Breaking
INTLRussian General Linked to Hospital Strike Seriously Injured in ShootingESThe Mossos are looking for a man for touching a minor in BarcelonaESTwo workers rescued after nine days trapped in a tunnel in NepalDEMass resignations from the Thuringian BSW regional associationDEStatic defects: Deutsche Oper am Rhein's season opener postponedESInterview: The scene in Ceuta a month after the assault on the borderINTLFarmers face 'astronomical' fuel price surge amid global market volatilityRUScandal surrounding donations in the British party Reform UK: Farage and his associates were caught on a hidden cameraRUDeployment of the Typhon complex in Japan: a threat to the Russian Far EastEUUkraine urges EU to revisit frozen Russian asset planINTLRussian General Linked to Hospital Strike Seriously Injured in ShootingESThe Mossos are looking for a man for touching a minor in BarcelonaESTwo workers rescued after nine days trapped in a tunnel in NepalDEMass resignations from the Thuringian BSW regional associationDEStatic defects: Deutsche Oper am Rhein's season opener postponedESInterview: The scene in Ceuta a month after the assault on the borderINTLFarmers face 'astronomical' fuel price surge amid global market volatilityRUScandal surrounding donations in the British party Reform UK: Farage and his associates were caught on a hidden cameraRUDeployment of the Typhon complex in Japan: a threat to the Russian Far EastEUUkraine urges EU to revisit frozen Russian asset plan
NewsgatherNewsgather
All StoriesWorldSportsFinanceTechScience
Sign In
All StoriesWorldSportsFinanceTechScienceHealthCultureClimatePoliticsSpace
NewsgatherNewsgather

Real-time global news intelligence. Curated by humans, powered by data.

Sections

All StoriesWorldSportsFinanceTechScience

More

HealthCultureClimatePoliticsSpace

Company

AboutEditorial StandardsAdvertisingCareersPressContact

©️ 2026 Newsgather. A product by All Software 24. All rights reserved.

Privacy PolicyCookie PolicyImprintTerms of UseContent and Editorial PolicyRemoval RequestAdvertising PolicyContact
Back|IFA 2024: Der Aufstieg chinesischer Technologieunternehmen
IFA 2024: Der Aufstieg chinesischer Technologieunternehmen
NEWS
Tagesschau Wirtschaft·1 hour ago·Business·4 min read·🇩🇪Germany

IFA 2024: Der Aufstieg chinesischer Technologieunternehmen

Die Berliner Technikmesse IFA spiegelt eine globale Machtverschiebung wider: Chinesische Konzerne dominieren zunehmend das Bild, während traditionelle Akteure an Bedeutung verlieren.

Quick Look

  • Die Berliner Technikmesse IFA zeigt einen deutlichen Wandel: Mit 928 Ausstellern aus China ist die Volksrepublik nun die dominierende Kraft.
  • Chinesische Firmen präsentieren zunehmend vernetzte Ökosysteme statt nur Einzelgeräte, getrieben durch Innovationskraft und Exportdruck.

AI-generated summary

Why It Matters

Die IFA hat sich von einer reinen Unterhaltungselektronik-Messe zu einem Forum für vernetzte Ökosysteme gewandelt. Historisch war die Messe durch deutsche und japanische Marken geprägt.

Font size

Als Willy Brandt auf der IFA 1967 nach einer 20 Minuten langen Rede einen roten Knopf drückte, war das Farbfernsehen in Westdeutschland gestartet. Zumindest symbolisch: Tatsächlich hatte ein Techniker die Farbsignale schon kurz vorher freigeschaltet. Für die Besucherinnen und Besucher war es trotzdem ein Moment, der den Aufbruch in eine neue Fernseh-Ära markierte. Fast 60 Jahre später hat sich das Programm der Berliner Technikmesse deutlich verändert. Am Samstag tritt im Sommergarten die Rapperin Ikkimel auf – eine Künstlerin, deren Auftritt selbst Willy Brandt wohl die Sprache verschlagen hätte. Am Sonntag spielen Roboter Fußball beim RoboCup – keine Ahnung, was Willy Brandt dazu gesagt hätte. Die IFA verbindet inzwischen Technik, Popkultur und Entertainment. Und an kaum einem anderen Ort lässt sich so gut beobachten, wie sich die Welt der Technik verändert hat. Das gilt nicht nur für das, was auf den Bühnen und in den Messehallen gezeigt wird. Auch die Kräfteverhältnisse in der globalen Technologiebranche haben sich verschoben.

China rückt ins Zentrum

Der mit Abstand größte Aussteller kommt inzwischen nicht mehr aus Deutschland, Japan oder Südkorea – sondern aus China. 928 Unternehmen aus der Volksrepublik sind in diesem Jahr auf der IFA vertreten. Dazu kommen 84 Aussteller aus Hongkong. Aus Deutschland sind es 201. Und aus Japan? Gerade einmal fünf. Dabei waren japanische Konzerne wie Sony oder Panasonic früher prägend für die Unterhaltungselektronik. Diese stille Machtverschiebung ist auch dem Geschäftsführer der IFA aufgefallen: "China hat in den letzten vielen Jahren ganz gezielt darauf hingearbeitet, Innovationen nachhaltiger zu machen, hat auf Trends reagiert, hat verstanden, dass man auch Design und Langlebigkeit mit einbeziehen muss", sagt Leif Lindner, CEO der IFA, dem rbb. "Und deshalb sind sie im Augenblick vorne." Ein besonders sichtbares Beispiel für den Aufstieg chinesischer Technologieunternehmen ist Xiaomi. Der Konzern ist in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen großen Auftritt auf der IFA vertreten und will zeigen: Wir sind mehr als ein Smartphone-Hersteller.

Vom Smartphone zum Ökosystem

"Wir sind tatsächlich eine Tech-Firma", sagt Hua Zeng, Leiter der PR-Abteilung von Xiaomi für Westeuropa. Der Konzern setzt auf ein digitales Ökosystem, das er "Human, Car, Home" nennt. Menschen, Autos und das Zuhause sollen miteinander verbunden werden. Auf der IFA will Xiaomi deshalb nicht nur neue Smartphones zeigen. Der Konzern kündigt auch Roboter und ein neues Fahrzeug an. Für Zeng ist die Berliner Messe die perfekte Bühne, um Xiaomi in Europa neu zu präsentieren – nicht nur als Smartphone-Marke, sondern als Technologieunternehmen mit einem vernetzten Ökosystem. Der chinesische Hersteller steht damit beispielhaft für eine Entwicklung, die sich inzwischen in fast allen Hallen der IFA beobachten lässt. Chinesische Unternehmen präsentieren nicht mehr nur einzelne Geräte oder günstige Alternativen zu etablierten Marken. Sie zeigen ganze Produktwelten – von Smartphones über Haushaltsgeräte bis zu Autos und Robotern.

Erfolg mit und ohne Staat

Der Wirtschaftsexperte Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft erkennt durchaus an, dass chinesische Unternehmen technologisch aufgeholt haben. Sie hätten gute Ideen, investierten massiv in Forschung und Entwicklung und seien bei Innovationen oft schneller und effizienter. Auch der Staat investiere viel in Forschung und Bildung und bilde Jahr für Jahr große Zahlen von Ingenieurinnen und Ingenieuren aus. Doch Matthes sieht den Erfolg chinesischer Unternehmen nicht nur als Ergebnis von Können und Talent. Bei Elektroautos sind staatliche Subventionen in China gut dokumentiert. Für die Unterhaltungselektronik gibt es solche direkten Nachweise nicht. Matthes verweist aber auf andere staatlich geprägte Wettbewerbsvorteile: günstige Kredite staatlicher Banken, billigere Vorleistungen und subventionierte Rohstoffe. "Jeder, der in China produziert, zahlt zu wenig für wichtige Produktionsfaktoren und Vorleistungen und kann so billiger anbieten als europäische Firmen", erklärt Matthes. Zugleich verweist Matthes auf einen anderen Punkt: Die westlichen Industrieländer hätten die Unterhaltungselektronik schon vor 20 oder 30 Jahren weitgehend verloren. "Wenn wir hier Produkte aus China kaufen, ohne dass wir in diesen Bereichen selber noch produzieren, dann können wir billig einkaufen, dann können wir die Subventionen mitnehmen", sagt er. Problematisch werde es aus seiner Sicht dann, "wenn heimische Produktion durch unfaire Wettbewerbsverzerrung unter Druck gesetzt wird".

Wenn der Heimatmarkt nicht mehr reicht

Die starke Präsenz chinesischer Unternehmen hat aber auch mit Problemen auf ihrem Heimatmarkt zu tun. Dort hat sich die Nachfrage abgeschwächt. Gleichzeitig bleibt die Produktion hoch. Chinesische Hersteller suchen deshalb stärker nach Kundinnen und Kunden im Ausland. "Der globale Technologiemarkt bewegt sich in einem komplexen Umfeld", sagt Carine Chardon, Managing Director des Branchenverbands GFU Home & Consumer Electronics. Chinesische Hersteller breiten sich wegen der nachlassenden Nachfrage im eigenen Land verstärkt international aus. Die Branche spricht deshalb über Überkapazitäten in China. Wirtschaftsexperte Matthes warnt allerdings davor, den Begriff zu einfach zu verwenden. Auch Deutschland produziere in vielen Branchen mehr, als im eigenen Land verbraucht werde. Für die IFA bedeutet das zunächst vor allem: mehr chinesische Unternehmen, mehr neue Marken – und deutlich mehr Konkurrenz. Aber auch das könnte sich wieder ändern, sagt IFA-Geschäftsführer Lindner. Die technologischen Machtzentren hätten sich immer wieder verschoben. Vor 20 oder 30 Jahren sei Japan prägend gewesen, später Südkorea. Jetzt komme ein großer Teil der Innovationen aus China. "Das wechselt immer", sagt Lindner. Und dieser Wandel lässt sich vielleicht kaum besser erkennen als auf der IFA selbst. Früher stand hier Willy Brandt vor dem Farbfernseher und drückte einen roten Knopf. Am Samstag tritt im Sommergarten Ikkimel auf und am Sonntag kicken die Roboter.

Open Questions

  • ?Wie reagieren europäische Hersteller langfristig auf den Preisdruck?
  • ?Werden Handelsbeschränkungen die Präsenz chinesischer Firmen beeinflussen?

Related Topics

People
Organizations
Places
Topics
This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Quick Look

  • Die Berliner Technikmesse IFA zeigt einen deutlichen Wandel: Mit 928 Ausstellern aus China ist die Volksrepublik nun die dominierende Kraft.
  • Chinesische Firmen präsentieren zunehmend vernetzte Ökosysteme statt nur Einzelgeräte, getrieben durch Innovationskraft und Exportdruck.

AI-generated summary

Story signals

News tone
Neutral
Emotional intensity
Medium
News value
Moderate
Follow-up likelihood
Likely
Relevance window
Weeks

Source & Reliability

Source
Tagesschau Wirtschaft
Story type
Analysis
Source quality
Full
Published
1 hour ago
Last updated
1 hour ago
ifa
technologie
china
ifa
Willy Brandt
Leif Lindner
Hua Zeng
Jürgen Matthes
IFA
Xiaomi
Institut der deutschen Wirtschaft
GFU Home & Consumer Electronics
Berlin
China
Japan
Südkorea
technologie
china
xiaomi
innovation
unterhaltungselektronik

Related Stories

More on this topicifa
Historical corporate restructuring: Who won the power struggle at Volkswagen
Business·1 minute ago

Historical corporate restructuring: Who won the power struggle at Volkswagen

Volkswagen is implementing the largest savings plan in its history. The board prevailed in a power struggle against IG Metall and political actors, which will permanently change the company.

Spiegel Wirtschaft
1 min read
Dax stabilizes above 26,000 points – VW shares rise significantly
Business·9 minutes ago

Dax stabilizes above 26,000 points – VW shares rise significantly

The Dax was slightly up at 26,090 points on Friday afternoon. VW shares top the list of winners after restructuring plans. Market participants are also reacting to signals from the US Federal Reserve regarding possible interest rate increases.

Handelsblatt
1 min read
Study: billions worth of unused electronic waste
Business·49 minutes ago

Study: billions worth of unused electronic waste

A study by BCG and Cradle to Cradle Electronics puts the value of unused raw materials in EU waste devices at over 65 billion euros. In view of geopolitical dependencies, the authors call for a fundamentally new product design based on the circular principle.

n-tv Wirtschaft
1 min read
Major bankruptcies in Germany at record levels
Business·50 minutes ago

Major bankruptcies in Germany at record levels

Despite the economic recovery, the number of major bankruptcies in Germany remains at record levels. In the first half of 2026, Allianz Trade registered 33 cases among companies with sales of over 50 million euros, with the automotive and retail sectors particularly affected.

n-tv Wirtschaft
2 min read
Netflix increases subscription prices in Germany
Business·1 hour ago

Netflix increases subscription prices in Germany

Netflix is ​​again increasing the prices for all subscriptions in Germany. The premium subscription now costs 21.99 euros, the standard subscription 15.99 euros and the promotional subscription 6.99 euros. In addition, the ad-free basic subscription will be discontinued.

n-tv Wirtschaft
1 min read
German industry recorded a surprising increase in orders in July
Business·1 hour ago

German industry recorded a surprising increase in orders in July

In July, industrial orders in Germany rose by a surprising 2.5 percent compared to the previous month, seasonally and calendar adjusted. The main drivers were government defense investments in other vehicle construction, while the auto industry recorded a decline.

Die Zeit
2 min read
More on this topicifa