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Der Hamas-Überfall am 7. Oktober 2023 führte zum Tod von etwa 1.200 Menschen in Israel und der Verschleppung von über 250 Geiseln nach Gaza. Dieser Angriff löste den Gaza-Krieg aus, der bis heute andauert. Der Jahrestag wird in Deutschland mit Gedenkveranstaltungen begangen, um an die Opfer zu erinnern und gegen Antisemitismus zu kämpfen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont am Jahrestag des Überfalls der Terrorgruppe Hamas am 7. Oktober 2023 Deutschlands Unterstützung für Israel. „Deutschland steht fest an der Seite Israels. Unsere israelischen Freunde können auf unseren Einsatz zählen, damit sich ein solches Verbrechen niemals wiederholt“, sagte der Kanzler. „Wir stehen für die Sicherheit und Existenz Israels ein – das ist Lehre aus der Schoah und Teil deutscher Identität.“
Es müsse nun darum gehen, ein Fundament für eine neue Ordnung zu legen, in der Israelis, Palästinenser und ihre Nachbarn in Frieden und Sicherheit leben können. „Unserer Überzeugung nach ist dieses Ziel am besten durch die Gründung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels zu erreichen“, sagte Merz.
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Der Bundeskanzler sprach auch über Antisemitismus in Deutschland. „In Deutschland erleben wir heute einen zunehmenden Antisemitismus, der viel zu oft unwidersprochen bleibt. Die Bundesregierung wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen.“ Jüdinnen und Juden müssten in ganz Deutschland ohne Angst leben können. „Und wir treten denjenigen entgegen, die das Existenzrecht Israels relativieren oder gar infrage stellen. Nicht nur am 7. Oktober, sondern jeden Tag“, sagte Merz.
Merz: Hoffen, dass der Schmerz heilen kann
Am Jahrestag der Hamas-Terroranschläge seien die Gedanken bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen, den Überlebenden und den ehemaligen Geiseln. „Und wir hoffen, dass der tiefe Schmerz und die Wunden, die dieser Tag, die diese monströsen, barbarischen Taten geschlagen haben, heilen können.“
Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen rund 1.200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der Überfall löste den Gaza-Krieg aus.
Wadephul: Noch beschämend viel gegen Antisemitismus zu tun
Außenminister Johann Wadephul sagte auf Instagram, an dem Tag habe die Hamas den „größten Massenmord an Juden seit dem Holocaust“ begangen. Der 7. Oktober teile die Zeit für viele Jüdinnen und Juden in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Dieser Tag war der Anfang eines schier endlosen Martyriums hunderter Geiseln und ihrer Familien“, sagte der CDU-Politiker.
Wadephul betonte, er sei sich zugleich schmerzhaft bewusst, dass es einen „entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus“ gebe, auch in Deutschland. Dem stelle sich diese Bundesregierung, stelle er sich, mit Entschlossenheit entgegen. Es sei aber auch Aufgabe nicht nur der Politik, sondern des Gemeinwesens, sicherzustellen, dass jüdisches Leben überall sicher und selbstverständlich sei. „Ja, es ist beschämend, wie viel hier noch zu tun bleibt. In Deutschland und weltweit“, stellte Wadephul fest.
Mit Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird in Berlin, aber auch in anderen deutschen Städten, heute an den Terrorangriff der Hamas auf Israel vor drei Jahren erinnert. Beim zentralen Gedenken sprechen am Nachmittag (15.00 Uhr) der israelische Botschafter Ron Prosor und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Bundestag debattiert am Nachmittag über den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland. Auf das Brandenburger Tor wird anlässlich des dritten Jahrestages vom Abend bis Mitternacht die Fahne Israels projiziert.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird konkrete Maßnahmen gegen Antisemitismus ankündigen, darunter erhöhten Schutz für jüdische Einrichtungen und Aufklärungskampagnen.
Likely · Within weeks
Deutschland wird seine diplomatischen Bemühungen für eine zweistaatliche Lösung im Nahen Osten verstärken.
Possible · Within months
The AfD faction in the Thuringian state parliament is trying to dissolve parliament and bring about new elections. This requires a two-thirds majority, which is unlikely given the current distribution of seats. If the vote fails, Björn Höcke will announce a referendum.
On the third anniversary of the Hamas attack on Israel, Chancellor Friedrich Merz reaffirmed the Federal Government's continued commitment to combat anti-Semitism. He emphasized that Jewish life in Germany must be possible without fear and that the existence of Israel is part of German identity. Foreign Minister Wadephul warned of a rise in anti-Semitic incidents.
Kosovo's parliament has elected Justina Shiroka Pula as the new president, thereby preventing a fourth parliamentary election within two years. The election came after an agreement between Prime Minister Albin Kurti's government and the opposition, which received its support in exchange for a law limiting the powers of the Kosovo Special Tribunal in The Hague.
Federal Family Minister Karin Prien (CDU) announces that she will present the draft law for a new social service in the next few weeks. It emphasizes the creation of a legal entitlement and financial attractiveness of the service, regardless of the parental home. Prien was returning from a visit to Kiev, during which she visited a kindergarten that had already been targeted by Russian drones.

The black-red coalition has submitted a joint application for the new line between Hanover and Hamburg. The Transport Committee will deliberate on Wednesday and the Bundestag will decide on Thursday evening. Despite progress, it could be decades before the first trains run on the new route.

The chairman of the Parliamentary Control Committee, Marc Henrichmann, comments on the suspicion of espionage against the former BND employee Hanning and warns of a loss of trust in partner secret services. He emphasizes the need for complete information, transparent reforms and strengthening control while simultaneously expanding the BND's operational powers.