Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag schlägt eine Senkung der Strafmündigkeit vor, stößt damit jedoch auf breite Ablehnung bei anderen Fraktionen.
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In Deutschland gilt aktuell ein Strafmündigkeitsalter von 14 Jahren.
Die Brandenburger AfD-Fraktion spricht sich für eine Strafmündigkeit von Kindern ab zehn Jahren aus. Hintergrund der Forderung seien migrantische, kriminelle Banden, so die AfD-Abgeordnete Lena Kotré in Potsdam. «Oftmals haben wir es mit Kindern zu tun, zehn oder elf Jahre alt, die in diesen Banden aktiv sind, die mit rauben, die mit gewalttätig sind.» In Deutschland gilt, dass Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig sind.
Zudem will die AfD demnach, dass junge Gewalt- oder Intensivstraftäter aus ihren Familien genommen und in Obhut kommen - und deren Geschwister ebenso. «Um zu verhindern, dass diese Geschwisterkinder eben genauso eine kriminelle Karriere wie die älteren, meistens Brüder, dann selber durchleben.» Außerdem sollten diese Straftäter nach Meinung der AfD letztlich in eine geschlossene Unterbringung kommen, unabhängig davon, ob sie zu Haftstrafen verurteilt worden seien oder nicht.
Andere Fraktionen halten Forderungen für «absurd» und «abwegig»
Die anderen Fraktionen erteilten dem AfD-Vorstoß eine klare Absage. Es müsse die Einsicht in das Unrecht der Tat gegeben sein - das sei bei Zehnjährigen nicht der Fall, so der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Danny Eichelbaum. «So eine Diskussion ist deshalb für Zehnjährige absurd und grob rechtsstaatswidrig.» Über eine Absenkung des Strafmündigkeitsalters von 14 auf 12 Jahre könne man aber diskutieren.
«Selbstverständlich lehnen wir auch ab, dass unbescholtene Geschwisterkinder hier in Sippenhaft genommen werden. Da gibt es überhaupt keine Frage», sagte BSW-Fraktionschef Niels-Olaf Lüders. «Eine Sippenhaft werde es grundsätzlich nicht geben», betonte Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. «Es ist abwegig.»
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) forderte zuletzt eine Absenkung der Strafmündigkeit von derzeit 14 Jahren auf 12 Jahre. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hält nichts von einer niedrigeren Altersgrenze.

AfD MP Hans-Thomas Tillschneider was elected vice president in the state parliament of Saxony-Anhalt. Tobias Rausch had previously been appointed President of the State Parliament. The election of the other vice presidents is still pending.
The federal government has presented the 'Infraplan 2026' to modernize the rail infrastructure in Germany by 2030. The concept serves as a control plan for network projects, while unions and associations demand secured financing.

In the state parliament of Saxony-Anhalt, the AfD politician Tobias Rausch was elected president of the state parliament. He received 48 votes, indicating support beyond the AfD and BSW. In addition, Hans-Thomas Tillschneider was elected Vice President.
The AfD MP Tobias Rausch was elected President of the State Parliament of Saxony-Anhalt. With 48 votes, he received more support than the AfD parliamentary group has seats, which indicates votes from the CDU and BSW. Critics see this as a breach of the dam.
In Saxony-Anhalt, Tobias Rausch (AfD) was elected as the first AfD state parliament president in Germany. In addition, Hans-Thomas Tillschneider was appointed Vice President of the State Parliament. The AfD is also seeking a change to the rules of procedure.
The FDP in North Rhine-Westphalia is starting the election campaign with a nationwide day of action and provocative posters. State leader Henning Höne wants to win back voters from the CDU with issues such as education and the economy in order to overcome the 5 percent hurdle.