Klingbeil fordert Einbeziehung von Selbstständigen, Beamten und Politikern in gesetzliche Rente
Quick Look
- Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) setzt sich dafür ein, Selbstständige, neue Beamte und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, wie von der Rentenkommission empfohlen.
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) haben zugestimmt, das Konzept umzusetzen, obwohl es Debatten über einzelne Punkte gibt.
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Why It Matters
Die Bundesregierung hat eine Kommission zur Reform der Rente eingesetzt, die Empfehlungen zur Einbeziehung von Selbstständigen und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung vorgelegt hat. Bei Beamten besteht ein Bestandsschutz.
Vizekanzler Lars Klingbeil pocht darauf, auch Selbstständige, neue Beamte und Politiker in die gesetzliche Rente aufzunehmen. «Das wäre ein wirklicher Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im System», sagte der SPD-Chef bei einem Bürgergespräch in Heidelberg. Die Rentenkommission schlage das in ihrem Bericht so vor, er sei sich mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) einig, dass sie das jetzt auch umsetzen wollten.
Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Reform der Rente empfiehlt, auch Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Bei Beamten gibt es allerdings einen Bestandsschutz.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bas hatten vereinbart, das Konzept der Kommission vollständig umzusetzen - es gibt aber längst Debatten über einzelne Punkte wie die Abschaffung der abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird ein Gesetz zur Einbeziehung von Selbstständigen und Politikern in die gesetzliche Rente vorlegen.
Likely · Within months
Open Questions
- Wie soll die Finanzierung der erweiterten Rentenversicherung erfolgen?
- Welche Ausnahmen gelten für bestimmte Gruppen von Selbstständigen?
- Wie wird der Bestandsschutz für Beamte genau ausgestaltet?


