch die Technische Universität Chemnitz. Dagegen geht er juristisch vor.
Mihalic zu AfD-Verbotsantrag: Sollten nicht zwischen Landesverbänden unterscheiden
Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hat zurückhaltend auf die Forderung von Cem Özdemir (Grüne) und Boris Pistorius (SPD) in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.Z.) reagiert, Verbotsanträge für die als völkisch eingestuften AfD-Landesverbände zu stellen. Mihalic warnte davor, zwischen Strömungen oder Landesverbänden zu unterscheiden. „Generell kann ich die Initiative von Cem Özdemir und Boris Pistorius gut nachvollziehen und weiß, dass sie von tiefer Sorge um die Entwicklung unserer Demokratie getragen ist“, sagte sie dem „Handelsblatt“. „Allerdings sehe ich die Gefahr, dass sich am Ende festsetzt, es gebe einen verfassungsfeindlichen und einen verfassungsgemäßen Teil der AfD.“
Das sei vielleicht zur Zeit der Parteigründung noch so gewesen. „Mittlerweile ist aus meiner Sicht klar, dass die ganze AfD auf Kriegsfuß mit unserer demokratischen Verfassung steht“, sagte Mihalic. „Die AfD ist eine reale Gefahr für Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen, die nicht heterosexuell sind, und politische Gegner, die, ginge es nach der AfD, mit Verfolgung und Strafen rechnen müssten.“
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatten sich zuvor in einem Gastbeitrag für die F.A.S. dafür ausgesprochen, für manche AfD-Landesverbände beim Bundesverfassungsgericht einen Verbotsantrag zu stellen. „Wir plädieren aufgrund unserer persönlichen Überzeugung noch einmal eindringlich für eine baldmöglichste Einleitung eines Verbotsverfahrens, mit einem Fokus auf die eindeutig völkischen Landesverbände der AfD in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Das ist rechtlich möglich, durch Belege gedeckt, von der Verfassung geboten“, schreiben die beiden Politiker.
Regierungssprecher zu Wagenknechts Vorwurf: So absurd, dass sich eine Antwort erübrigt
Die Bundesregierung hat betont gelassen auf Äußerungen der BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht reagiert, Teile der Bundesregierung seien rechtsextrem. Gefragt, ob die Regierung sich von ihren Vorwürfen angesprochen fühle, sagte ihr stellvertretender Sprecher Steffen Meyer vor Journalisten in Berlin, dies sei so absurd, dass sich eine Antwort erübrige.
Geäußert hatte Wagenknecht sich in einem Podcast des „Focus“. „Für mich ist zum Beispiel rechtsextrem, wenn ich eine Gesellschaft möchte, die auf Autoritarismus setzt, auf Unterdrückung der Meinungsfreiheit, auf Abbau von Demokratie“, sagt sie dort und schloss daraus: „Wenn ich diesen Begriff so definiere, dann haben wir derzeit Rechtsextremisten in der Bundesregierung.“ Gleichzeitig sagte sie, mit Begriffen wie Rechtsextremismus bringe man die Debatte nicht weiter.
Auf die Frage, ob sie die AfD als rechtsextremistisch einstufe, antwortete Wagenknecht hingegen: „Wir sollten uns mit ihren Positionen auseinandersetzen.“ Es gebe in der AfD Leute, die stünden sehr weit rechts. „Aber was ist heute rechts, was ist links? Ich meine, wir haben eine Bundesregierung, die will Deutschland zur größten Militärmacht Europas machen. Früher hatte man die feste Überzeugung, so was ist rechts. Vielleicht sogar rechtsextrem“, fügte sie hinzu.
Wagenknecht wirbt seit geraumer Zeit für das Modell eines überparteilichen Ministerpräsidenten. Das schwebt ihr auch für Sachsen-Anhalt vor, wo am 6. September gewählt wird. Nach Wagenknechts Willen soll dort ein Regierungschef ohne Parteibindung ins Amt kommen, der mit wechselnden Mehrheiten regiert – explizit will die BSW-Gründerin dabei auch die AfD miteinbeziehen. Alle anderen Parteien lehnen diese Idee ab.
Kürzlich hatte Wagenknecht dann angekündigt, dass sich das BSW in Sachsen-Anhalt in einem potentiellen dritten Wahlgang zur Wahl des Ministerpräsidenten enthalten würde. Weil im dritten Durchgang eine relative Mehrheit reicht, würde das die Chancen für den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund deutlich erhöhen. Der wiederum lehnte den BSW-Vorstoß ab: Er wolle sich nicht durch eine Enthaltung des BSW zum Ministerpräsidenten wählen lassen und setze stattdessen auf eine Alleinregierung der AfD.
Im Podcast bezeichnete Wagenknecht es nun als Unterstellung, dass das BSW der AfD zur Macht verhelfen wolle. Sie sprach von einem „imaginierten dritten Wahlgang“, zu dem es ihrer Ansicht nach nicht kommen wird.
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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September
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Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten der New York Times, des Wall Street Journal und Bloomberg die Akkreditierung für das G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker in Asheville, North Carolina, verweigert. Die Medienhäuser kritisieren die Entscheidung als Angriff auf die Medienfreiheit und öffentliche Rechenschaftspflicht. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil nimmt am Treffen teil.
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht erstmals im laufenden Wahlkampf Sachsen-Anhalt für einen Termin in Quedlinburg. Zuvor macht er Station in Mecklenburg-Vorpommern. Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Sven Schulze distanziert sich derweil von der Bundespartei.

AfD-Chefin Alice Weidel traf sich in Wien mit Vertretern der FPÖ, um über Regierungsbeteiligungen zu sprechen. Während die AfD in Deutschland vor einer möglichen Regierungsverantwortung steht, ist die FPÖ in Österreich bereits langjährig in Regierungen vertreten.
Unionsfraktionsvize Günter Krings wirft Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas vor, den vereinbarten Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch noch nicht vorgelegt zu haben, wodurch Haftbefehle gesuchte Personen weiterhin Grundsicherung beziehen könnten. Das Arbeitsministerium strebt eine Umsetzung bis Ende 2026 an.

Bundeskanzler Friedrich Merz warnt, dass ein Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt internationale Investoren vertreiben und dem Bundesland erheblichen Schaden zufügen würde. Zudem äußerte er sich zum versuchten Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle und zur Abstimmung mit Partnern über eine Reaktion.
Édouard Philippe, Kandidat der Mitte-Rechts-Partei Horizons, fordert ein neues Wahlbündnis oder eine neue Partei, um konservative Kräfte vor der französischen Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2027 zu vereinen. Ziel ist ein gemeinsamer Kandidat pro Wahlkreis bei der darauf folgenden Parlamentswahl, um eine Mehrheit in der Nationalversammlung zu bilden und ein Abrutschen Richtung Linkspopulismus oder nationalistischen Populismus zu verhindern. Justizminister Darmanin unterstützt Philippe als einzigen siegfähigen Kandidaten.