Äußerst ungewöhnlicher Schritt in Venedig: Erstmals gibt es zum Festivalauftakt keine Jury-Pressekonferenz. Branchenkenner vermuten politische Gründe.
AI-generated summary
Bei früheren Filmfestivals wie der Berlinale führten politische Fragen zu hitzigen Debatten und Kontroversen.
Äußerst ungewöhnlich: Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten, dies könnte mit den hitzigen politischen Fragen zusammenhängen, die auf den Pressekonferenzen verschiedener großer Filmfestivals zuletzt gestellt wurden und Filmemacher teils in Nöte brachten.
Die Festivalleitung bestritt allerdings in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“. Eine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt ist Standard bei Filmfestivals wie in Venedig, Cannes oder Berlin.
Hitzige Debatten auf Berlinale
Bei der Berlinale war die Jury-Pressekonferenz im Februar Zündpunkt politischer Debatten über den Gaza-Krieg, die sich über das ganze Festival erstreckten und in einem offenen Brief, Protesten und Stellungnahmen endeten. Jury-Präsident Wim Wenders hatte dort auf eine Frage zum Gaza-Krieg gesagt, Filmschaffende müssten sich aus der Politik heraushalten, sie seien ein Gegengewicht zur Politik.
Anschließend wurden Filmschaffende auf Pressekonferenzen immer wieder aufgefordert, sich zum Gaza-Krieg zu positionieren. Auch beim Filmfest Venedig war das im vergangenen Jahr Thema, vor allem wegen des Films „The Voice of Hind Rajab“ über ein getötetes palästinensisches Mädchen. Die Regisseurin Kaouther Ben Hania gewann damit den zweitwichtigsten Preis des Festivals, dieses Jahr sitzt sie in der Wettbewerbsjury. Jury-Präsidentin ist diesmal die US-Schauspielerin und Regisseurin Maggie Gyllenhaal.
Am 29. Todestag von Prinzessin Diana wird das zerbrochene Verhältnis zwischen ihren Söhnen Prinz William und Prinz Harry thematisiert. Harrys Vorwürfe gegen William, die Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien und die mögliche Vermittlungsrolle von Prinzessin Kate werden im Kontext der anhaltenden Familienkonflikte und der Schuldzuweisung an die Paparazzi für Dianas Tod diskutiert.
Rachel Cusks neuer Roman »Das Leben der M«, der jetzt auf Deutsch erscheint, hat eine große Debatte angestoßen. In einem Gespräch mit DIE ZEIT äußert sich die Autorin zum Umgang mit der Kontroverse und zur Freiheit der Kunst.
Stefan Raab eröffnete seine Jetski-Star-WM in Duisburg mit einem spektakulären Auftritt, bei dem er mit offener Kapitänsjacke und Pyrotechnik auf dem Wasser einfuhr. Während der Show verletzte sich Ralf Schumacher bei einem Sturz mit Raab am Schultergelenk. Die Live-Show wurde am Samstagabend auf RTL ausgestrahlt und lief bis tief in die Nacht.
Steve Irwin, der australische «Crocodile Hunter», wurde weltberühmt durch seine leidenschaftlichen Tierdokumentationen und seinen Ausruf «Crikey!». Er starb 2006 bei einem Unfall mit einem Stachelrochen beim Schnorcheln vor Queensland. Sein Erbe lebt durch den Australia Zoo, seine Familie und zahlreiche Schutzgebiete weiter. Trotz Kritik an manchen Aktionen bleibt er eine Ikone des Naturschutzes und der Unterhaltung.
Nach dem Tod von Dolly Parton im Alter von 80 Jahren schlägt der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, vor, den Internationalen Flughafen Nashville in ihren Namen zu umbenennen, um ihr Vermächtnis zu ehren.
In einer Szene des kommenden GTA-6-Trailers schlägt die Protagonistin Lucia Caminos einen Mann, der sie wegen ihres kurzen Rocks pfeift und belästigt. Der Trailer wird am Donnerstagabend auf Netflix gezeigt und ist zunächst nur mit Abonnement zugänglich. Die hohe Erwartungshaltung an das Spiel führt zu großer Aufregung über jedes Detail, obwohl bisher nur wenige Trailer öffentlich waren.