
Die Junge Union fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz die Umsetzung des Reformpakets und droht bei Verzögerungen mit Widerstand.
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Die Mitglieder der Jungen Union fordern auf dem Deutschlandtag in Bonn von Kanzler Friedrich Merz die Umsetzung des Reformpakets.
Die Mitglieder der Jungen Union (JU) wollten auf ihrem diesjährigen „Deutschlandtag“ den Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter erhöhen. Das wurde am Samstag in Bonn schnell klar – und es ist das einzig Richtige. Sie sichern ihm ihre Unterstützung nur zu, wenn er endlich liefert und das Reformpaket umsetzt.
Und Merz? Der Kanzler zeigte sich selbstbewusst. Im Notfall solle man die SPD wieder daran erinnern, wer der größere Koalitionspartner sei, sagte er. Er stelle „den Erfolg der Koalition, oder anders ausgedrückt, den Fortbestand der Koalition nicht über jede denkbare politische Leistung, die wir zusammen erbringen müssen.“
Der Kanzler geht erneut davon aus, dass die SPD am Ende mitzieht. Die aktuellen Diskussionen, etwa über die „Rente mit 63“, zeigen aber, dass das schiefgehen kann. Merz will, dass die Rentenreform bis Ende des Jahres ohne Änderungen das Kabinett passiert.
Gelingt das nicht, verspielt der Kanzler dieses Mal nicht nur das Vertrauen der Bevölkerung, sondern auch das der Jungen Union. Schon bei leichten Verzögerungen droht ihm eine Rebellion. Dass die JU-Mitglieder rebellieren können, zeigte ihr Widerstand gegen Zugeständnisse an die SPD bei der Rentenreform auf dem „Deutschlandtag“ im vergangenen Jahr. Merz muss jetzt liefern.
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Rentenreform soll bis Ende des Jahres das Kabinett passieren
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