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Laut einer neuen Erhebung des DGB-Index Gute Arbeit zweifeln 40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland daran, ihren Job bis zum Renteneintritt ausüben zu können. In körperlich und psychisch belastenden Berufen wie im Handwerk oder in der Pflege ist es sogar die Hälfte. DGB-Chefin Fahimi fordert gesündere Arbeitsbedingungen und würdige Übergänge in die Rente.
Im Tarifstreit zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft VC sollen die ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Roland Koch als Schlichter fungieren. Ziel ist die Beilegung offener Tariffragen und die Mediation übergreifender Themen.

Der neue DGB-Ausbildungsreport 2026 zeigt eine Rekordunzufriedenheit bei Auszubildenden. Jeder zweite fühlt sich psychisch belastet, bedingt durch Leistungsdruck, Personalmangel und finanzielle Sorgen. Die Zufriedenheitswerte sind auf den niedrigsten Stand seit Erhebungsbeginn gefallen.

Die Gewerkschaft Ver.di plant eine Ausweitung der Streiks im Einzelhandel, da die Tarifverhandlungen seit April feststecken. Gefordert werden sieben Prozent mehr Lohn. Betroffen könnten insbesondere Rewe- und Edeka-Märkte sein, während Discounter wie Aldi und Lidl weniger im Fokus stehen.

Nach massiven Warnstreiks in deutschen Nordseehäfen, darunter Hamburg, wurden die Arbeitsniederlegungen beendet. Die Gewerkschaft ver.di fordert 8,2 Prozent mehr Lohn für 11.000 Beschäftigte. Neue Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband ZDS sind für nächste Woche geplant.

Die Gewerkschaft Verdi hat für sechs deutsche Seehäfen, darunter Hamburg und Bremerhaven, 24-stündige Warnstreiks angekündigt. Grund ist der festgefahrene Tarifstreit um höhere Stundenlöhne für rund 11.000 Beschäftigte.

Nach dem Zurückweisen des Arbeitgeberangebots hat die Gewerkschaft ver.di Hafenbeschäftigte in Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Im Hamburger Hafen demonstrierten über 2.000 Beschäftigte.