Kritik an SPD-Plänen für Linken-Politikerin wegen Antisemitismusproblem
Die Landes-SPD will eine Linken-Politikerin ins Amt heben, obwohl es in ihrer Partei ein Antisemitismusproblem gibt. Kritik kommt unter anderem von Josef Schuster.
Quick Look
- Die Landes-SPD plant, eine Linken-Politikerin mit parteiinternen Antisemitismusproblemen in ein Amt zu wählen.
- Kritik kommt vom Zentralrat der Juden, während die Reaktionen der SPD-Bundesspitze als zu lau bewertet werden.
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Why It Matters
Jüdische Bürger in Berlin werden gewarnt, bestimmte Stadtteile mit religiösen Symbolen zu betreten.
Die Landes-SPD will eine Linken-Politikerin in das Amt heben, die in ihrer Partei ein handfestes Antisemitismusproblem hat. So sieht es nicht nur der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Schon auf der Wahlparty der Linken gaben sich judenfeindliche Aktivisten die Klinke in die Hand. Gesehen wurde der Anführer einer Organisation, die international als Unterstützer des Terrorismus der Hamas angesehen wird.
Das geschieht alles zu einer Zeit, in der vielen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Berlin geraten wird, manche Stadtteile nicht zu betreten, wenn sie eine Kippa tragen oder einen Davidstern um den Hals hängen haben. In Neukölln spielen sie damit möglicherweise mit ihrem Leben.
Deshalb ist es umso unverständlicher, dass die SPD-Bundesspitze sich nur zu lauwarmen Formulierungen durchringen konnte. Da ist verharmlosend von antisemitischen Parolen die Rede, wo eine klare Absage nötig wäre. Die Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas fordern die Linke auf, solcherlei Vorkommnisse zu unterbinden.
Open Questions
- Welche konkrete Linken-Politikerin soll in das Amt gehoben werden?
- Wie wird die Landes-SPD auf die Kritik reagieren?




