Wie die AfD in Sachsen-Anhalt das Bauhaus als Feindbild nutzt, um eine revisionistische Kulturpolitik zu etablieren.
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Die AfD in Sachsen-Anhalt nutzt das Bauhaus als Symbol für eine aus ihrer Sicht abzulehnende Moderne. Die Partei propagiert eine Abkehr von der Erinnerungskultur an NS-Verbrechen.
Am Bauhaus entzündet die AfD in Sachsen-Anhalt ihren Kulturkampf. Der Artikel zeigt chronologisch, wie die Partei das Dessauer Erbe der Moderne vom touristischen Aushängeschild zum Feindbild umcodiert, weil dessen Internationalismus, funktionale Formensprache und anti-völkische DNA frontal gegen die eigene Erzählung von »nationaler Verwurzelung« stehen.
Dahinter steckt, so die Analyse des ausführlichen Parteiprogramms, keine bloße Provinzposse aus dem Wahlkampf-Flyerregal, sondern eine radikale Kulturtheorie: Deutschland sei durch Erinnerung an die NS-Verbrechen, angeblichen »Schuldkult«, »Nationalmasochismus« und eine diagnostizierte »Identitätsstörung« gelähmt und müsse kulturpolitisch »geheilt« werden.
Der Text ordnet diese Denkfigur in größere Traditionslinien ein – von rechten Debatten der Neunziger über aktuelle US-Kämpfe gegen Erinnerungskultur bis zu alarmierend nahen Tönen aus dem publizistischen Mainstream – und macht klar, dass hier an einer revisionistischen Schubumkehr gearbeitet wird. Am Ende wirkt Sachsen-Anhalt wie ein politisches Testlabor, in dem die AfD mit dem Feindbild Bauhaus kulturelle Hegemonie proben will, und die historische Pointe ist bitter: Schon einmal begann in Thüringen mit Attacken auf die Moderne die Generalprobe für autoritäre Machtpolitik.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.