
Nach Gesprächen in Bagdad gewährt Teheran Ausnahmen für irakische Ölexporte, während die Spannungen die Energiepreise weiter in die Höhe treiben.
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Seit Ende Februar herrscht Krieg zwischen Iran und den USA, was zur Sperrung der Straße von Hormus führte. Der Irak ist wirtschaftlich stark von Ölexporten abhängig.
Seit Beginn des Kriegs mit den USA Ende Februar hält Iran die Straße von Hormus weitgehend gesperrt. Das Regime gewährt nun nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mehreren Öltankern aus dem benachbarten Irak die Passage. Die Agentur machte keine Angaben, wie viele Schiffe aus dem Irak die strategisch wichtige Meerenge bislang passiert haben und ob die Sondergenehmigung dauerhaft für Schiffe aus dem Nachbarland gilt.
Die Erteilung der Genehmigung gehe auf eine der wichtigsten Forderungen der irakischen Führung während des Besuchs von Parlamentspräsident Mohammed Baghar Ghalibaf in dieser Woche in Bagdad zurück. Iraks Präsident Nisar Amedi sagte, er habe Ghalibaf darauf hingewiesen, dass der Irak große finanzielle Verluste erlitten habe. Die irakische Regierung könne die Gehälter der Beamten nicht zahlen, solange die Straße von Hormus für irakische Ölexporte gesperrt sei.
Nach Erkenntnissen des US-Finanzministeriums nutzt Teheran die Kooperation mit dem Irak systematisch zur Umgehung von Sanktionen. Eine Methode sei, iranisches Rohöl oder Heizöl mit irakischem zu vermischen, mithilfe falscher Dokumente in irakisches Öl umzudeklarieren und dann auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Als eine weitere Methode wird der klassische Grenzschmuggel genannt.
Trumps Drohung hat die Öl- und Gaspreise steigen lassen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ging am Donnerstagnachmittag um 3,24 Prozent auf 94,59 Dollar (81,02 Euro) nach oben. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI kostete 88,81 Dollar, ein Plus von 3,47 Prozent.
Auch der europäische Gaspreis stieg weiter an. Der als Referenz für die Großhandelspreise für Gas geltende Terminkontrakt TTF an der Energiebörse in den Niederlanden legte um 3,08 Prozent auf 65,33 Euro pro Megawattstunde zu. Dies ist der höchste Stand seit März und mehr als doppelt so hoch wie vor dem Beginn des Irankriegs.

Norwegen verspricht der Ukraine 7,82 Milliarden Euro Hilfe für 2027. Währenddessen intensiviert Russland Drohnenangriffe auf ukrainische Städte und Industrie, darunter ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih mit 16 Toten. Deutschland sichert weitere Unterstützung zu.

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat die Region Tokio erschüttert. Mindestens 37 Menschen wurden verletzt, Infrastruktur wie Bahnen und Wasserleitungen wurden beschädigt. Behörden warnen vor möglichen Nachbeben, gaben jedoch keine Tsunami-Warnung aus.

Seit viereinhalb Jahren dauert der Krieg in der Ukraine an. Aktuell intensivieren beide Seiten ihre Luftangriffe, wobei verstärkt Logistikzentren wie der Onlinehändler Wildberries ins Visier geraten. Experte Nico Lange analysiert die Lage.
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Die militärische Lage verschärft sich durch gegenseitige Drohnenangriffe auf Industrie- und Logistikzentren. Während Putin mit Vergeltung droht, sichert Deutschland der Ukraine weitere Unterstützung zu. Parallel dazu ermitteln deutsche Behörden zu einem russischen Waffendepot bei Berlin.

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