
Bundesligisten setzen sich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen unterklassige Gegner durch
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Die erste Runde des DFB-Pokals findet mit Beteiligung von Profimannschaften gegen unterklassige Teams statt.
Schalke 04 hat nur mit Mühe seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erfüllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC benötigte der Bundesliga-Aufsteiger nach Rückstand die Verlängerung zum 5:2 (2:2, 0:1).
Moussa Sylla (98.), Junior Adamu (105.+1) und Edin Džeko (117.) erzielten in der Verlängerung die Tore. Niclas Stierlin (90.+1) und Vin Kastull (45.) trafen für Halle. Der 40‑jährige Altstar Džeko (81.) per Foulelfmeter und Dejan Ljubicic (62.) waren ebenfalls für Schalke erfolgreich.
Die Gastgeber zeigten sich in der ersten Halbzeit mutig. Von einem Drei-Klassen-Unterschied war kaum etwas zu erkennen, Halle hielt mutig dagegen und setzte immer wieder eigene Akzente.
Kurz vor der Pause rettete Halles Torwart Luca Bendel (36.) seine Mannschaft vor dem Rückstand. Einen Schuss von Sylla aus kurzer Distanz klärte er auf der Linie. Stattdessen waren es anschließend tatsächlich die Hallenser, die in Führung gingen. Nach einer Ecke bekamen die Schalker den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Niclas Stierlin köpfte ihn in Richtung Kastull, der kompromisslos vollendete.
Nach der Pause fand der eingewechselte Junior Adamu mit einem Traumpass Adil Aouchiche. Dessen Querpass in die Mitte verwertete Ljubicic zum Ausgleich. Anschließend brachte Schalke mit Džeko und Robin Gosens, der damit erstmals für S04 auflief, weitere prominente Verstärkung.
Der Bosnier Džeko war es schließlich, der den Bundesligisten in Führung brachte. Nach einem Foul von Kastull an Sylla behielt der Routinier die Nerven vom Elfmeterpunkt. Halle kam noch mal zurück, doch Schalke hatte das letzte Wort.
Elfmeterdrama beim Wolfsburgspiel
Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat eine Blamage in letzter Minute verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.
Torhüter Jakub Zielinski überzeugte mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Sven Sonnenberg und Mehmet Ibrahimi, Verteidiger Kilian Fischer verwandelte den entscheidenden Versuch.
Köln dreht die Partie
Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.
Ein Klassenunterschied war am Montag kaum zu sehen – im Gegenteil: David Abrangao (18.) schockte den FC mit seinem frühen Treffer. Doch auf Johannesson war Verlass. Der Isländer drehte das Spiel mit seinen Toren (62., 77.) zugunsten der Kölner, die trotz aller spielerischer Mängel immerhin Moral bewiesen.

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