
Die iranische Revolutionsgarde berichtet von einer Explosion und einem Brand an Bord des Schiffes.
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Die Straße von Hormus ist seit Februar 2026 ein zentraler Konfliktpunkt, an dem der Iran den Schiffsverkehr durch Drohungen und Angriffe blockiert.
In der Straße von Hormus ist offenbar ein Supertanker auf eine Seemine aufgefahren. Die iranische Revolutionsgarde berichtet von einer Explosion und einem Brand an Bord. Das Schiff soll mehr als zwei Millionen Barrel (Fässer je 159 Liter) Rohöl geladen haben, teilten iranische Medien unter Berufung auf die mächtige Militärorganisation mit. Demnach habe der Tanker versucht, die Meerenge unerlaubt mit Täuschungsmanövern und der Unterstützung des US-Militärs zu passieren. Die Straße von Hormus sei geschlossen, betonte die Revolutionsgarde. Die Angaben ließen sich bisher nicht unabhängig überprüfen.
Unklar blieben bislang auch das Ausmaß des Tankerbrandes, ebenso Verbleib und Wohlergehen der Besatzungsmitglieder. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) und die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) machten in der Nacht noch keine Angaben zu dem von Iran berichteten Vorfall.
Die an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breite Straße von Hormus ist im Iran-Krieg zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington geworden. Iran blockiert seit Beginn des Krieges Ende Februar mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr weitestgehend.
Auf dem internationalen Flughafen von Aden im Süden von Jemen sind zwei Raketen eingeschlagen. Die Behörden in Aden machen die mit Iran verbündete Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Opfer gab es nicht, obwohl sich zum Zeitpunkt der Detonation ein Passagierflugzeug auf den Start nach Kairo vorbereitete.
Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition wiederum hat nach eigenen Angaben eine ballistische Rakete auf die saudische Öl-Stadt Yanbu am Roten Meer abgefangen. Die Militärkoalition zerstörte zudem zwei Marschflugkörper über dem Roten Meer sowie drei Drohnen in Saudi-Arabien. Die Aggressoren wurden nicht benannt. Über die Hafenstadt Yanbu im Westen des Landes wickelt Saudi-Arabien Ölexporte ab, um die strategisch wichtige Straße von Hormus im Osten der arabischen Halbinsel zu umgehen.
Bei Angriffen von radikalen israelischen Siedlern in verschiedenen Orten im besetzten Westjordanland soll es Berichten zufolge eine Reihe von Verletzten gegeben haben. Neben mehreren Palästinensern sei auch eine ausländische Journalistin im Krankenhaus behandelt worden, meldeten palästinensische und israelische Medien. Die Gewalt habe sich vor allem gegen palästinensische Helfer bei der Olivenernte gerichtet.
Bei einem Vorfall in dem Ort Abu Falah sollen Siedler zwei Palästinenser geschlagen haben, hieß es unter anderem in einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa. Einem weiteren Mann wurde dem Bericht zufolge ins Bein geschossen. Das israelische Militär sagte am Nachmittag, Soldaten hätten in der Gegend Warnschüsse in die Luft gegeben und in Richtung einer verdächtigen Person geschossen. Der Palästinenser sei mit einem scharfen Gegenstand auf sie zugelaufen.
Israels Armee sagte weiter, sie untersuche den Vorfall in Abu Falah, bei dem auch die Journalistin verletzt worden sei. Sie sprach von einer „gewalttätigen Auseinandersetzung“. Israelische Einsatzkräfte hätten diese beendet. Laut Wafa soll Israels Militär dabei Tränengas gegen Palästinenser eingesetzt haben.
Der wichtigste Rivale von Benjamin Netanjahu bei der in elf Tagen anstehenden Parlamentswahl in Israel, Gadi Eisenkot, verurteilte die Siedlergewalt. „Diese Handvoll Randalierer repräsentieren nicht die israelische Öffentlichkeit“, sagte er zugleich. Der Ex-Militärchef forderte harte Maßnahmen der Polizei gegen sie. Israels Armee teilte ihrerseits mit: „Angriffe und Gewalt gegen unschuldige Zivilisten sind schwerwiegende und inakzeptable Taten.“
Die israelische Zeitung Haaretz meldete unter Berufung auf Augenzeugen in einem Dorf in der Gegend der Stadt Ramallah, dass ungefähr 30 maskierte Siedler Erntehelfer angegriffen und ihnen befohlen hätten, zu gehen. Israelische Sicherheitskräfte seien dazu gekommen, hätten aber keinen der Angreifer festgenommen.
Die Lage im besetzten Westjordanland hat sich seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg nochmals zugespitzt. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden im Westjordanland seitdem mehr als 1100 Palästinenser bei israelischen Militäreinsätzen, bewaffneten Auseinandersetzungen oder eigenen Anschlägen getötet. Zugleich hat die Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser stark zugenommen. Dem israelischen Militär wird dabei immer wieder vorgeworfen, nicht entschlossen genug dagegen vorzugehen.
Die Europäische Union hat das für den 24. Oktober geplante Gipfeltreffen mit den Golfstaaten in Saudi-Arabien verschoben. Einen Grund dafür nannte die EU nicht, sie erklärte lediglich, dass ein neuer Termin zu gegebener Zeit bekanntgegeben werde. Hintergrund der Entscheidung dürften allerdings zunehmende Sicherheitsbedenken wegen der Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz aus Jemen auf Saudi-Arabien sein.
Am vergangenen Wochenende waren bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen der Hauptstadt Riad 13 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Der Flughafen, auf dem die Delegationen landen sollten, ist seitdem geschlossen. Die Verschiebung des Treffens in Riad ist ein Rückschlag für die Bemühungen Saudi-Arabiens, sich trotz des eskalierenden Konflikts mit den Huthi als Gastgeber internationaler Großereignisse zu präsentieren. Die EU wollte mit dem Treffen ihre Solidarität mit den Golfstaaten demonstrieren. Trotz der Absage betonte die EU die große strategische Bedeutung der Beziehungen zu der Region.
Allein in den vergangenen zwei Wochen hat die Huthi-Miliz in Jemen nach saudischen Angaben den internationalen Flughafen von Riad zwanzigmal angegriffen. Das sagte Turki al-Maliki, Sprecher des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses zum Kampf gegen die Huthi. Dabei seien insgesamt 17 Menschen getötet und mehr als 330 verletzt worden.
Seit Saudi-Arabien 2015 in den Bürgerkrieg in Jemen eintrat, griffen die Huthi immer wieder Ziele im Königreich an. Bei Attacken auf Ölanlagen des staatlichen Konzerns Aramco mit Drohnen und Raketen wurde 2019 etwa die Hälfte der saudischen Ölproduktion unterbrochen und etwa fünf Prozent der weltweiten Ölversorgung.
Das US-Militär hat einem Medienbericht zufolge für den Fall neuer Kämpfe im Iran-Krieg Angriffspläne gegen Energie- und Atomanlagen der Islamischen Republik vorbereitet, die auch den Einsatz seiner schwersten konventionellen Bombe vorsehen. Dies berichtet der Sender CNN unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute US-Vertreter. Sollte US-Präsident Donald Trump entsprechende Angriffe anordnen, könnte demnach die GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast Bomb – auch bekannt als "Mutter aller Bomben" – abgeworfen werden. Der Einsatz der größten nichtatomaren Waffe im US-Arsenal würde eine erhebliche Eskalation des Konflikts bedeuten.
Den Insidern zufolge gibt es in Militärkreisen jedoch Zweifel, ob sich die strategischen Ziele mit der Bombe tatsächlich erreichen lassen. Der etwa zehn Tonnen schwere Sprengsatz wurde im Jahr 2003 erstmals getestet. Erstmals eingesetzt haben die US-Streitkräfte die Bombe im April 2017 im Kampf gegen die Islamisten-Miliz IS in Afghanistan. Ziel war damals ein Tunnelsystem der Extremisten.
Nach einem Angriff nahe der Straße von Hormus soll ein Containerschiff gesunken sein. Es soll sich dabei nach Angaben aus Sicherheitskreisen der Schifffahrt um die unter der Flagge Singapurs fahrende GFS Pride handeln. Der Frachter habe eine Kapazität von 2824 Standardcontainern. Bei der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Betreibergesellschaft war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. Die pakistanische Schifffahrtsbehörde warnte vor den im Meer treibenden Containern der gesunkenen GFS Pride. Zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde mitgeteilt, in den Gewässern südlich der Straße von Hormus sei ein Frachter auf eine Seemine gelaufen und gesunken. Das Schiff sei in Brand geraten.
Die GFS Pride gehört eher zu den kleineren Frachtern, die vor allem für Zubringerdienste eingesetzt werden. Nach Daten der UN-Schifffahrtsorganisation IMO ist das Schiff das zweite Handelsschiff, das seit Beginn des Krieges zwischen den USA und Iran am 28. Februar in der Region gesunken ist.
Das gleiche Schicksal droht einem weiteren Schiff: Der unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Schüttgutfrachter Cape Dao sei nach einem erfolglosen Rettungsversuch in Begriff unterzugehen, teilte die britische Risikomanagement-Gruppe Vanguard mit. Das Schiff war demnach bereits am 23. September von einem Projektil getroffen worden. Auch die ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Betreibergesellschaft der Cape Dao war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Im besetzten Westjordanland sollen israelische Siedler Berichten zufolge eine Moschee in Brand gesetzt haben. In palästinensischen und israelischen Medien veröffentlichte Aufnahmen zeigten Schäden am Eingang des Gotteshauses im Ort Michmas nördlich von Jerusalem. Das israelische Militär erklärte, die Angelegenheit werde geprüft.
Unter anderem die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, dass auch ein angezündetes Auto vollständig niedergebrannt sei. Demnach waren in der Nacht Dutzende Siedler in das palästinensische Dorf Michmas eingedrungen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.
In Jemen spitzt sich der Konflikt zwischen den mit Iran verbündeten Huthi-Rebellen und der von Saudi-Arabien angeführten Militär-Allianz weiter zu. Die Huthi warfen der Allianz am Dienstag Angriffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa vor. Zuvor hatte das Militärbündnis Zivilisten davor gewarnt, sich einem Öldepot am Stadtrand Sanaas zu nähern. Als Vergeltung für die saudi-arabische Unterstützung der jemenitischen Regierungstruppen im wieder aufgeflammten Bürgerkrieg in dem Land haben die Huthi zuletzt wiederholt Flughäfen in Saudi-Arabien angegriffen. Bei einem Raketenangriff auf die Hauptstadt Riad waren am Samstag 13 Menschen getötet worden.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte am Dienstag, die Türkei werde an der Seite Saudi-Arabiens stehen. Die Türkei und Pakistan hatten im Sommer einen gegenseitigen Verteidigungspakt mit Saudi-Arabien unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump sprach am Dienstag nach eigenen Angaben ebenfalls mit Mohammed bin Salman. Trump sagte danach vor Journalisten, er werde Erdoğan möglicherweise bitten, zugunsten Saudi-Arabiens einzugreifen. Die USA als langjähriger Sicherheitsgarant Saudi-Arabiens haben Bemühungen Riads bislang zurückgewiesen, die USA direkt in den Krieg gegen die Huthi hineinzuziehen.
Der von den Huthi betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete, die Militär-Allianz habe die zentrale Station Sabah der Yemen Petroleum Company (YPC) angegriffen – ein Treibstoffdepot am Rande von Sanaa. Die Allianz teilte mit, auch andere Orte seien angegriffen worden. Ziel der Offensive sei es, die Fähigkeiten der Huthi auszuschalten, Saudi-Arabien, Jemen und internationale Wasserstraßen zu bedrohen. Die Huthi-Rebellen nutzten Standorte in Sanaa, Hodeida und Dhamar, um ihr Arsenal an Raketen und Drohnen für Angriffe auf Saudi-Arabien und Handelsschiffe im Roten Meer aufzustocken, hieß es weiter.
Die gegenseitigen Angriffe der Huthi-Miliz in Jemen und des benachbarten Saudi-Arabien gehen weiter. Der Huthi-Fernsehsender Al-Masirah meldete mindestens drei saudische Luftangriffe in der Provinz Saada in Jemen, die als Hochburg der Miliz gilt. Im Norden und Westen des Bürgerkriegslandes habe es in der Nacht ebenfalls Angriffe gegeben.
Die Miliz setzte ihre Angriffe auf Saudi-Arabien nach eigenen Angaben fort. Die Huthi hätten unter anderem den Flughafen King Chalid in der saudischen Hauptstadt Riad erneut mit einer Rakete angegriffen, teilte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari mit. Reisende und Geschäftsleute wurden erneut aufgefordert, saudische Flughäfen zu meiden. Saudi-Arabien teilte mit, es seien Raketen der Miliz in Riad sowie in Chamis Muschait im Südwesten des Landes abgefangen worden.
Die Angriffe haben Folgen im Arbeitsalltag und beim Geschäftsverkehr in dem Königreich. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, dass Führungskräfte der Ölkonzerne Shell und BP ihre Teilnahme am WPC-Energiekongress absagten, der am Montag in Riad eröffnet wurde. Zudem bleiben Angestellte im zentralen Geschäftsbezirk KAFD, wo etwa der saudische Staatsfonds, die Börse und ausländische Unternehmen ihren Sitz haben, vorerst im Homeoffice.
Bei dem tödlichsten Angriff in Saudi-Arabien seit rund zehn Jahren waren am Samstag am Flughafen Riad mindestens 13 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden. Saudische Behörden hatten zunächst zwölf Tote bestätigt, die indische Botschaft in Riad meldete dann ein weiteres Todesopfer. Insgesamt wurden bei Angriffen an dem Flughafen im Laufe einer Woche 18 Menschen getötet. Der Flugverkehr soll dort erst in der Nacht zum Sonntag wieder anlaufen.
AI outlook — possibilities, not facts
Verschärfung der US-Sanktionen oder militärische Reaktion gegen iranische Anlagen.
Possible · Within weeks

The Iranian Revolutionary Guards report an explosion on board a supertanker in the Strait of Hormuz caused by a sea mine. The incident marks a further escalation in the conflict between Iran and the US over the important strait.

US President Donald Trump suspended a new package of sanctions against Russia shortly before it came into force. While Moscow praises the move as historic, Ukrainian President Zelensky warns of devastating consequences for energy supplies.

Ukrainian President Zelensky is disappointed by US President Trump's suspension of new US sanctions against Russia. The move comes shortly after massive Russian airstrikes on Ukraine's energy infrastructure before winter.

The British authority UKMTO reports attacks on two tankers not far from the Saudi coast in the Persian Gulf. Iranian Revolutionary Guards also report a sea mine.

Tankers come under attack off the Saudi coast and in the Strait of Hormuz as the IEA speeds up the release of oil reserves. In addition, the EU and Gulf states are postponing a summit meeting and there is settler violence in the West Bank.

US President Donald Trump suspended planned punitive measures against Russia shortly before they came into force. Moscow is celebrating the move as a historic moment. Despite this, Russia continues its attacks on Ukraine, with deaths and injuries being reported.