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Der Irankrieg begann Ende Februar und führte zu einer massiven Verteuerung der Gaspreise. Die europäischen Gasspeicherstände liegen derzeit deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Der Preis für Erdgas ist auf das höchste Niveau seit der Anfangsphase des Irankriegs gestiegen. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat wurde an der Börse in Amsterdam zu 64,60 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. Das ist der höchste Stand seit Mitte März. Der Irankrieg hatte Ende Februar begonnen und den Gaspreis im März zeitweise bis auf etwa 70 Euro getrieben. Vor dem Krieg hatte der Preis bei etwa 30 Euro gelegen.
Seit zwei Wochen geht es mit dem Gaspreis tendenziell nach oben. In dieser Zeit hat sich der Rohstoff um mehr als 20 Prozent verteuert. Am Markt zeigt sich zunehmend die Sorge, dass eine Normalisierung der Lieferungen von Energierohstoffen aus den Fördergebieten am Persischen Golf vorerst nicht möglich ist. Iran fordert für die Öffnung der Straße von Hormus die Umsetzung eines Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommens mit den USA.
Der Preisanstieg beim Erdgas trifft auf Füllstände der europäischen Gasspeicher, die deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Laut jüngsten Daten des europäischen Verbands der Gasinfrastrukturbetreiber (GIE) lag der Füllstand am 17. August bei 61,37 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Füllstand knapp 74 Prozent betragen.
Der Branchenverband Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB-Gas) schrieb dazu in einer aktuellen Pressemitteilung, dass die gesetzliche Einspeichervorgabe zum 1. November 2026 kaum noch erreichbar sei, »selbst bei einer Einspeicherung von bis zu 1,2 TWh pro Tag – dem höchsten Wert, der im Markt je beobachtet wurde.« Aktuell liegen die Einspeicherungen deutlich niedriger.
Deutschlands Speicher füllen sich nur langsam für den Winter, weil Gas teuer ist. Die Firmen spekulieren auf staatliche Unterstützung, Ministerin Reiche gibt sich hartleibig. Verzockt sie sich?

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Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

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