
Ver.di ruft zu Warnstreiks im Hamburger Hafen und fünf weiteren Seehäfen auf. Mehr als 2.000 Beschäftigte demonstrieren in Hamburg.
AI-generated summary
Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem ZDS für rund 11.000 Beschäftigte in den deutschen Seehäfen sind festgefahren.
Ver.di hatte das letzte Angebot der Arbeitgeber zurückgewiesen. Nach Ankündigung der Gewerkschaft betrifft der Warnstreik in Hamburg die vier großen Containerterminals des Hafens. Die Gewerkschaft hat außerdem zu Warnstreiks in fünf weiteren Seehäfen aufgerufen, und zwar in Bremerhaven und Bremen sowie in Wilhelmshaven, Emden und Brake.
Demonstration im Hamburger Hafen
Am Dienstagmorgen versammelten sich in Hamburg laut ver.di mehr als 2.000 Hafenbeschäftigte zu einer Demonstration. Sie zogen mit Transparenten und in Warnwesten gekleidet durch das Hafengebiet und riefen Slogans wie "Hafen bleibt streikbereit". Am Containerterminal Burchardkai gab es eine Kundgebung. Der Warnstreik soll am Abend enden.
Mehrere Terminals in Hamburg betroffen
Im Hamburger Hafen sah man die Wirkung des angekündigten Warnstreiks schon am Montagabend: Kaum ein Frachtschiff fuhr in den Hafen, um nicht 24 Stunden fest zu sitzen. Nur zwei große Containerschiffe liefen abends noch ein, die "Cosco Denmark" und die "Houston Express". Vom Warnstreik betroffen sind die Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und von Eurogate.
Keine Einigung im Tarifstreit
Die Gewerkschaft fordert für die rund 11.000 Beschäftigten in den Seehäfen 8,2 Prozent mehr Lohn - bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Der ZDS hatte zuletzt ein erhöhtes Angebot vorgelegt. Es beinhaltet unter anderem einen Anstieg der Löhne um 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 19 Monaten, außerdem 300 Euro mehr Urlaubsgeld und 460 Euro für Beschäftigte der Groß-Containerbetriebe. Ver.di teilte mit, eine Laufzeit von 19 Monaten sei vielen Beschäftigten zu lang. Der ZDS betonte, sein Angebot sei besser als die Tarifabschlüsse in der Chemie-Branche und im Groß- und Außenhandel. Ver.di verkenne die wirtschaftliche Realität.
Verhandlungen gehen am Montag weiter
Die Tarifgespräche sollen in der nächsten Woche fortgesetzt werden. Die dritte Verhandlungsrunde ist für Montag und Dienstag in Hamburg geplant, wie der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Florian Keisinger, mitteilte.
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung der Tarifgespräche am kommenden Montag und Dienstag in Hamburg
Very likely · Within days
Im Tarifstreit zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft VC sollen die ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Roland Koch als Schlichter fungieren. Ziel ist die Beilegung offener Tariffragen und die Mediation übergreifender Themen.

Der neue DGB-Ausbildungsreport 2026 zeigt eine Rekordunzufriedenheit bei Auszubildenden. Jeder zweite fühlt sich psychisch belastet, bedingt durch Leistungsdruck, Personalmangel und finanzielle Sorgen. Die Zufriedenheitswerte sind auf den niedrigsten Stand seit Erhebungsbeginn gefallen.

Die Gewerkschaft Ver.di plant eine Ausweitung der Streiks im Einzelhandel, da die Tarifverhandlungen seit April feststecken. Gefordert werden sieben Prozent mehr Lohn. Betroffen könnten insbesondere Rewe- und Edeka-Märkte sein, während Discounter wie Aldi und Lidl weniger im Fokus stehen.

Nach massiven Warnstreiks in deutschen Nordseehäfen, darunter Hamburg, wurden die Arbeitsniederlegungen beendet. Die Gewerkschaft ver.di fordert 8,2 Prozent mehr Lohn für 11.000 Beschäftigte. Neue Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband ZDS sind für nächste Woche geplant.

Die Gewerkschaft Verdi hat für sechs deutsche Seehäfen, darunter Hamburg und Bremerhaven, 24-stündige Warnstreiks angekündigt. Grund ist der festgefahrene Tarifstreit um höhere Stundenlöhne für rund 11.000 Beschäftigte.
Die Gewerkschaft ver.di ruft rund 5300 feste und freie NDR-Mitarbeiter in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu einem Warnstreik auf. Gefordert werden sieben Prozent mehr Geld oder mindestens 300 Euro monatlich.