
Sicherheitsexperte Nico Lange analysiert die Auswirkungen auf die russische Bevölkerung und die Wahrscheinlichkeit einer Generalmobilmachung.
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Der Krieg in der Ukraine dauert seit viereinhalb Jahren an. Zuletzt haben beide Kriegsparteien ihre Luftangriffe verstärkt.
Düsseldorf. Der Krieg in der Ukraine dauert inzwischen viereinhalb Jahre. In den vergangenen Wochen haben beide Seiten ihre Luftangriffe intensiviert.
Zunehmend geraten dabei auch Logistikzentren ins Visier. So wurde Russlands größter Onlinehändler Wildberries seit Mitte Juli wiederholt Ziel ukrainischer Drohnenangriffe.
Sicherheitsexperte Nico Lange erläutert im Interview mit dem Handelsblatt, wie stark die russische Bevölkerung den Krieg inzwischen im Alltag spürt und wie wahrscheinlich eine neue Generalmobilmachung im Herbst ist. Und er weist auf einen Unterschied zwischen dem ukrainischen und dem russischen Vorgehen hin.

Norwegen verspricht der Ukraine 7,82 Milliarden Euro Hilfe für 2027. Währenddessen intensiviert Russland Drohnenangriffe auf ukrainische Städte und Industrie, darunter ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih mit 16 Toten. Deutschland sichert weitere Unterstützung zu.

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat die Region Tokio erschüttert. Mindestens 37 Menschen wurden verletzt, Infrastruktur wie Bahnen und Wasserleitungen wurden beschädigt. Behörden warnen vor möglichen Nachbeben, gaben jedoch keine Tsunami-Warnung aus.

Iran öffnet die Straße von Hormus teilweise für irakische Öltanker nach einem Besuch von Parlamentspräsident Ghalibaf in Bagdad. Die Entscheidung soll dem Irak helfen, finanzielle Verluste auszugleichen, während die Öl- und Gaspreise infolge des Konflikts steigen.
Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih stieg die Zahl der Toten auf mindestens 16. Parallel dazu intensivierte die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Infrastruktur, darunter ein Logistikzentrum von Ozon und eine Ölraffinerie.

Die militärische Lage verschärft sich durch gegenseitige Drohnenangriffe auf Industrie- und Logistikzentren. Während Putin mit Vergeltung droht, sichert Deutschland der Ukraine weitere Unterstützung zu. Parallel dazu ermitteln deutsche Behörden zu einem russischen Waffendepot bei Berlin.

Nach Angriffen auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine mit mindestens 16 Toten und 130 Verletzten ist Außenminister Wadephul in Kyjiw eingetroffen. Er verurteilte die Angriffe; Präsident Selenskyj forderte erneut Unterstützung bei der Flugabwehr.