
Das italienische Gesundheitsministerium ruft die Alarmstufe Rot aus. Auch in Österreich und weiteren Ländern führt die Hitze zu massiven Einschränkungen.
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Die menschengemachte Erderwärmung führt laut Wissenschaftlern zu häufigeren und heftigeren Wetterextremen.
Die aktuelle Hitzewelle in Italien ist laut Regierung ein potenzieller Gesundheitsnotstand. Das Gesundheitsministerium hatte die höchste Warnstufe bereits für 25 Großstädte ausgerufen, ab Donnerstag gilt sie für alle 27. Es gelte die Alarmstufe Rot: Die Hitze ist damit ein ernstes Risiko für die gesamte Bevölkerung, auch für junge und gesunde Menschen.
Aus dem Ministerium hieß es, dies sei das erste Mal in diesem Jahr, dass für alle 27 Städte die höchste Alarmstufe gelte. Die Temperaturen sind in einigen Regionen Italiens auf bis zu 40 Grad Celsius geklettert, auch in den Nächten soll es kaum unter 25 Grad abkühlen.
Für Menschen in der Landwirtschaft und im Bauwesen gilt laut Regierung ein Arbeitsverbot während der heißesten Stunden des Tages. Unterstützt werde dies finanziell über Regelungen zur Kurzarbeit.
Der gesamte Juli war in Österreich – wie auch in Deutschland und weiteren Ländern Europas – ungewöhnlich heiß und trocken. Örtlich regnete es bis zu 90 Prozent weniger als üblich, wie der Wetterdienst mitteilte. Die Güterschifffahrt auf der Donau kam laut Mobilitätsministerium weitgehend zum Erliegen, auch Flusskreuzfahrten seien deutlich eingeschränkt. Grund dafür ist der extrem niedrige Wasserstand.
Nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern führt die menschengemachte Erderwärmung zu häufigeren und heftigeren Wetterextremen wie Hitze, Dürre und Unwettern. In mehreren europäischen Ländern wüten zudem Waldbrände.
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Alarmstufe Rot gilt ab Donnerstag für alle 27 Großstädte in Italien
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