Das Land Hessen erlässt Auflagen für die Stadtverwaltung, nachdem ein Defizit von 203 Millionen Euro verkündet wurde.
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Nach Jahren mit Überschüssen ist die wirtschaftliche Lage der Kommunen in Hessen aufgrund der schlechten Konjunktur angespannt. Frankfurt verzeichnete zuletzt ein Defizit von 203 Millionen Euro.
Die Stadt Frankfurt muss im kommenden Jahr ihre Ausgaben drosseln. Weil der städtische Haushalt zuletzt tief im Minus war, erließ das Land Hessen als Aufsichtsbehörde einige Auflagen. So darf die Verwaltung der größten hessischen Stadt keine zusätzlichen Stellen aufbauen, offene Stellen dürfen aber wiederbesetzt werden, wie das Innenministerium auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.
Zudem darf die Stadt Frankfurt unter anderem keine freiwilligen Leistungen ausbauen, dazu zählen der Betrieb von Schwimmbädern oder die Sport- und Kulturförderung. Großprojekte dürfen demnach nur vertieft geplant werden, wenn die Gesamtfinanzierung feststeht.
Seit Jahren wird in Frankfurt über den Neubau der Städtischen Bühnen diskutiert, der voraussichtlich eine Milliardensumme kostet. Das Schauspiel soll im Bankenviertel einen Neubau bekommen, die Oper soll nach dem Abriss der Doppelanlage am heutigen Standort neu errichtet werden. Außerdem will die Stadt eine Multifunktionshalle am Stadion errichten und eine innerstädtische Autobahn überdachen.
Stadt will prüfen
Die Stadt Frankfurt wollte sich auf Anfrage nicht näher zu den Auflagen äußern. «Wir prüfen das», sagte ein Sprecher des Finanzdezernats.
Das Innenministerium erläuterte, dass die Kommunen nach Jahren mit Überschüssen wegen der andauernd schlechten Wirtschaftslage immer weiter ins Minus gerutscht seien. «Die finanzielle Lage ist ernst und sie betrifft auch die hessischen Kommunen. Daher sind Auflagen und Hinweise erforderlich.»
Die finanzielle Lage von Hessens größter Kommune hatte sich im Jahr 2025 spürbar verändert. Nach mehreren Jahren im Plus musste die neue Stadtkämmerin Susanne Serke (CDU) vergangene Woche ein Defizit von rund 203 Millionen Euro verkünden. Das waren 735 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Es sei «ein Ergebnis, das wir ernst nehmen müssen», sagte sie Vorstellung des konsolidierten Gesamtabschlusses am Freitag.
The FDP suffered significant losses in the state elections in Saxony-Anhalt, Mecklenburg-Western Pomerania and Berlin with only 2.6%, 1% and 2.5% respectively and received little media attention, indicating a loss of political relevance.
NRW Prime Minister Hendrik Wüst ends his three-day trip to Turkey by taking part in an economic conference in Istanbul and a planned city tour with 91-year-old Sabri Aydin, one of the first guest workers from Turkey who came to Germany in 1961. Company agreements are signed and the importance of German-Turkish trade is highlighted.
Ulrich Siegmund from the AfD wants to stand for election as Prime Minister of Saxony-Anhalt, although it is unclear which faction should support him. Hendrik Wüst from North Rhine-Westphalia made a surprise visit to Turkish President Erdoğan, which sparked national political speculation. The Bertha von Suttner School near Frankfurt received the German School Prize because of its successful educational concept. Patricia Schlesinger, former rbb director, is standing before the Berlin district court on 26 counts of breach of trust.
The FDP deputy leader Linda Teuteberg (45) would like to become the new Brandenburg representative for dealing with the consequences of the communist dictatorship. She succeeds Maria Nooke, who is retiring. Teuteberg emphasizes the importance of democracy and historical facts, supported by the SPD and CDU. The election is scheduled to take place in October.

The SPD is proposing a 'care cap' of 1,500 euros for the care-related personal contribution in homes. The proposal, which would cost around four billion euros, was rejected by Health Minister Carsten Linnemann (CDU).
Hesse's Finance Minister Alexander Lorz has submitted the draft budget for 2027. In view of the ongoing economic weakness and a billion-dollar gap, the country is planning new debts amounting to 1.7 billion euros and is calling for strict austerity.