Nach einem Brandanschlag auf eine Moschee bei Nablus ermittelt das israelische Militär; die Täter hinterließen eine Drohbotschaft gegen den US-Botschafter.
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Israel hält das Westjordanland seit 1967 besetzt. Dort leben rund drei Millionen Palästinenser und mehr als 500.000 israelische Siedler, deren Siedlungen nach internationalem Recht illegal sind.
Israelische Siedler haben Berichten zufolge eine Moschee im besetzten Westjordanland in Brand gesetzt. Demnach setzten die Angreifer den Brand in dem Dorf Basaria bei Nablus in der vergangenen Nacht, indem sie ein Fenster der religiösen Stätte einwarfen.
Die Täter hinterließen offenbar Graffiti in hebräischer Sprache. Der Slogan »Grüße von den Terroristen« wendet sich mutmaßlich an den US-Botschafter Mike Huckabee. Dieser hatte nach Angriffen auf palästinensische Familien im Westjordanland zuletzt von »israelischen Terroristen« gesprochen.
Das israelische Militär verurteilte die Tat. Es habe Ermittlungen in dem Fall eingeleitet; entsandte Soldaten hätten die Angreifer aber nicht am Tatort stellen können. Berichten zufolge gab es in diesem Jahr bereits mehr als zehn Anschläge auf Moscheen im Westjordanland.
Seitdem die palästinensische Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 Massaker an israelischen Zivilisten verübte, hat sich die Gewalt auch im Westjordanland zugespitzt. Laut dem Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörden starben seither mehr als 1.100 Palästinenser bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Zusammenstößen sowie bei Anschlägen von Palästinensern. Auch radikale israelische Siedler verüben seither mehr gewaltsame Übergriffe. Derzeit mehren sich Warnungen, die Siedlergewalt könnte einen neuen Palästinenseraufstand auslösen.
Israel hält das Westjordanland seit 1967 besetzt. Dort leben rund drei Millionen Palästinenser und mehr als 500.000 israelische Siedler, deren Siedlungen nach internationalem Recht illegal sind.
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Ermittlungen des israelischen Militärs zum Brandanschlag
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