Iran-USA-Gespräche abgesagt: Unsicherheit nach Rahmenabkommen
Quick Look
- Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm wurden abgesagt.
- Die USA hoben eine Seeblockade iranischer Häfen auf, im Gegenzug für freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus.
AI-generated summary
Tokio, Washington, Berlin. Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran ist unklar, wie es nun weitergeht. Vorgesehen war eigentlich, dass Delegationen beider Länder heute in der Schweiz zu Gesprächen über die schwierigsten Knackpunkte zusammenkommen, darunter Irans Atomprogramm.
Allerdings wurden die Verhandlungen dem Schweizer Außenministerium zufolge abgesagt. Das Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern finde nicht statt, teilte das Ministerium am Freitagmorgen mit.
Vorab hieß es bereits, dass US-Vizepräsident JD Vance nicht wie vorgesehen in der Nacht zum heutigen Freitag zu den Gesprächen fliegen werde, sagte ein Regierungsbeamter in Washington der Deutschen Presse-Agentur.
Derweil hoben die USA nach Militärangaben gemäß der im Rahmenabkommen getroffenen Vereinbarung ihre wochenlange Seeblockade iranischer Häfen auf. Die Passage von Schiffen mit Start oder Ziel im Iran werde auf Anweisung von Präsident Donald Trump nicht mehr verhindert, teilte das Regionalkommando Centcom mit. Das Abkommen sieht im Gegenzug eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus vor. Bisher verläuft der Schiffsverkehr dort jedoch weiter nur verhalten.






