
Ein starker El Niño im Pazifik sorgt weltweit für extreme Wetterereignisse: Dürren in Indonesien, Indien und Ostafrika, Einschränkungen am Panama-Kanal sowie schwere Sturmschäden durch Hurrikan Lala nahe Hawaii.
AI-generated summary
El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, das durch ungewöhnlich hohe Ozeantemperaturen im tropischen Pazifik gekennzeichnet ist.
Ein extremer El Niño baut sich gerade im tropischen Pazifik auf und beginnt bereits, Wettermuster rund um den Globus zu verändern:
In Indonesien verstärkt das natürliche Klimaphänomen Trockenheit und Waldbrände, welche Singapur in Rauch einhüllen. In Panama fällt seit Wochen kaum Regen, weshalb die Verwaltung des Panama-Kanals eine Begrenzung der Durchfahrten angekündigt hat.
Auch in Teilen Indiens, Kenias und Äthiopiens herrschen außergewöhnliche Dürren. Und im Pazifik heizten die hohen Ozeantemperaturen Hurrikan Lala an, der dicht an Hawaii vorbeizog. Straßen wurden überflutet, Häuser zerstört und in Zehntausenden Haushalten fiel der Strom aus.
AI outlook — possibilities, not facts
Weitere Einschränkungen der Durchfahrten am Panama-Kanal.
Likely · Within weeks

Nach einer verheerenden Sturzflut im Nuwakot-Tal in Nepal berichten Überlebende aus Trishuli-Bazar von der Zerstörung ihrer Häuser und Dörfer. Es gibt zahlreiche Tote und Vermisste, während die Betroffenen den Verlust ihrer Existenzgrundlage beklagen.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen in weiten Teilen Deutschlands. Besonders im Südosten Bayerns sind orkanartige Böen bis 120 km/h möglich. Die Gewitter ziehen im Tagesverlauf von Süden nach Norden.

Nach einer verheerenden Sturzflut im nepalesischen Distrikt Rasuwa warnt die Katastrophenbehörde NDRRMA vor einem neuen, instabilen See. Mehr als 1300 Menschen werden vermisst, während die Region bereits unter den Folgen der Monsunzeit leidet.

Innenarchitekt Günter Holl hat in Eberbach ein klimafreundliches Haus gebaut, das dank Lehmdecken, cleverer Lüftung und spezieller Holzfassade ganz ohne Klimaanlage an heißen Sommertagen kühl bleibt. Experten fordern ein Umdenken im Bausektor.

Tödliche Eislawinen im Himalaja und in den Alpen verdeutlichen das Versagen im Umgang mit Klimarisiken. Trotz jahrzehntelanger wissenschaftlicher Warnungen und weltweiter Erdsystemforschung fehlen politische Konsequenzen.

Eine gewaltige Flut- und Schlammwelle des Flusses Bhotekoshi hat an der Grenze zwischen China und Nepal massive Zerstörungen verursacht. Mindestens 22 Menschen starben, Hunderte werden vermisst, darunter auch deutsche Touristen.