
Vor dem ersten Schultag gibt es in der ukrainischen Hauptstadt neun Todesopfer nach Luftangriffen. Gleichzeitig droht Präsident Selenskij Russland mit bis zu 1000 Drohnen täglich.
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Der anhaltende Krieg in der Ukraine dauert bereits viereinhalb Jahre an. Beide Seiten führen regelmäßige Luft- und Drohnenangriffe aufeinander durch.
Auch vor dem ersten Schultag dürften viele Kinder in der Ukraine nicht durchgeschlafen haben. Vielerorts herrscht Luftalarm. In der Hauptstadt und der umliegenden Region gab es neun Todesopfer und Dutzende Verletzte.
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Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Explodiertes Munitionslager: Ukraine meldet 37 Tote nahe Kiew nach russischem Angriff
Selenskij droht Russland mit bis zu 1000 Drohnen täglich
IAEA meldet Drohnenattacken auf AKW Saporischschja
Ukrainischer Drohnenkommandeur kündigt Angriffe auf alle Wildberries-Lager an
Ukraine greift Ölraffinerie im russischen Jaroslawl an
Vor Schulanfang: Nächtliche Luftangriffe auf Kiew
Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und die umliegende Region sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet worden. Wie der Katastrophenschutz auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt, starben acht Menschen direkt in der ukrainischen Hauptstadt. Dort seien zudem fünf Personen verletzt worden - darunter drei Kinder. Der Gouverneur des Gebiets Kiew, Tymur Tkatschenko, warf den russischen Streitkräften vor, gezielt zivile Infrastruktur und Wohngebäude anzugreifen.
Tkatschenko schrieb auf Telegram, in der Stadt Boryspil in der Hauptstadtregion sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden. 48 Menschen wurden demnach in Sicherheit gebracht. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, als eine Industrieanlage getroffen worden sei. Neun weitere wurden demnach verletzt, darunter ein Kind. Tkatschenko rief die in viereinhalb Kriegsjahren immer wieder durch Angriffswarnungen aufgeschreckten Bewohner dazu auf, den Luftalarm nicht zu ignorieren und sich in Schutzräume zu begeben. In der Ukraine beginnt heute offiziell das neue Schuljahr.
Die Ukraine setzte ihrerseits die Angriffe auf russisches Gebiet fort. In Moskau wurden nach Angaben des Bürgermeisters mehr als ein Dutzend Drohnen abgeschossen. In der russischen Region Samara, etwa 800 Kilometer südöstlich von Moskau, wurden dem dortigen Gouverneur zufolge zivile Einrichtungen beschädigt. Angesichts der Lage aktivierte die Nato-Luftraumüberwachung in Lettland Kampfflugzeuge. Finnland schränkte den Luft- und Seeverkehr nahe der russischen Grenze ein.
Massiver Angriff auf Hafen in Odessa
Die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Schwarzmeer-Region Odessa ist nach Behördenangaben Ziel eines russischen Angriffs geworden. Der massive Schlag habe auch der Energieinfrastruktur gegolten, teilt der ukrainische Rettungsdienst auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem sei durch den Beschuss ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen, bei dem ein Mensch verletzt worden sei.
EU-Minister beraten in Irland über Ukrainehilfe
Die Verteidigungsminister der EU-Staaten wollen heute bei einem informellen Treffen in Irland über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine beraten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die ukrainische Luftverteidigung gestärkt werden kann. Auch bei einem informellen Treffen der EU-Außenminister soll die weitere Unterstützung der Ukraine eine zentrale Rolle spielen. Konkret geht es neben der Luftverteidigung um die Vorbereitung auf den kommenden Winter und den Schutz der Energieversorgung, um ukrainische Getreideexporte sowie um die Finanzierung weiterer Hilfen und die mögliche Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte.
Modi im Gespräch mit Putin: Kriegsende ist nötig
Indiens Premierminister Narendra Modi hat bei einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Kirgistan die Notwendigkeit eines Kriegsendes angesprochen. Indien unterstütze alle Friedensbemühungen, sagte Modi bei dem Gespräch am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Der Weg von einem endlosen Krieg hin zum Ende des Kriegs müsse eingeschlagen werden. Putin entgegnete, dass Russland auf dem Weg sei.
Modi hatte bereits in der Vergangenheit eine Beendigung des Kriegs gefordert. Indien und China gelten für Russland als verlässliche Handelspartner, während die USA und die EU das Land wegen Putins Krieg gegen die Ukraine mit Sanktionen belegt haben.
Rosatom: AKW Saporischschja auf Notstrom
Das von Russland kontrollierte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja wird nach Angaben des russischen Staatskonzerns Rosatom derzeit mit Notstromaggregaten versorgt. Priorität habe nun, die Anlage im Südosten der Ukraine mit ausreichend Diesel zu versorgen, sagte Rosatom-Chef Alexei Lichatschow. Die Lage sei unter Kontrolle, dies könne jedoch kein Dauerzustand sein. Er hoffe auf eine lokale Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine, um Reparaturarbeiten an der beschädigten Stromleitung Ferrosplawnaja-1 zu ermöglichen. Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde ist das AKW seit mehr als einer Woche ohne Strom von außen und auf Notfall-Dieselgeneratoren angewiesen.
Russland: Zwei Tote bei Raketenangriff auf Grenzstadt Belgorod
Bei einem Raketenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine wurden nach Behördenangaben zwei Menschen getötet und 16 weitere verletzt. Die Ukraine habe bei dem Angriff ein Betriebsgelände getroffen, teilte der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit. Durch den Angriff seien zudem Brände in sieben Lagerhallen der Stadt ausgebrochen.
Zudem ist ein Logistikzentrum in der russischen Stadt Jekaterinburg nach Angaben der örtlichen Behörden Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Drohnen und herabstürzende Trümmerteile hätten Wohngebäude und eine Logistikanlage getroffen, teilt der zuständige Gouverneur mit. Das genaue Ziel des Angriffs nennt er nicht. Menschen seien bei dem Vorfall nicht zu Schaden gekommen. Jekaterinburg, eine der größten Städte Russlands, liegt mehr als 1400 Kilometer östlich von Moskau.
Russische Drohne tötet Kleinkind in Kiew
Nach dem verheerenden Luftangriff auf ein Munitionslager nahe Kiew, bei dem am Freitagabend 37 Menschen starben, ist am Samstag in der ukrainischen Hauptstadt ein zweijähriges Mädchen durch eine russische Drohne getötet worden. Im Tagesverlauf war es erneut zu Luftangriffen gekommen, bei denen zudem acht Personen verletzt wurden, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte.
Am Freitag hatte ein russischer Angriff das Militärdepot in Myla, westlich von Kiew getroffen, das in einem Wohngebiet liegt. Außer den Toten gab es etwa 40 Verletzte. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauern noch an.
Finnlands Präsident: Wirtschaftlicher Druck in Russland beendet Ukraine-Krieg nicht
Finnlands Präsident Alexander Stubb rechnet nicht damit, dass Russland wegen seiner wirtschaftlichen Probleme den Krieg in der Ukraine beenden wird. „Man sollte niemals die Fähigkeit der Russen unterschätzen, wirtschaftlich schwierige Zeiten durchzustehen“, sagte Stubb der Bild. „Um das zu verstehen, müssen wir nur einen Blick zurück in die Sowjetzeit werfen.“
Den Krieg beenden werde weder der Kurs des Rubels noch ein Ansturm auf Banken, die Inflation oder das Zinsniveau. Stubb sagte: „Der Druck ist da, aber man muss verstehen, dass ein Land, das sich im Krieg befindet, viel mehr aushalten kann als ein Land, das sich nicht im Krieg befindet.“
Seit Wochen attackiert Kiew mit Langstreckendrohnen erfolgreich russische Ölanlagen und Logistikzentren großer Onlineversandhändler. Die Attacken verursachten Milliardenschäden und rückten die Folgen des russischen Angriffskriegs für das Nachbarland der Ukraine wieder stärker in den Fokus.
Explodiertes Munitionslager: Ukraine meldet 37 Tote nahe Kiew nach russischem Angriff
Bei einem russischen Drohnenangriff am Freitagabend auf ein Munitionslager sind unweit der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Regierungsangaben mindestens 37 Menschen getötet worden. Der Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, sprach auch von 42 Verletzten. Zuvor war von mindestens 27 Toten die Rede.
Aus dem betroffenen Gebiet im Bezirk Butscha seien zudem mehr als 380 Menschen in Sicherheit gebracht worden, erklärte Tkatschenko. Präsident Wolodimir Selenskij schrieb auf Telegram: „Es gibt erhebliche Schäden an der umliegenden Infrastruktur: Wohnhäuser sowie ein Senioren- und Behindertenheim wurden beschädigt.“
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Angriff ein Unternehmensgelände getroffen. Selenskij nannte keine Details, schrieb aber: „Es gibt Vorschriften: Munition darf es nicht neben Häusern und anderen Wohngebäuden geben.“ Er verwies auf eingeleitete Strafverfahren. Bereits in der Nacht hatte die Staatsanwaltschaft über eingeleitete Ermittlungen wegen „dienstlicher Fahrlässigkeit“ und einen russischen Drohnenschlag informiert. Nach russischen Angaben war ein Munitionslager das Ziel des Angriffs.
Regierungschef Serhij Korezkyj verwies auf einen ähnlichen Vorfall Anfang Juli am südwestlichen Stadtrand von Kiew – damals starben mindestens neun Menschen. „Im fünften Kriegsjahr werden ein und dieselben Fehler begangen – das ist kriminelle Fahrlässigkeit“, schrieb Korezkyj auf Telegram.
Darüber hinaus wurde bei einem anderen russischen Angriff im südukrainischen Gebiet Odessa mindestens ein Mensch getötet. Weitere drei seien verletzt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf Telegram mit. Fünf Getreidetransporter seien ausgebrannt und drei weitere beschädigt worden. Alle Brände konnten demnach gelöscht werden.
Russland: Vier Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland und die annektierte Halbinsel Krim sind nach russischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. In der russischen Grenzregion Belgorod kamen demnach drei Menschen ums Leben, neun weitere wurden verletzt.
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in Sewastopol auf der Krim sei ein Mensch getötet worden, erklärte der von Russland eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.
Selenskij droht Russland mit bis zu 1000 Drohnen täglich
Das ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. „Die Aufgabe lautet: täglich 1000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus – das muss mehr werden“, sagte Selenskij in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Die Ukraine müsse den Einsatz von Waffen zur Abwehr russischer Angriffe maximieren, betonte er.
Mit den Angriffen etwa auf Ölraffinerien, Logistikzentren und militärische Ziele hat Kiew die Kosten für Moskaus Krieg in die Höhe getrieben.
Kremlchef Wladimir Putin hatte wirtschaftliche Schäden zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch heruntergespielt. Putin wiederum drohte der Ukraine mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow wird Italien militärisch beraten
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wird Berater für militärische Innovationen im italienischen Verteidigungsministerium. Dies teilt das Ministerium in Rom mit. Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto hatte dem Ukrainer den Posten nach dessen Entlassung im Juli angeboten. Fedorow erklärt auf der Plattform X, er wolle Italien bei der Einführung moderner Kriegstechnologien unterstützen und den Verteidigungssektor stärken. Er betonte, die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Fedorow stellte aber trotz des Beraterpostens für Italien klar: „Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen.“
Der 35-Jährige war in seiner Heimat nach Konflikten mit der Militärführung und politischen Rivalen über Reformen bei der Beschaffung und Mobilisierung entlassen worden.
IAEA meldet Drohnenattacken auf AKW Saporischschja
Das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zuletzt mehrfach von Drohnen angegriffen worden. Die Strahlenmesswerte in der frontnahen Anlage seien weiterhin im Normbereich.
Die IAEA sei informiert worden, dass am Dienstag zwei AKW-Mitarbeiter verletzt worden seien, als eine Drohne in der Nähe des Kühlwasserteichs angegriffen habe, hieß es. Am Mittwoch detonierte ein weiteres Flugobjekt im Bereich eines Trockenlagers für Reaktorbrennstoff. Am selben Tag wurde demnach eine Sprinkleranlage von einer dritten Drohne getroffen.
IAEA-Chef Rafael Grossi bezeichnete Angriffe auf Kernkraftwerke als inakzeptabel. Auf der Plattform X rief er die Kriegsparteien erneut zu maximaler Zurückhaltung auf.
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist mit sechs Reaktoren das größte Atomkraftwerk Europas. Bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs geriet es unter russische Kontrolle und wurde seitdem mehrfach beschossen. Die Reaktoren sind abgeschaltet, müssen aber weiterhin gekühlt werden. Die IAEA ist ständig mit einem Team vor Ort, um die Lage zu beobachten.
Ukrainischer Drohnenkommandeur kündigt Angriffe auf alle Wildberries-Lager an
Die Ukraine will nach Angaben des Kommandeurs ihrer Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, ihre Angriffe auf den russischen Onlinehändler Wildberries verstärken und alle seine Lager ins Visier nehmen. Bisher hätten seine Einheiten mithilfe von Langstreckendrohnen 24 Lager des „russischen Amazons“ getroffen, sagte Browdi dem Tagesspiegel. „Wir werden auch die restlichen Lager zerstören. Wildberries wird künftig nicht mehr in Russland arbeiten können“, fügte er hinzu. Er begründete die Angriffe damit, dass der Onlinehändler militärische Ausrüstung für russische Soldaten verkaufe. „Als Armeeversorger sind sie ein legitimes Ziel“, sagte Browdi.
Die Angriffe mit Mittel- und Langstreckendrohnen etwa auf Ölraffinerien und Lager tief im Landesinneren führten auch dazu, dass der russischen Bevölkerung „das Sicherheitsgefühl abhanden“ komme. „Unsere Angriffe schränken den Komfort ein, genauso wie das Benzin an russischen Tankstellen“, sagte Browdi. Dass die Menschen in Russland den Krieg stärker spürten als noch im Vorjahr, sorge dafür, dass viele den Krieg hinterfragten.
Für Angriffe auf Abschussrampen für ballistische Raketen zur Stärkung der eigenen Luftabwehr benötige die ukrainische Armee aber eine Internetverbindung bis nach Russland hinein. Bisher habe man erfolglos versucht, das US-Unternehmen Starlink davon zu überzeugen, ausschließlich zum Schutz der Zivilbevölkerung über sein Satelliten-System
AI outlook — possibilities, not facts
Erhöhung der ukrainischen Langstrecken-Drohnenangriffe auf russisches Gebiet
Likely · Within weeks

Russische Luftangriffe mit Drohnen und Raketen auf Kyjiw und die Region fordern zu Beginn des neuen Schuljahrs mindestens elf Menschenleben. Gleichzeitig gibt es Drohnenangriffe auf russische Ziele sowie Luftalarm in Estland und Lettland.

Nach einer verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Toten in Nepal und Tibet auf über 1.000 gestiegen. Fast 4.600 Menschen werden allein in Nepal vermisst, darunter auch ausländische Staatsbürger.
Nach einer verheerenden Sturzflut im Himalaya sind in Nepal und Tibet mehr als 1.000 Menschen getötet worden, wobei allein in Nepal 1.007 Tote gemeldet wurden. Fast 4.600 Personen gelten in Nepal als vermisst, darunter auch Ausländer wie Deutsche. Die Such- und Rettungsarbeiten werden durch weitere drohende Sturzfluten und schlechtes Wetter erschwert.

US-Präsident Donald Trump kündigt an, dass die USA die Kontrolle über große Ölvorkommen in Venezuela übernommen haben. Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez verspricht langfristige Vorteile wie Arbeitsplätze und Infrastrukturinvestitionen, während Ökonomen und Kritiker die Rechtmäßigkeit, Legitimität und Auszahlung der versprochenen 204 Milliarden US-Dollar an die Bevölkerung infrage stellen.
Nach dem Untergang der Fähre "Filo Jet" vor Nordzypern mit acht Toten und 20 Vermissten plant die Türkei einen Tauchgang zum Wrack in 500 Metern Tiefe. Das Rettungsschiff TCG IŞIN mit ferngesteuertem Unterwasserfahrzeug soll den Schiffsdatenschreiber bergen, während Kapitän und acht Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzen.

Italien hat die Grenzkontrollen zu Spanien wegen des Migrantenandrangs in Ceuta um 15 Tage verlängert. Spanien reagierte mit einer identischen Verlängerung seiner Kontrollen für Reisende aus Italien. Premier Sánchez wirft Russland und Israel vor, Falschmeldungen über Migranten verbreitet zu haben, und nimmt Marokko in Schutz.