
Aleksander Čeferin äußert sich zur Krise von Gianni Infantino und schließt eine eigene Kandidatur als Fifa-Präsident aus.
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Gianni Infantino steht aufgrund von Plänen zur Einbindung von Investoren in WM-Geschäfte unter Druck. Aleksander Čeferin leitet die Uefa seit zehn Jahren.
Zum einen liebe er die Uefa und die Arbeit dort. »Und der zweite Punkt ist: Meine Glaubwürdigkeit ist um ein Vielfaches höher, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe«, betonte der 58-Jährige. Der Slowene steht seit zehn Jahren an der Uefa-Spitze, seine Amtszeit endet ebenfalls im kommenden Jahr.
Infantino steckt in der größten Krise seiner Ära. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte sorgten für Entrüstung in der Fußballwelt.
Čeferin hofft, dass Infantino erkennt, »dass er nicht die nötige Unterstützung für seine Wiederwahl hat« und quasi selbst zurücktritt. »Die zweite Möglichkeit ist, dass er zur Wahl antritt. In diesem Fall wird es wohl einen Gegenkandidaten geben. Ich weiß allerdings noch nicht, wer dies sein wird«, sagte Čeferin. Die Fifa hat den 18. November als Frist für die Nominierung von Herausforderern festgelegt.
Infantino ist seit 2016 Fifa-Präsident. Bis zu den heftigen Reaktionen auf seine Vorschläge schien seine Wiederwahl im kommenden Jahr in Marokko ohne Gegenkandidaten reine Formsache zu sein. Neben zahlreichen Verbänden, die sich gegen Infantino gestellt haben, hat der Schweizer weltweit aber auch noch viele Unterstützer.
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Nominierung von Herausforderern für das Fifa-Präsidentenamt bis zum 18. November.
Very likely · Within weeks

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