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Experten warnen schon lange davor, dass der Klimawandel solche Extremereignisse im Himalaya wahrscheinlicher macht und verstärkt.
Die Zahl der Toten nach der verheerenden Flutkatastrophe in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet ist mittlerweile auf über 1.100 gestiegen. Eine gewaltige Masse aus Wasser, Schlamm und Geröll hatte sich am 26. August durch ein enges Tal im Himalaya gewälzt und ganze Dörfer, Brücken und Wasserkraftwerke mitgerissen. Ausgelöst wurde die Flut, die einmal quer durch das Land rauschte, vermutlich durch einen Gletscherabbruch. Experten warnen schon lange davor, dass der Klimawandel solche Extremereignisse im Himalaya wahrscheinlicher macht und verstärkt. Während in der Region das Risiko für Infektionskrankheiten steigt, suchen zahlreiche Helfer nach wie vor nach mehr als 4.600 Vermissten. Einer dieser Helfer ist Thomas Meier von der nepalesischen Hilfsorganisation HDCS. Er berichtet im Podcast über die Lage vor Ort und die Herausforderungen, vor denen die Rettungskräfte jetzt stehen.
Die deutsche Stromversorgung wurde in dieser Woche binnen eines Tages zweimal angegriffen. Am Brandenburger Umspannwerk Turnow-Preilack lösten Unbekannte mithilfe selbst gebauter Flugkörper und leitfähigem Material zwei Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen aus. Am selben Tag mussten wegen eines vorsätzlich herbeigeführten Kurzschlusses an einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln Braunkohlekraftwerksblöcke vom Netz genommen werden. Ob die Vorfälle zusammenhängen und wer hinter der Sabotage steckt, ist bislang unklar. Anders als bei dem Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin Anfang des Jahres, der Zehntausende Menschen tagelang vom Strom abschnitt, gab es bei den Angriffen diese Woche keine Auswirkungen für die Stromversorgung. Aber eine Frage stellt sich: Ist ein großer Blackout nur eine Frage der Zeit? Und wie lässt sich die kritische Infrastruktur in Deutschland besser schützen? Diese Fragen beantwortet Wirtschaftsredakteur Marc Widmann bei Was jetzt?.
Und sonst so? Die Klimazeitmaschine
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
AI outlook — possibilities, not facts
Es werden weitere Untersuchungen zu den Angriffen auf die deutsche Stromversorgung eingeleitet.
Very likely · Within days
Die Suche nach Vermissten nach der Flutkatastrophe wird in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Very likely · Within days

Präsident Selenskyj fordert personelle Konsequenzen und interne Untersuchungen nach einem Angriff auf SBU-Ermittler durch vermeintliche Armeeangehörige. Dabei dankte er Deutschland und Bundeskanzler Friedrich Merz für zusätzliche Flugabwehrraketen und lobte den deutschen Sanktionskurs gegen Russland.

In Spanien haben Zehntausende bei landesweiten Kundgebungen für die Zugehörigkeit der nordafrikanischen Exklave Ceuta zu Spanien und gegen die Migrationspolitik der Regierung in Madrid demonstriert. Dabei wurden vier Demonstranten festgenommen und vier Polizisten verletzt. Die Opposition wirft der Regierung Beschwichtigung gegenüber Marokko vor, während in Ceuta weiterhin Tausende Migranten in der Exklave ausharren.

Die Leiterin eines Moskauer Kinderhospizes, Lida Moniawa, wurde in Russland wegen angeblicher Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee festgenommen. Ihr Anwalt bestätigte, dass sie sich nicht schuldig bekannt habe. Die Anklage beruht auf einem Telegram-Beitrag aus dem Jahr 2023, in dem sie auf UN-Zahlen zu zivilen Opfern im Ukrainekrieg verwies. Bei Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.
Ein russischer Luftangriff hat ein Wohnhaus in Odessa beschädigt, während Roderich Kiesewetter vor weiteren russischen Sabotageakten in Deutschland warnt. Bulgarien hat Ausnahmen von EU-Sanktionen gegen Russland genehmigt, um sein Atomkraftwerk zu betreiben. Norwegen hat ein russisches Schiff in der Arktis beschlagnahmt, und die Ukraine hat die ICAO vor unsicherem russischem Luftraum gewarnt. Die EU-Außenminister haben weitere Luftverteidigungsunterstützung für die Ukraine zugesagt, während Selenskyj Deutschland Hilfe bei der Drohnenabwehr anbietet. Russland droht mit weiteren Sanktionen, und Medwedew hat Deutschland mit Angriffen auf Rüstungsbetriebe gedroht. Putin räumte ein, dass ukrainische Drohnenangriffe etwa 100 russische Schiffe beschädigt haben.

Norwegen hat das russische Forschungsschiff »Professor Moltschanow« im Rahmen der Sanktionen gegen Russland beschlagnahmt. Das Schiff, benannt nach einem sowjetischen Meteorologen, wurde 1983 in Finnland für die UdSSR gebaut und wird seit Jahren für Expeditionskreuzfahrten im hohen Norden eingesetzt. Naftogaz-Chef Serhiy Fedorenko bezeichnete die Maßnahme als wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014.
Kuwait wurde am frühen Morgen erneut Ziel iranischer Raketen- und Drohnenangriffe, die als Antwort auf US-Militärschläge im Iran bezeichnet wurden. Die Luftabwehr wehrte die Angriffe ab, wobei Explosionsgeräusche auf das Abfangen der Drohnen zurückzuführen seien. Kuwait, Jordanien und Bahrain waren bereits in der Nacht zum Mittwoch Ziel iranischer Vergeltungsschläge gewesen, nachdem das US-Militär Militäreinrichtungen im Iran attackiert hatte. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verlängert laut Wall Street Journal die Truppenstationierungen in der Region, was auf eine langanhaltende Eskalation hindeutet.