
Massive Zerstörungen durch Flut- und Schlammwelle entlang des Bhotekoshi
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Der Bhotekoshi-Fluss trat nach einer Flut- und Schlammwelle über die Ufer. Die Ursache wird derzeit untersucht, wobei ein Gletscherseeausbruch als mögliche Auslöser in Betracht gezogen wird.
China an der Grenze zu Nepal am Mittwochvormittag. Eine gewaltige Flut- und Schlammwelle entlang des Flusses Bhotekoshi hat in beiden Ländern für massive Zerstörung gesorgt. Mindestens 22 Menschen starben, Hunderte werden noch vermisst, darunter zahlreiche Touristen, auch aus Deutschland. Ganze Dörfer wurden weggespült, Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt, genau wie Stromversorgung, Telefon und Internet.
Nepals Armee und weitere Sicherheitskräfte sind für die Rettungsmaßnahmen im Einsatz. Da der Wasserstand zu hoch ist, können selbst Rettungshubschrauber in einigen betroffenen Regionen nicht landen. Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete eine Katastrophenwarnung heraus.
Unklar ist noch, wie es zu der Sturzflut kam. Möglicherweise hat ein Erbeben einen Gletscherseeausbruch ausgelöst, bei dem sich der See plötzlich in Form von Flutwellen entleert.

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Ein starker El Niño im Pazifik sorgt weltweit für extreme Wetterereignisse: Dürren in Indonesien, Indien und Ostafrika, Einschränkungen am Panama-Kanal sowie schwere Sturmschäden durch Hurrikan Lala nahe Hawaii.

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Tödliche Eislawinen im Himalaja und in den Alpen verdeutlichen das Versagen im Umgang mit Klimarisiken. Trotz jahrzehntelanger wissenschaftlicher Warnungen und weltweiter Erdsystemforschung fehlen politische Konsequenzen.