
Steigende Stromkosten und Skepsis gegenüber Rechenzentren prägen die US-Politik vor den Midterms.
AI-generated summary
KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen Strom, was in den USA zu steigenden Verbraucherkosten und lokalen Protesten führt.
Die Stromkosten steigen – und ebenso die Angst vor einem Kontrollverlust des Menschen. Künstliche Intelligenz wird zum zentralen Wahlkampfthema der Zwischenwahlen 2026.
KI-Rechenzentren sind in den USA unbeliebter als Atomkraftwerke. Einer Gallup-Umfrage zufolge sind 71 Prozent der Amerikaner in ihrer Region dagegen – auch wegen steigender Preise durch den hohen Stromverbrauch der Anlagen. Baugenehmigungen für Rechenzentren werden zurückgezogen, weil Lokalpolitiker unter Druck stehen. Donald Trump sieht hingegen weiter einen großen Wachstumsmotor in dem Bau und hofft auf eine Neuregelung, nach der die Tech-Unternehmen die zusätzlichen Stromkosten künftig tragen. Doch das wird bis zu den Midterms im November nichts an der Skepsis in der Wählerschaft ändern.
„Die Branche fürchtet sich vor den Zwischenwahlen“, berichtet Silicon-Valley-Korrespondent Philipp Alvares de Souza Soares. Denn angesichts der hohen Investitionssummen bräuchten sie eine KI-freundliche Politik. Für Co-Host Christian Lammert, Professor für die Politik Nordamerikas an der FU Berlin, geht es dabei nicht um die Frage, ob Innovation gewollt ist. Entscheidend sei vielmehr, wer profitiert und wer die Kosten trägt: „Die KI-Frage ist, ob die Gewinne einfach nur privatisiert werden, während das Stromnetz, Umweltfolgen und die zahlreichen Konflikte sozialisiert werden.“
Entgegen den Forderungen der Branche lehnt Donald Trump die globale Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) – oder „Superintelligenz“, wie er sie von nun an nennen möchte – ab.
AI outlook — possibilities, not facts
KI bleibt ein zentrales Thema bei den US-Zwischenwahlen im November 2026.
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