
Wetterumschwung bringt Abkühlung und Gewitter, doch Dürre, Waldbrände und niedrige Wasserstände belasten Deutschland weiter.
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Deutschland und weite Teile Europas leiden unter einer langanhaltenden Hitzewelle und Dürre, die zu Waldbränden und niedrigen Pegelständen führt.
Schon am Sonntag sind vor allem im Süden Unwetter angekündigt, in den kommenden Tagen bleibt es vielerorts in Deutschland gewittrig. Immerhin ist die extreme Hitze erst einmal vorbei.
Alle Entwicklungen im Liveblog
Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
SPD-Ministerinnen und -Minister für Klimaanpassung im Grundgesetz
Verdi-Befragung in Pflegeheimen zeigt extreme Hitzebelastung
Bodensee-Wasser auf niedrigstem Stand in diesem Jahr
Bauernverband befürchtet Ernteeinbußen bis hin zu Totalausfällen
Waldbrand: 1800 Menschen werden aus NRW-Gemeinde Hürtgenwald in Sicherheit gebracht
Wetterumschwung bringt Abkühlung, Gewitter und Starkregen
Nach der extremen Hitze und Dürre in Deutschland erwarten die Meteorologen eine Abkühlung und für Teile Deutschlands Wolken und Gewitter: Für Sonntag kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Regen an, der von Nordwesten hereinzieht, stellenweise kann es zu Starkregen kommen. Betroffen sein sollen vormittags der Osten und Südosten des Landes. Nachmittags und vor allem in der Nacht rechnet der DWD dort örtlich mit kräftigen Schauern, Gewittern und Unwettern. Im Norden, Westen und Teilen der Mitte kann es regnen.
In der nördlichen Hälfte des Landes sind heute noch Temperaturen von 20 bis 27 Grad zu erwarten, in der südlichen Hälfte schwülheiße 28 bis 33 Grad. In den kommenden Tagen bleibt in ganz Deutschland überwiegend wolkig und regnerisch mit örtlichen Gewittern und Höchstwerten von 20 bis 26 Grad.
Heiß wird es dann am Mittwoch nur in Baden-Württemberg noch einmal, hier steigen die Temperaturen bis zu 30 Grad. Danach liegen die Prognose zwischen 20 und 25 Grad, ohne größere Niederschläge.
SPD-Ministerinnen und -Minister für Klimaanpassung im Grundgesetz
Als Gemeinschaftsaufgabe wollen Ministerinnen und Minister der SPD in der schwarz-roten Koalition Klimaanpassung und Naturschutz im Grundgesetz festschreiben. „Die Folgen des Klimawandels treffen die Menschen weltweit und immer häufiger auch uns in Deutschland“, heißt es in einem vierseitigen Papier von fünf der sieben Sozialdemokraten. „Aktuell vor allem Hitze, Dürre, Waldbrände und Niedrigwasser – aber auch Starkregen, Hochwasser, Wasserknappheit oder Belastung durch UV-Strahlen.“ Der Spiegel hat über das Dokument zuerst berichtet.
Demnach haben die Ressortchefinnen und -chefs für Finanzen, Arbeit, Wohnen und Bauen sowie Entwicklung das Papier unter Federführung des Umweltressorts beschlossen. Zustimmung erhalten sie aus der SPD-Bundestagsfraktion.
Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der Rheinischen Post, die Fraktion unterstütze das Aktionsprogramm gegen Hitze sowie die Aufnahme einer „Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung“ in die Verfassung.
Das Dokument enthält rund ein Dutzend Maßnahmen, die Verankerung im Grundgesetz sei wichtig als Rahmen, um Zuständigkeiten zu klären und die Finanzierung zu sichern. Eine solche Gemeinschaftsaufgabe würde dem Bund ermöglichen, Länder und Kommunen bei Maßnahmen zur Klimaanpassung zu helfen. Die SPD will die Änderung der Verfassung noch in dieser Legislaturperiode umsetzen. Bis dies so weit sei, sollen „die bestehenden Förderinstrumente des Bundes in einem 'Sofortprogramm Klimaanpassung und Hitzeschutz'“ gebündelt und so besser aufeinander abgestimmt, ergänzt und mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, heißt es dem Spiegel zufolge in dem Papier.
Ein Vorstoß von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) bei den Koalitionspartnern CDU und CSU in die Richtung war in der zurückliegenden Woche auf Widerstand gestoßen. Derzeit sind für Anpassungen an das Klima fast ausschließlich die Länder zuständig. Für eine Grundgesetzänderung sind Zweidrittelmehrheiten in Bundestag und Bundesrat notwendig.
Newsdesk
Nach der Hitze kommt der Starkregen: zwei Tote bei Überschwemmungen in Spanien
Bei Überschwemmungen und einem Erdrutsch nach sintflutartigen Regenfälle sind im Nordwesten Spaniens zwei Frauen ums Leben gekommen. Die Rettungsdienste der Region Kastilien und León bestätigten am Sonntag den Tod der beiden Frauen im Alter von etwa 60 und 80 Jahren. Das Unglück ereignete sich am Samstagabend in dem Dorf Manzanedo de Valdueza.
Für den Sonntag warnte der spanische Zivilschutz vor Unwettern und Starkregen in sieben Regionen im Zentrum und Norden des Landes. Die Überschwemmungen folgen auf wochenlange Rekordtemperaturen, die zu verheerenden Waldbränden geführt hatten.
Neuer Waldbrand im Südwesten Frankreichs
Der Südwesten Frankreichs kommt nicht zur Ruhe: Nur wenige Wochen nach verheerenden Waldbränden hat sich ein neues Feuer bei Luglon im Département Landes ausgebreitet. Der Brand war am Donnerstag ausgebrochen und hat laut dortiger Präfektur inzwischen rund 1600 Hektar Wald und Buschland erfasst. Etwa 650 Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.
Die rund 100 Kilometer südöstlich von Arcachon gelegene Gemeinde liegt mitten in einem weitläufigen See-Kiefer-Waldgebiet. Nach Angaben der Behörden wurde bislang kein Wohnhaus von den Flammen erfasst. Etwa 550 Feuerwehrleute sind derzeit im Einsatz und werden von Löschflugzeugen unterstützt. Der neue Brand trifft eine Region, die von den schweren Feuern des Sommers noch gezeichnet ist. Ende Juli waren bei Biscarrosse im Département Landes rund 3700 Hektar und bei Saumos im benachbarten Département Gironde etwa 42 000 Hektar verbrannt.
Verdi-Befragung in Pflegeheimen zeigt extreme Hitzebelastung
In vielen Pflegeheimen sind die Temperaturen laut der Gewerkschaft Verdi zuletzt auf äußerst hohe Werte gestiegen. Eine Befragung der Gewerkschaft unter 321 Pflegekräften und anderen Angestellten von Pflegeeinrichtungen habe ergeben, dass es in manchen Heimen in der Spitze sogar bis zu 45 Grad Celsius heiß geworden sei, teilte die Gewerkschaft am Samstag mit. Zuerst hatte die Funke Mediengruppe berichtet. Die Medianwerte lagen demnach nachts bei 26 Grad, frühmorgens bei 25 Grad und über den Tag bei 28 bis 30 Grad Celsius.
Die Gewerkschaft hatte die Teilnehmenden gebeten, im Zeitraum vom 30. Juli bis 10. August regelmäßig die Temperatur in ihren Einrichtungen zu erfassen. 801 Messungen seien zustande gekommen. Laut Arbeitsschutzgesetz müssen ab 30 Grad Celsius Raumtemperatur wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden, ab 35 Grad ist ein Raum grundsätzlich als Arbeitsraum nicht mehr geeignet. Dem Bericht zufolge haben 40,9 Prozent der Beschäftigten, die Temperaturen erfasst haben, mindestens einen Wert über 30 Grad gemeldet, 12,8 Prozent mindestens einen über 35 Grad.
Bodensee-Wasser auf niedrigstem Stand in diesem Jahr
Nach wochenlanger Trockenheit und Hitze hat der Wasserstand im Bodensee seinen niedrigsten Wert in diesem Jahr erreicht. Das sei normalerweise im Februar oder März der Fall, teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit. Die Gründe für die aktuelle Lage: Regen sei ausgeblieben und viel Wasser durch die anhaltende Hitze verdunstet. Zudem habe es im Winter zu wenig in den Alpen geschneit, deshalb fehle das Schmelzwasser aus den Bergen.
Am Pegel Konstanz wurden laut LUBW am Donnerstag 275 Zentimeter gemessen. „Damit liegt der Wasserstand deutlich unter den jahreszeitlich üblichen Werten“, hieß es. Es war zudem der niedrigste Wert, der je an einem 13. August gemessen wurde (Auswertezeitraum ab 1850). Bislang war der niedrigste Wasserstand des Jahres am 9. Februar mit 276 Zentimetern gemessen worden. Ende Februar/Anfang März 1858 lag der Pegel laut LUBW über mehrere Tage bei 226 Zentimetern - das ist der niedrigste Wert der gesamten Messreihe seit 1850.
Und auch der neue Tiefststand dürfte nicht von langer Dauer sein: Die LUBW rechnet mit einem weiteren Rückgang des Wasserstandes. An einem heißen Sommertag könne die Verdunstung aus dem Bodensee durchaus auf bis zu 30 Kubikmeter pro Sekunde steigen. „Das entspricht etwa dem Volumen eines Tanklastwagens pro Sekunde“, teilte die LUBW mit. Normalerweise werde dieser Verlust durch die Zuflüsse zum Bodensee ausgeglichen - das sei in diesem Jahr nicht ausreichend der Fall.
Bauernverband befürchtet Ernteeinbußen bis hin zu Totalausfällen
Wegen der anhaltenden Trockenheit rechnet der Deutsche Bauernverband mit starken Ernteeinbußen, teilweise sogar mit Totalausfällen. „Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch für die Herbstkulturen zeichneten sich tendenziell erhebliche Ertragseinbußen ab, etwa für Kartoffeln, Gemüse, Zuckerrüben, Körnermais und Sojabohnen. „In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen“, erklärte Rukwied.
Als etwas besser beschreibt er die Lage im Norden, wo es immer wieder auch geregnet habe. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch in diesen Gegenden unterdurchschnittliche Ernten geben. „Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst.“ Der Bauernverband will seine auf endgültigen Zahlen basierende Erntebilanz am Dienstag vorstellen.
Insgesamt sei die Lage in der Landwirtschaft düster, beklagte Rukwied. „Die Belastungen sind immens. Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen.“ Manche griffen auf die Ersparnisse der Ehefrau oder ihre Lebensversicherung zurück. Die Trockenheit treffe die Betriebe massiv.
Auf den Klimawandel reagiere die Landwirtschaft unter anderem mit vielfältigeren Fruchtfolgen und wasserschonenden Verfahren. „Was wir brauchen, ist mehr Freiheit und weniger Reglementierung. Man muss uns machen lassen und Innovationen ermöglichen“, sagte Rukwied mit Blick auf die Bundesregierung und die EU.
Waldbrand: 1800 Menschen werden aus NRW-Gemeinde Hürtgenwald in Sicherheit gebracht
Wegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen müssen die Bewohner eines Ortsteils in Sicherheit gebracht werden. Der Ortsteil Gey, in dem gut 1800 Menschen leben, müsse „sofort evakuiert“ werden, teilte die Gemeinde in der Eifel am frühen Morgen mit. Zuvor hatte die Bild berichtet. Insgesamt stehen laut der Gemeinde rund 25 Hektar in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. Die Gemeinde spricht von einer „Großschadenslage“. Nach Angaben der Gemeinde ist auch der Ortsteil Großhau durch die Flammen gefährdet.
Feuerwehrleute kämpfen seit Donnerstagsnachmittag gegen das Feuer. Auch ein Hubschrauber warf Löschwasser über dem Wald ab. Dieser konnte mit Beginn der Dunkelheit nicht mehr fliegen. Feuerwehrleute waren auch in der Nacht im Einsatz. Verletzte seien bislang nicht gemeldet worden, erklärte die Sprecherin. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Am frühen Freitagmorgen wurde der Krisenstab des Kreises Düren einberufen. Das sagte eine Sprecherin des Kreises der Deutschen Presse-Agentur. Der Krisenstab werde nun die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen besprechen.
Hürtgenwald liegt im Westen Nordrhein-Westfalens, nahe der Grenze zu Belgien. Im Ortsteil Gey leben gut 1800 Menschen, Großhau hat gut 500 Einwohner. Insgesamt leben in der Gemeinde in der Eifel knapp 9000 Menschen.
Grüne fordern Hitzekonzepte für Schulen und Kitas
Die Grünen im Bundestag verlangen umfassende Investitionen in den Hitzeschutz, darunter auch einen nationalen Hitzeschutzplan für Schulen und Kitas. „Dazu gehören verschattete und begrünte Pausenhöfe, geeignete Lüftungs- und Kühlsysteme sowie ausreichend hitzegeschützte Aufenthaltsräume“, sagte Fraktionsvize Misbah Khan der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Schulen und Kitas seien für die in der Klimakrise zunehmende extreme Hitze vielerorts nicht ausgelegt, beklagte Khan. „Die Belastungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sind enorm und machen konzentrierten und guten Unterricht teilweise unmöglich.“
In der ersten Woche nach den Sommerferien habe es in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland so hohe Temperaturen gegeben, dass es noch vor wenigen Jahren vielerorts Hitzefrei gegeben hätte, sagte Khan. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass solche Extremwetterlagen häufiger und länger auftreten.“ Mit dem neuen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung müssten Kinder und Jugendliche auch an langen Betreuungstagen vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze geschützt werden.
„Klimaanpassung muss deshalb zum festen Bestandteil unserer Bildungsinfrastruktur werden“, verlangte Khan. „Eigentlich sollte keine Schule und keine Kita künftig mehr gebaut oder grundlegend saniert werden, ohne dass ein wirksames Hitzeschutzkonzept von Anfang an mitgedacht wird.“
Waldbrand im Saarland – vier Feuerwehrleute verletzt
Hunderte Einsatzkräfte bekämpfen seit dem Nachmittag einen Waldbrand bei Ottweiler im Landkreis Neunkirchen. Nach derzeitiger Einschätzung seien maximal rund zehn Hektar betroffen, teilte das saarländische Innenministerium mit. „Bei 33 Grad Celsius und starker Rauchentwicklung ist der Einsatz besonders belastend.“ Vier Einsatzkräfte wurden verletzt. Sie werden aufgrund von Rauch- und Hitzeeinwirkungen medizinisch versorgt.
Vorsorglich wurden eine Gaststätte und ein Wohnmobilstellplatz evakuiert. An den Seiten des Brandes mit angrenzender Wohnbebauung sichern Einheiten aus dem Landkreis St. Wendel einen Bereich mit eigener Wasserversorgung, wie es hieß.
Der Sprecher der Feuerwehren Landkreis Neunkirchen, Andreas Kuhn, sagte, es seien Kräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz aus mehreren Landkreisen im Einsatz. Es sei inzwischen gelungen, eine weitere Ausbreitung des Waldbrandes zu stoppen. „Der Einsatz wird die Kräfte voraussichtlich noch längere Zeit beschäftigen“, sagte Kuhn.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, das betroffene Gebiet weiterhin weiträumig zu meiden und Zufahrts- sowie Rettungswege unbedingt freizuhalten. „Die Feuerwehr bittet darum, von Fahrten oder Aufenthalten im Einsatzgebiet abzusehen“, hieß es.
Saarlands Innenminister Reinhold Jost machte sich ein Bild vom Ausmaß des Brandes. Die Strategie, die Wohnbebauung zu schützen und das Feuer in der Vegetation einzudämmen, zeige Wirkung, sagte er laut Mitteilung vom Abend. Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften und bei der Einsatzleitung.
Bis zu 38 Grad: Heiße Tage gehen weiter
Vor dem Wochenende ist in Deutschland vorerst keine Abkühlung in Sicht. Im Westen und Südwesten des Landes werden heute bis zu 38 Grad erwartet, wie es in der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) heißt. Etwas weniger heiß wird es mit bis zu 31 Grad im Nordosten und im südlichen Alpenvorland.
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Deutscher Bauernverband stellt endgültige Erntebilanz vor.
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Die Halbinsel Saint-Tropez setzt verstärkt auf Naturschutz, insbesondere am Strand Pampelonne. Trotz strengerer Bauauflagen und reduzierter Strandbewirtschaftung boomt das Luxusimmobiliensegment, da die Regulierung die Exklusivität der Region sichert.
In Bremerhaven sorgt der Schiffsbohrwurm (Teredo navalis) für massive Schäden an Hafenanlagen und Brücken. Die Muschel, die durch den Klimawandel begünstigt wird, nagt Holzpfähle ab und gefährdet die maritime Infrastruktur, was nun teure Sanierungen erzwingt.
In der spanischen Region Valencia mussten 1000 Menschen wegen eines Waldbrandes bei Gátova evakuiert werden. Gleichzeitig verursachten heftige Regenfälle an der Costa Dorada Überschwemmungen, bei denen drei Personen verletzt wurden.

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