
Man habe einen „konkreten“ Plan für die Öffnung der Meerenge vorgelegt, erklärt Irans Außenminister Araghtschi. Der US-Präsident hält jedoch laut einem Bericht wenig davon.
AI-generated summary
Der Konflikt im Nahen Osten hat sich durch die Wiederaufnahme von Kampfhandlungen und Schifffahrtsblockaden in der Straße von Hormus verschärft.
Man habe einen „konkreten“ Plan für die Öffnung der Meerenge vorgelegt, erklärt Irans Außenminister Araghtschi. Der US-Präsident hält jedoch laut einem Bericht wenig davon.
Iran hat den USA nach eigenen Angaben einen „konkreten“ Sieben-Tage-Plan zur Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus vorgelegt. Nun liege die Entscheidung bei den USA, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi vor Journalisten bei den Vereinten Nationen in New York. Die Schritte, die die USA gehen müssten, seien nicht neu. „Sie sind alle bereits in der Absichtserklärung enthalten“, sagte er und bezog sich dabei auf die Absichtserklärung, die Iran und die USA im Juni vereinbart hatten.
Das Wall Street Journal berichtete allerdings unter Berufung auf US-Regierungskreise, Trump lehne den Plan der Iraner ab. Der Präsident habe seinen Beratern gesagt, er gehe davon aus, die Luftangriffe auf Ziele in Iran nach den US-Parlamentswahlen Anfang November wieder aufzunehmen, hieß es weiter. Zudem veröffentlichte Trump auf seiner Plattform Truth Social eine Kartengrafik, auf der die Straße von Hormus eingekreist ist. Darunter steht: Trump-Meerenge.
Ein US-Regierungsvertreter hatte die indirekten Gespräche zuvor noch als „positiv und konstruktiv“ bezeichnet. Im Gegenzug für eine Waffenruhe an allen Fronten forderte Iran nach den Worten von Araghtschi die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, die Freigabe eingefrorener Gelder sowie ein Ende der Ölsanktionen.
Sollte die US-Regierung doch zustimmen, könnten laut Araghtschi umfassendere Gespräche beginnen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sagte allerdings ein Insider, dass Teheran beim eigenen Atomprogramm keine Kompromisse eingehen und auf der Urananreicherung im Land beharren werde. Unterdessen schaltete sich auch China in den Konflikt ein: Präsident Xi Jinping drängte Trump zur Rückkehr zu der im Juni vereinbarten Absichtserklärung, woraufhin Trump Peking davor warnte, Teheran zu unterstützen.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich deutlich gegen die Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien positioniert. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen verurteile das Vorgehen einstimmig auf „das Schärfste“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der 15 Staaten, die der französische UN-Botschafter Jérôme Bonnafont in New York vortrug. Bei den Angriffen seien auch Zivilisten verletzt worden.
In Jemen ist der seit mehr als zehn Jahren andauernde Bürgerkrieg seit einigen Wochen neu aufgeflammt. Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz nahm dabei innerhalb kurzer Zeit große Gebiete an der Westküste zum Roten Meer und an der Meerenge Bab al-Mandab ein. Seitdem liefern sich Regierungstruppen und verbündete Milizen, die von Saudi-Arabien unterstützt werden, wieder schwere Gefechte in mehreren Landesteilen. Auch Saudi-Arabien gerät wieder unter Beschuss durch die Huthi.
Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hat nach eigenen Angaben zwei auf die Hauptstadt Riad gerichtete Drohnen der jemenitischen Huthi-Miliz abgefangen. Auf der Plattform X teilte das Bündnis mit, es überwache weitere Bedrohungen durch Raketen und Drohnen. Der saudische Zivilschutz gab in der Nacht zunächst Warnungen für die Städte Chamis Muschait und Abha heraus, nicht jedoch für Riad.
Der Angriff dürfte auch symbolische Bedeutung haben: Die mit Iran verbündete schiitische Miliz signalisiert damit erneut, dass sie auch das Machtzentrum des sunnitischen Königreichs attackieren kann. Riad liegt Luftlinie rund 850 Kilometer von der Grenze zu den Huthi-Gebieten im Westen Jemens entfernt. Erst am Donnerstag hatte das Militär nach eigenen Angaben sechs ballistische Raketen der Huthi abgefangen. Vor rund zehn Tagen hatte das saudische Militärbündnis auch einen Drohnenangriff der Huthi auf die für Muslime heilige Stadt Mekka gemeldet. Ein Huthi-Vertreter wies diesen Vorwurf zurück.
Iran hat den USA nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der New York Times und der Financial Times am Rande der UN-Generalversammlung in New York vor Journalisten.
Um die Versorgung des Weltmarktes mit Öl aus Saudi-Arabien zu unterstützen, wird Frankreichs Militär ein wichtiges Ölterminal des Königreichs am Roten Meer schützen. Dafür würden Soldaten, Radarsysteme und Systeme zur Verteidigung in die Hafenstadt Yanbu geschickt, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron den Sendern TF1 und France 2. Die Gespräche dazu mit Saudi-Arabien seien heute abgeschlossen worden, sagte er in dem am Donnerstagabend veröffentlichten Interview.
Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien planen die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien selbst ein Dringlichkeitstreffen ihrer Generalstabschefs. Dabei solle über Möglichkeiten zur Unterstützung der Regierung in Riad im Rahmen eines gemeinsamen Verteidigungsabkommens beraten werden, teilte das saudische Außenministerium mit.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat seine grundsätzliche Bereitschaft zur Herausgabe des hochangereicherten Urans im Besitz seines Landes erklärt. Auf die Frage, ob Iran dazu bereit sei, sagte er dem US-Sender Fox News: „Ja, im Rahmen des Völkerrechts, auf der Grundlage des Atomwaffensperrvertrags, werden wir uns an alles halten, wozu wir verpflichtet sind.“
Die USA müssen dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian zufolge über ein Ende des Krieges mit Iran entscheiden. Er sagte in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News auf die Frage nach einem möglichen Kriegsende noch in diesem Jahr: „Es ist Amerika, das entscheiden muss, ob es dies beenden will oder nicht.“
Die Regierung Jemens ruft die Weltgemeinschaft zu stärkerer Unterstützung im Kampf gegen die Huthi-Miliz auf. Jemen sei in der Lage, die von der Miliz ausgehende Bedrohung zu beenden und seine Häfen und Hoheitsgewässer zu schützen, sagte Abdullah al-Alimi von Jemens Präsidialrat.
Zahlreiche Ländervertreter haben bei den Vereinten Nationen aus Protest gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu vor dessen Rede den Saal verlassen. Andere Delegierte applaudierten dem israelischen Regierungschef bei seinem Auftritt vor der UN-Generalversammlung in New York.
Nach der Ankündigung neuer US-Sanktionen gegen Irans Luftfahrtsektor ist ein iranisches Passagierflugzeug zur Umkehr gezwungen worden. Da Turkmenistan den iranischen Fluggesellschaften keine Genehmigung zum Überflug seines Luftraums erteilt hatte, konnte der Flug Teheran–Duschanbe nicht am Zielort landen.
EU-Ratspräsident Antonio Costa fordert Iran nach eigenen Angaben zur Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auf. In einem Gespräch mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian habe er sich zudem für ein Ende der iranischen Angriffe auf Nachbarstaaten ausgesprochen.
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat seinen iranischen Kollegen Abbas Aragtschi bei einem Treffen am Rande der UN-Vollversammlung nach Angaben aus Delegationskreisen zu Verhandlungen aufgefordert. Iran müsse „sich ernsthaft und glaubhaft an nachhaltigen Verhandlungen mit den USA und den Nachbarstaaten in der Region beteiligen“.
AI outlook — possibilities, not facts
Wiederaufnahme der US-Luftangriffe auf Ziele in Iran nach den US-Parlamentswahlen.
Possible · Within months
The German Foundation for Patient Protection supports the SPD's push against cuts in care services. Board member Eugen Brysch is demanding concrete action from the finance minister and a cap on personal contributions, while SPD general secretary Tim Klüssendorf is proposing a care cap.
Christian Dirschauer was elected SSW's top candidate for the state elections in Schleswig-Holstein in 2027 with 95 percent of the vote. The party conference in Flensburg also decided on key points for a future-proof state policy.

Reports in the New York Times and the Atlantic support evidence that the UAE and Egypt had warned Israel of a Hamas attack. However, the warnings are said not to have reached the Israeli security apparatus.
The chairman of the Brandenburg Constitutional Court, Markus Möller, considers an AfD constitutional judge to be conceivable under certain conditions. The prerequisites are factual orientation and a commitment to the free-democratic basic order.

The Berlin Left is under pressure ahead of exploratory talks with the Greens and SPD as allegations of anti-Semitism question the party's ability to govern following its election victory in Berlin.

Switzerland is voting on a popular initiative for stricter neutrality. While media close to the Kremlin and the SVP billionaire Blocher are promoting this, the government and historians are warning of isolation and economic disadvantages.