EU und Kanada betonen Partnerschaft – doch gegen wen ist sie gerichtet?
Quick Look
- Die Europäische Union und Kanada haben ihre Absicht bekundet, die Zusammenarbeit zu vertiefen.
- Dabei betonten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und kanadischer Premierminister Mark Carney, dass die Partnerschaft nicht gegen andere gerichtet sei.
- Der Kontext macht jedoch deutlich, dass die USA als der implizite „andere“ verstanden werden.
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Why It Matters
Die EU und Kanada haben ihre Absicht bekundet, die Zusammenarbeit zu vertiefen, wobei sie betonten, dass die Partnerschaft nicht gegen andere gerichtet sei. Der Artikel stellt jedoch die Frage, ob diese Erklärung angesichts der aktuellen transatlantischen Spannungen glaubhaft ist.
Als die Europäische Union und Kanada vorige Woche ihren Willen zu einer noch engeren Zusammenarbeit bekundeten, sagte die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: „Das ist eine Partnerschaft, die sich nicht gegen andere richtet, sondern uns gemeinsam stärker machen soll.“ Mark Carney, der kanadische Ministerpräsident, wiederholte es mit fast identischen Worten. Und jeder verstand, welcher „andere“ gemeint war: die Vereinigten Staaten. Aber stimmte es auch: Ist diese „Allianz für die Zukunft“ wirklich nicht gegen die USA gerichtet?
Open Questions
- Welche konkreten Schritte werden EU und Kanada zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit unternehmen?
- Wie wird die US-Regierung auf diese Erklärung reagieren?
- Gibt es spezifische Bereiche wie Handel, Verteidigung oder Technologie, in denen die Zusammenarbeit intensiviert werden soll?


