„Ich wollte das anzünden“ – Neue Details zum Brandanschlag auf Synagoge
Ein Bericht an den Innenausschuss nennt Details zum Brandanschlag in Wuppertal. Der Verdächtige soll Brandbeschleuniger eingesetzt und bei der Festnahme Aussagen gemacht haben.
Quick Look
Knapp drei Wochen nach dem Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge geht aus einem Bericht an den Innenausschuss hervor, dass der verdächtige Afghane bei seiner Festnahme Brandabsichten und Judenhass äußerte.
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Why It Matters
Vor knapp drei Wochen gab es einen Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal.
Knapp drei Wochen nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal werden neue Details bekannt: Demnach deutete der Verdächtige bei seiner Festnahme mit dem Kopf in Richtung der jüdischen Einrichtung und sagte: „Ich hasse die“ und „Ich wollte das anzünden“. Das geht aus einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags hervor.
Laut dem Bericht des Innenministers Herbert Reul (CDU) hatte der 37-jährige Afghane drei Plastikbeutel mit Brandbeschleuniger dabei. Er warf zunächst zwei der Beutel gegen die Fassade eines Cafés, das Teil der Synagoge ist. Die Beutel prallten jedoch ab. Daraufhin habe der Verdächtige den dritten Beutel aufgerissen, den Inhalt vor der Eingangstür des Cafés verteilt und mit einem Feuerzeug angezündet.
Die Polizei, die auf der anderen Seite der Synagoge dauerhaft Wache hält, wurde von Mitarbeitern alarmiert. Die Beamten nahmen den 37-Jährigen wenige Meter vom Tatort entfernt fest, er kam einen Tag später in Untersuchungshaft. Nach seinen spontanen Aussagen bei der Festnahme hat der Verdächtige sich laut dem Bericht nicht mehr geäußert.
Open Questions
- Welche weiteren Motivdetails prüft der Staatsschutz?
- Wie wird die Sicherheitslage an Synagogen weiter angepasst?

