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Back|Hitzewellen und Unwetter kosten Europa Milliarden – Deutschland stark betroffen
Hitzewellen und Unwetter kosten Europa Milliarden – Deutschland stark betroffen
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n-tv Wirtschaft·1 hour ago·Business·2 min read·🇩🇪Germany·

Hitzewellen und Unwetter kosten Europa Milliarden – Deutschland stark betroffen

Quick Look

  • Die Allianz schätzt, dass die Hitzewelle des Sommers 2025 die europäische Wirtschaftsleistung um 113 Milliarden Euro reduziert hat, wobei Deutschland mit 25 Milliarden Euro auf Platz zwei liegt.
  • Zusätzlich beliefen sich die Unwetters Schäden in Deutschland in den letzten fünf Jahren auf 50 Milliarden Euro.
  • Für 2027 könnte El Niño weltweit zu weiteren Einbußen von bis zu 392 Milliarden Euro führen.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Allianz hat erstmals einen 'Climate Risk Tracker' berechnet, der sowohl hitzebedingte Leistungsminderungen als auch konkrete Unwetters Schäden berücksichtigt. Grundlage sind Wetter- und Schadendaten sowie ökonomische Modellierungen.

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In ganz Europa sorgen die verbreiteten Hitzewellen des Sommers für wirtschaftliche Einbußen. In Deutschland betragen diese laut Schätzung der Allianz rund 25 Milliarden Euro. Auch für das kommende Jahr sind Fachleute nicht sehr zuversichtlich.

Die Hitzewelle dieses Sommers hat die europäische Wirtschaftsleistung für das laufende Jahr nach Schätzung der Allianz um 113 Milliarden Euro reduziert. Deutschland liegt dabei mit geschätzten Einbußen von 25 Milliarden auf Platz zwei hinter Italien mit 28 Milliarden Euro, wie der Münchner Dax-Konzern mitteilte. An dritter Stelle steht Frankreich mit einer geschätzten Minderung des Bruttoinlandsprodukts um 20 Milliarden Euro.

Als wirtschaftliche Einbußen zählen dabei Produktionsausfälle und geringere Wertschöpfung, bedingt durch geringere Arbeitsproduktivität sowie längere Pausen und Fehlzeiten. Die europaweiten Einbußen dürften sich demnach auf ein knappes halbes Prozent der für dieses Jahr erwarteten Wirtschaftsleistung summieren.

Beteiligt an dem erstmals berechneten "Climate Risk Tracker" waren die Volkswirte und Fachleute des international tätigen Kreditversicherers Allianz Trade in Hamburg und der deutschen Sachversicherung. Grundlage sind auf der einen Seite Wetter- und Schadendaten, auf der anderen die Modellierung der erwarteten ökonomischen Auswirkungen.

Unwetterschäden nehmen zu

Neben der hitzebedingten Minderung der Wirtschaftsleistung stehen die tatsächlichen Schäden, die durch Unwetter, Überschwemmungen und andre Naturereignisse verursacht werden: Für Deutschland in den vergangenen fünf Jahren bezifferte die Allianz diese auf 50 Milliarden Euro.

Die jährlichen Schäden waren demnach im Schnitt doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum der Jahre 2000 bis 2019. Im weltweiten Vergleich sind die Naturkatastrophenschäden jedoch laut Allianz nur um etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) gestiegen. "Deutschland ist von klimabedingten Schäden besonders stark betroffen", sagte Frank Sommerfeld, Chef der Sachversicherung.

Eine maßgebliche Ursache sei, dass das in nördlichen Breiten gelegene Europa sich stärker erwärmt habe als andere Kontinente: An der Spitze der betroffenen Länder steht demnach Norwegen. In dem skandinavischen Land war die Durchschnittstemperatur 2025 den Angaben zufolge um gut 3,7 Grad höher als im Schnitt der Jahre 1950 bis 1970. Deutschland und Frankreich lagen mit einem Plus von gut zwei Grad im oberen Mittelfeld.

"El Niño" könnte Einfluss nehmen

Bei der Höhe der Naturkatastrophenschäden spielen jedoch die Naturgewalten als solche keineswegs die alleinige Rolle. In dicht besiedelten Ländern mit hoher Wirtschaftskraft sind auch die Schäden höher als in dünn besiedelten Regionen, in denen sich weniger Fabriken, Wohnhäuser, Autos und andere menschengemachte Werte befinden.

Auch für das kommende Jahr sind die Fachleute des größten europäischen Versicherers nicht sehr zuversichtlich. Grund ist das Naturphänomen "El Niño". Die alle paar Jahre wiederkehrende Erwärmung der Wassertemperaturen im Ostpazifik kann das Wetter an Land auch in weit entfernten Regionen beeinflussen.

So erwartet die UN-Weltorganisation für Meteorologie überdurchschnittliche Wärme in weiten Teilen Südamerikas, im südlichen Afrika und in Australien. Auf dem indischen Subkontinent und im südlichen Mittelamerika dürfte demnach weniger Regen fallen als üblich. Wird 2027 "El Niño"-bedingt erneut ein sehr warmes Jahr, könnte das die Wirtschaftsleistung in den 144 untersuchten Ländern rund um den Globus der Studie zufolge um 392 Milliarden Euro mindern. Am stärksten getroffen wird demnach voraussichtlich China.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Bei einem starken El Niño im Jahr 2027 könnte die globale Wirtschaftsleistung um 392 Milliarden Euro reduziert werden, wobei China am stärksten betroffen wäre.

    Possible · Within months

Open Questions

  • ?Wie genau wird der Climate Risk Tracker metodisch aufgebaut?
  • ?Welche konkreten Maßnahmen schlägt die Allianz zur Minderung der Klimarisiken vor?
  • ?Wie unterscheiden sich die Berechnungen für 2025 von denen der Vorjahre?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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  • Die Allianz schätzt, dass die Hitzewelle des Sommers 2025 die europäische Wirtschaftsleistung um 113 Milliarden Euro reduziert hat, wobei Deutschland mit 25 Milliarden Euro auf Platz zwei liegt.
  • Zusätzlich beliefen sich die Unwetters Schäden in Deutschland in den letzten fünf Jahren auf 50 Milliarden Euro.
  • Für 2027 könnte El Niño weltweit zu weiteren Einbußen von bis zu 392 Milliarden Euro führen.

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