
Der CDU-Vorsitzende steht unter Druck, da ausbleibender politischer Erfolg die Loyalität der Partei gefährdet.
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Die CDU-Basis toleriert ihren Vorsitzenden traditionell nur bei politischem Erfolg. Aktuell leidet die Partei unter sinkenden Umfragewerten und einer als erfolglos wahrgenommenen Regierungsführung.
Friedrich Merz hat einen Grundsatz der CDU verletzt: Die Partei verzeiht ihrem Vorsitzenden viel – solange er erfolgreich regiert. Er mag sich wenig um die Partei kümmern, noch so viele Verletzte am politischen Wegesrand zurücklassen: Der Erfolg zählt.
Die Zeit des Verzeihens ist vorbei. Merz hat zu viel Kredit verspielt. Als Heilbringer haben ihn die Wirtschaftskonservativen zurück an die Spitze der Partei gehievt, haben mit ihm ein Grundsatzprogramm durchgesetzt, dem die Christlichsozialen zähneknirschend zustimmen mussten. Dann konnte die Union auch noch schneller als gedacht regieren, aber mit einem Wahlergebnis – schlechter als gedacht.
Spätestens da hätte der CDU-Chef intelligent umsteuern müssen. Doch mangelndes Verhandlungsgeschick und eine immer wieder schlechte Hand fürs Personal sorgten dafür, dass seine Regierung nicht nur holprig startete, sondern bis heute auf große Erfolge wartet. Die Volkspartei befindet sich wie die SPD im Sinkflug. Und der Kanzler? Ist so unbeliebt wie kein anderer vor ihm.
Der hessische CDU-Ministerpräsident Boris Rhein sagte kürzlich: „Das große Wasser nimmt das kleine Wasser mit.“ Die Landesfürsten sind nicht bereit, sich mit in die Tiefe ziehen zu lassen (siehe Regel oben) und suchen den Ausweg aus der Misere: Sollte Merz den Parteivorsitz niederlegen? Soll ein anderer Kanzler werden? Wer traut sich – und welches Team würde ihn unterstützen? Stünde die SPD als Koalitionspartner bereit?

The CDU in Mecklenburg-Western Pomerania is facing an existential crisis and is fighting to enter parliament. Lead candidate Daniel Peters is trying to stabilize the party and convince voters in the election campaign.

The Kosovo Tribunal in The Hague has sentenced former KLA leader Hashim Thaçi to 25 years in prison. The commentary places the verdict in the historical context of the Kosovo war and the crimes committed by Serbian security forces.

In view of the threat of electoral defeats and internal speculation, eight CDU prime ministers have declared their support for Chancellor Friedrich Merz. They demand a stable government with its own majority and reject personnel debates.

The new state parliament of Saxony-Anhalt meets on October 6th in Magdeburg. The AfD has 39 MPs, while discussions are underway about selective cooperation with the BSW. An action alliance has called for protests against the AfD.

The Berlin Green Party's top candidate Werner Graf is fighting with little popularity. In the current election campaign, he is pursuing a moderate course without sharp conflicts in order to open himself up to different coalitions and learn from past mistakes.

The federal government is planning an action plan against abuse of social benefits and the exploitation of EU immigrants. Measures include the fight against junk properties, increased data sharing between authorities, AI analysis and tougher sanctions against employers.