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Das Justizministerium hatte versucht, Google zur Zwangsveräußerung seiner Anzeigenbörse AdX zu zwingen, um Wettbewerbsbeschränkungen im Online-Werbemarkt zu beheben. AdX ermöglicht Echtzeit-Auktionen für digitale Werbung, bei denen Werbetreibende 20 Prozent Gebühr zahlen.
New York. In einem Kartellverfahren um das Geschäft mit Online-Werbung hat Google einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt. Eine Richterin wies am Mittwoch einen Antrag der Wettbewerbsbehörden auf einen Zwangsverkauf der Anzeigenbörse AdX ab. Diese organisiert Echtzeit-Auktionen für Werbung. Die Anzeigen werden den Nutzern ausgespielt, sobald sie eine Internetseite aufrufen. Werbetreibende müssen hierfür eine Gebühr von 20 Prozent an AdX zahlen.
Stattdessen muss Google dafür sorgen, dass seine Werbetechnologie mit den Systemen von Wettbewerbern zusammenarbeitet, entschied eine Bundesrichterin am Mittwoch. Damit entgeht der Tech-Konzern einem zweiten Versuch, eine Zerschlagung zu erzwingen.
US-Bezirksrichterin Leonie Brinkema veröffentlichte ihre Entscheidung zunächst unter Verschluss und wies in einer kurzen Anordnung den Antrag des Justizministeriums zurück, Google zum Verkauf seiner Anzeigenbörse AdX zu zwingen. Stattdessen ordnete sie Änderungen an Googles Geschäftspraktiken an, ohne diese näher zu beschreiben. Eine geschwärzte Fassung der Entscheidung soll noch in diesem Monat veröffentlicht werden.
„Wir freuen uns sehr, dass das Gericht den Vorschlag des Justizministeriums abgelehnt hat, Tools aufzuspalten, die kleinen Unternehmen helfen, neue Kunden zu erreichen und zu wachsen“, sagte Lee-Anne Mulholland, Googles Vizepräsidentin für Regulierungsfragen.
AI outlook — possibilities, not facts
Das Justizministerium wird wahrscheinlich Berufung gegen die Entscheidung einlegen.
Likely · Within weeks

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes, um Mitbestimmungsverfahren zu beschleunigen und bürokratische Hürden abzubauen, insbesondere bei der Einführung von KI und Softwareupdates, während die schwarz-rote Koalition und Juristen ähnliche Reformen diskutieren.

Der DAX fiel auf den tiefsten Stand seit Ende Juli aufgrund steigender Inflations- und Zinssorgen, getrieben durch steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Gleichzeitig zeigte der Anleihemarkt Druck, während Dell und Commerzbank positive Signale gaben.

Die Wall Street erholte sich am Mittwoch nach dreitägigen Verlusten, wobei der Dow-Jones-Index um 0,6 % auf 53.062 Punkte stieg. Trotz Sorgen über die Eskalation im Nahen Osten und steigende Ölpreise kauften Anleger aufgrund günstiger Bewertungen, starker Quartalsberichte und Optimismus hinsichtlich KI-Investitionen. Technologie- und Halbleiteraktien führten den Aufschwung an, während schwächere Arbeitsmarktdaten die Konjunkturaussichten eintrübten.

Mehrere Technologie- und Industrieunternehmen wie Broadcom, HPE, Snowflake, Dell und andere melden Umsatzsteigerungen und höhere Prognosen dank KI-Nachfrage, während Swiss Life Stellen streicht und Huawei Gewinnrückgang verzeichnet.

Die Zukunft der Volkswagen-Werke in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm ist unklar, da die Produktion ab den 2030er-Jahren auslaufen soll. Der Vorstand sieht derzeit keine gesicherte Perspektive, aber der Aufsichtsrat muss zustimmen. Bei der bevorstehenden Sitzung liegen drei konkurrierende Beschlussvorlagen vor, was auf verhärtete Fronten hindeutet. Eine Einigung gilt als ausgeschlossen, wodurch eine Eskalation oder eine außerordentliche Hauptversammlung möglich ist, bei der die Ausgliederung der Marke VW diskutiert werden könnte. Für die Beschäftigten bleibt die Situation kompliziert, und Klarheit könnte sechs bis zwölf Monate auf sich warten lassen.

Volkswagen steht vor einem tiefgreifenden Umstrukturierungsplan mit möglichen Werksschließungen in Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm sowie dem Verlust von bis zu 100.000 Jobs. Vier Machtblöcke – Porsche-Piëch-Familie, Betriebsrat/IG Metall, Vorstand um Oliver Blume und Niedersachsen – ringen um den Kurs. Experten warnen vor Entscheidungsblockaden und schlagen entweder einen Systemwechsel im Aufsichtsrat oder einen neuen internen Deal vor, um Stillstand zu vermeiden.