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Im Iran finden regelmäßig Hinrichtungen im Zusammenhang mit regierungskritischen Protesten statt. Das Land verzeichnet nach China weltweit die meisten vollstreckten Todesurteile.
Im Iran ist ein Mann hingerichtet worden, der wegen der Teilnahme an regierungskritischen Protesten zu Tode verurteilt worden war. Nach einer Bestätigung des Todesurteils durch das oberste Gericht sei es am Morgen vollstreckt worden, teilte die iranische Justiz mit. Madschid Adineh habe sich angeblich an »operativen Aktivitäten« zur Unterstützung Israels und der USA beteiligt. Das Gericht habe zudem eine Beschlagnahmung seines gesamten Vermögens angeordnet.
Adinehs Schuldspruch umfasse zudem angebliche »Kriegsführung gegen Gott«, Brandstiftung, Versammlung und Verabredung zur Begehung von Straftaten gegen die innere Sicherheit des Landes. Nach Behördenangaben hatte er bei seiner Festnahme unter anderem eine Schusswaffe dabei, die er bei den Protesten abgefeuert haben soll. Der Beschuldigte habe die Vorwürfe zurückgewiesen.
Hinrichtungen im Iran haben laut Menschenrechtlern zugenommen
Im Dezember hatten es aufgrund der Wirtschaftskrise Massenproteste gegen die autoritäre iranische Regierung gegeben. Bei der gewaltsamen Niederschlagung wurden Tausende getötet. Zuletzt richteten die iranischen Behörden am Donnerstag einen Mann im Zusammenhang mit den Massenprotesten hin. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen ist der Iran nach China das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf EU-Kollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Ölkonzerne. Angesichts steigender Spritpreise und massiver Gewinne der Energiebranche soll das Thema Mitte September in Dublin diskutiert werden.

Im Liveblog: Bayerns BSW-Chef Klaus Ernst schließt AfD-Duldung aus. Bundeskanzler Merz verspricht Wirtschaftsentlastung. Mario Voigt als Thüringer CDU-Chef wiedergewählt. Antisemitismusbeauftragter Klein fordert schärferes Strafrecht gegen Hamas-Sympathisanten.

Bundeskanzler Merz besucht nach seinem Urlaub den Hürtgenwald. Währenddessen äußert sich Alexander Dobrindt vage zu einem Waffenfund bei Berlin, und Rüstungsstaatssekretär Jens Plötner betont die Notwendigkeit schneller technologischer Anpassungen im Ukrainekrieg.

Dirk Kurbjuweit analysiert die aktuelle Sicherheitslage nach einem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig und einem Vorfall in einem Waffenlager nahe Berlin, zu denen sich die Bundesregierung bisher nicht äußert.

Die Bahngewerkschaft EVG droht mit bundesweiten Streiks im Januar, falls die Bundesregierung nicht noch dieses Jahr ein Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal einbringt. Das Verkehrsministerium betont, dass eine Anpassung bereits in Arbeit sei.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada verschärft sich nach dem Scheitern von Verhandlungen. Während US-Präsident Trump Zölle auf kanadische Waren angekündigt hat, plant Kanada ab dem 8. September Gegenzölle. Experten warnen vor einer schädlichen Eskalationsspirale.